30-Jährige soll Sohn Reinigungsmittel verabreicht haben

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Deutsche Presse-Agentur

Zunächst ging es nur um Misshandlung Schutzbefohlener - jetzt steht eine Mutter jedoch wegen versuchten Mordes vor Gericht. Die Anklage gegen eine 30-Jährige, die ihrem Sohn Reinigungsmittel und andere gefährliche Stoffe verabreicht haben soll, wurde verschärft. Heute um 14.00 uhr wird das Verfahren mit dem neuen Vorwurf fortgesetzt. Die Frau hat die Tat bereits gestanden. Laut einem Gutachten leidet sie unter dem Münchhausen- Stellvertreter-Syndrom, bei dem Erkrankte einen guten Bekannten bewusst krank machen. Dem Jungen geht es nach mehreren Krankenhausaufenthalten inzwischen wieder gut.

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