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Wie Forscher ein Haus lesen, erfuhren Interessierte in einer Führung.

Wunderschönes Kleinod feiert Jubiläum

Mit einem Fachwerkfest hat die Stadt Biberach am Wochenende den Geburtstag des Biberacher Bürgerhauses in der Zeughausgasse 4 gefeiert. Das Kulturdenkmal ist vor 700 Jahren erbaut worden. Es ist das älteste Haus in der Region.

Woher weiß man das? Hausforscher Hans-Jürgen Bleyer erzählt in seinem Vortrag im Ochsenhauser Hof: „Wie man ein Haus wie ein Buch lesen kann“ die Geschichte des Hauses. Dabei ist die Entdeckung des mittelalterlichen Hauses eigentlich selbst schon eine Geschichte, die aufgeschrieben gehört, war es doch eher ein ...

Die Initiatoren des Fachwerkfests vor einem originalgetreuen Holzmodell der Zeughausgasse 4.

Zeughausgasse 4 wird 700 Jahre alt

Biberachs inzwischen nur noch zweitältestes Haus, das Gebäude in der Zeughausgasse 4, feiert 700. Geburtstag. Anlass für die Stadt Biberach, dies am Wochenende 18./19. Mai mit einem Fachwerkfest zu feiern.

Inzwischen sind im Gebäude Schulstraße 26 Balken entdeckt worden, die ein Jahr älter sind als das Gebäude in der Zeughausgasse. „Das sind aber nur Teile des Hauses, das überdies nicht mehr in seiner Urform erhalten ist“, sagt Bernhard Otto, Stadtführer und Ausbildungsleiter im Zimmerer-Ausbildungszentrum.

 Die Mitglieder des Stadtforums erhielten eine Führung durch das Gebäude Schulstraße.

Im Mittelalter wurde ohne Statiker gebaut

Das in Teilen älteste Haus Biberachs, das Gebäude Schulstraße 26, haben 17 Mitglieder des Stadtforums besichtigt. Bauhistoriker Stefan Uhl führte durch das Haus, dessen Geschichte mehr als 700 Jahre zurückreicht.

Wo ist bloß die Wohnstube? Eine Antwort auf diese Frage erhielten die Teilnehmer bei der Begehung des historischen Gebäudes. Bewaffnet mit Taschenlampen trafen sich die 17 Stadtforumsmitglieder am Samstagmittag vor dem Gebäude Schulstraße 25.


Hagen Vollmer (rechts) erläuterte den vielen Interessierten, was sie bei der Führung durch das Quartier beim Gießübel erwartet.

Erhalt und Abriss liegen nah beieinander

Zwölf verschiedene Programmpunkte hatten das Stadtmarketing und der Verein Stadtforum Biberach zum Tag des offenen Denkmals in Biberach organisiert. Hunderte Besucher nahmen bei schönstem Wetter die Gelegenheit wahr, in verschiedene Epochen der Stadtgeschichte einzutauchen und Gebäude zu besichtigen, in die man sonst nicht hineinkommt. Die SZ hat sich zwei besondere Programmpunkte herausgepickt.

Schulstraße 26: Inzwischen handelt es sich bei dem Gebäude nachweislich zumindest in Teilen um das älteste Haus Biberachs (SZ berichtete).

Sie haben viel Zeit in die Organisation des Programms gesteckt: Cäcilie Sommer (von links), Bettina Steiner und Ingeborg Voss.

Neugierige Blicke erwünscht: Das erwartet die Besucher beim Tag des offenen Denkmals

Täglich laufen oder fahren die Menschen an vielen altehrwürdigen Gebäuden in Biberach vorbei. Doch was verbirgt sich hinter den teils mächtigen Mauern? Wer wohnte einst darin? Und was macht das Gebäude überhaupt so besonders? Antworten auf Fragen wie diese gibt es am Sonntag, 9. September, zwischen 11 und 16 Uhr beim Tag des offenen Denkmals.

