Deutsche Presse-Agentur

Politiker, Kollegen und rund 150 Trauergäste haben am Montag auf einer Trauerfeier in Karlsruhe vom früheren Verfassungsgerichtspräsidenten Ernst Benda Abschied genommen. Benda habe mit einer „Mischung aus Unbefangenheit, Zivilcourage und Eigensinnigkeit“ für Dinge gefochten, die er für richtig hielt, sagte der amtierende Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier in seinem Nachruf. Nach der Feier in der Stadtkirche sollte Benda, der vergangenen Montag mit 84 Jahren gestorben war, im engsten Familienkreis beigesetzt werden. Benda stand von 1971 bis 1983 an der Spitze des höchsten deutschen Gerichts. Nach seinem Ausscheiden lehrte er an der Universität Freiburg und lebte in Karlsruhe.

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