Deutsche Presse-Agentur

Nach dem Amoklauf von Winnenden hat der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie den Umgang der Medien mit dem Thema kritisiert. „Bei der gegenwärtigen Berichterstattung steht der Eventcharakter eines solchen entsetzlichen Ereignisses viel zu sehr im Vordergrund“, sagte der Vorsitzende des Verbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Maik Herberhold, in Berlin laut einer Mitteilung. Statt dem ersten Foto des Täters oder der Opfer oder der ersten Aussage eines noch unter Schock stehenden Augenzeugen „hinterher zu jagen“, sollten Trauer und Bestürzung auch in den Medien stärker zum Ausdruck kommen.

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