Bei jedem Tritt knarzt es unüberhörbar, vorsichtig geht es die steile Treppen hinauf. Cäcilie Sommer vom Stadtforum Biberach bewegt eine Tür, um die barocken Verschnörkelungen besser zeigen zu ...


Werke des aus Biberach stammenden Künstlers Dieter Schosser sind in der Galerie Uli Lang zu sehen.

Abseits des Wohlfühlgeplätschers

Noch bis zum 17. März sind in der Galerie Uli Lang (Pfluggasse 9) zahlreiche neue Bilder des aus Biberach stammenden Künstlers Dieter Schosser zu sehen. Werke von sich , aber auch von anderen namhaften Künstlern präsentiert Schosser derzeit auch in der Zeughausgasse 4.

Der Karlsruher Kunstkritiker Michael Hübl schlug bei der Eröffnung der Ausstellung in er Galerie Uli Lang den Bogen zwischen der Musik und Schossers künstlerischer Arbeit.

Um die historische Bausubstanz in der Schulstraße 26 zu entdecken, muss man schon genauer hinschauen.

Einblicke in Biberachs ältestes Wohnhaus

Seit klar ist, dass Teile des Gebäudes in der Schulstraße 26 in Biberach aus dem Jahr 1316 stammen, reden die ersten schon von einem „Juwel“. Bis es das (wieder) ist, dürfte noch einige Zeit vergehen, wie ein Rundgang durch das Haus zeigt.

Das Haus, das derzeit dem Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft der Stadt Biberach gehört, steht seit längerem leer und das drückt sich auch im Zustand des Gebäudes aus. Seit dem Einbau von sanitären Anlagen und einigen Fenstern scheint in den vergangenen Jahrzehnten nicht mehr viel erneuert worden zu ...


Bürsten 2017 gegen den Strich: „Die Kehrwöchner“ (v. l.) Christopher Maier, Peter Marx, Johannes Riedel und Christoph Koch.

Satirischer Jahresrückblick: Biberach bekehrt

Das Biberacher Kabarett „Die Kehrwöchner“ ist aus Zeitgründen derzeit nicht im Stande, regelmäßig durchzufegen und zu -wischen. Für eine Grundreinigung in der Schwäbischen Zeitung bürsten Christopher Maier, Johannes Riedel, Christoph Koch und Peter Marx 2017 in Wort und Bild aber gerne nochmals kräftig gegen den Strich.

Dass alternde Menschen mitunter rasant immobiler werden, ist ein alter Hut. Dass Immobilien rasant altern, das ist neu.

Einige der im Haus Schulstraße 26 verwendeten Bauhölzer stammen aus dem Jahr 1316.

Biberachs (teilweise) ältestes Wohnhaus

Was manche in Biberach bislang nur vermutet haben, ist jetzt durch eine bauhistorische Untersuchung wissenschaftlich nachgewiesen: Das Gebäude Schulstraße 26, das sich im Eigentum der Stadt befindet, stammt zumindest in Teilen aus dem frühen 14. Jahrhundert. Einige der verwendeten Bauhölzer stammen aus dem Jahr 1316. Damit scheint das Gebäude in der Schulstraße noch älter zu sein als das Haus Zeughausgasse 4 (erbaut 1318), das bisher als ältestes Wohnhaus in Biberach galt.


Müllablagerung in der Ravensburger Südstadt.

Bekommt auch Ravensburg einen „Müllsheriff“?

Die Stadt Weingarten will bis Ende des Jahres testen, ob ein „Müllsheriff“ die Lösung für wachsenden Unmut bei Anwohnern sein kann. In Ravensburg werden jetzt Stimmen laut, die ein ähnliches Modell fordern. Stadtrat Rudi Hämmerle (CDU) will damit gegen die aus seiner Sicht zunehmende „Vermüllung“ der Innenstadt vorgehen. In den vergangenen Wochen hätten sich Beschwerden massiv gehäuft.