Schafe haben mehrere Fressfeinde, nicht nur den Wolf.
Schafe haben mehrere Fressfeinde, nicht nur den Wolf. (Foto: Martin Schutt)
Schwäbische Zeitung

Tier-Drama mitten in der Nacht: Zwei Dutzend Schafe sind zwischen Dienstag, 20 Uhr, und Mittwoch, 8 Uhr, bei Mössingen (Kreis Tübingen) gerissen worden. Die Polizei sucht nun Zeugen. Ein Wolf soll als Verursacher ausscheiden.

Der Vorfall ereignete sich auf einer umzäunten Weide. 22 der Tiere starben entweder sofort durch die Bisse oder wurden so schwer verletzt, so die Polizei am Donnerstag, dass sie getötet werden mussten. Ersten Erkenntnissen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg zufolge deuten die Bissmerkmale auf einen Hund als Verursacher hin. Eine noch andauernde genetische Analyse soll darüber weiteren Aufschluss bringen.

Erst im Februar waren über eine Dauer von annähernd drei Wochen auf demselben Gelände am Fuße der Mittleren Alb mehrere Schafe attackiert und getötet worden. Eine Untersuchung der Bisswunden an einigen Tieren ergab, dass die Verletzungen auch hier zweifelsfrei durch einen Hund verursacht worden waren.

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