Deutsche Presse-Agentur

Die Ärzte in Baden-Württemberg sehen sich durch die Gesundheits- und Honorarreform in ihrer Existenz bedroht. Es könne in diesem Jahr zu „Honorarverlusten von bis zu 30 Prozent“, teilte die Präsidentin der Landesärztekammer, Ulrike Wahl, am Montag in Stuttgart mit. „Wenn pro Patient und Quartal in manchen Arztgruppen nur noch 17 bis 30 Euro bezahlt werden, ist eine am Menschen orientierte Medizin betriebswirtschaftlich nicht mehr möglich.“ Die über 54 000 Mediziner sähen die ärztliche Versorgung ernsthaft in Gefahr, meinte Wahl. Dagegen warnte der AOK-Landeschef Rolf Hoberg vor Panikmache, die die Patienten unnötig verunsichere.

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