30-Jährige soll Sohn Reinigungsmittel verabreicht haben

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Deutsche Presse-Agentur

Zunächst ging es nur um Misshandlung Schutzbefohlener - seit Mittwoch muss sich eine Mutter in Tübingen aber wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die 30-Jährige hatte in dem Prozess bereits gestanden, ihrem damals sechsjährigen Sohn Reinigungsmittel und andere gefährliche Stoffe verabreicht zu haben. Je mehr Details ans Licht kamen, desto schwerer lasteten die Vorwürfe auf ihr. Laut Gutachtern leidet sie unter dem Münchhausen- Stellvertreter-Syndrom, bei dem Betroffene einen guten Bekannten bewusst krank machen. Dem Jungen geht es nach mehreren Krankenhausaufenthalten inzwischen wieder gut.

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