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Auf dem Instagram-Account „Hilfe für Gylten und Gylije“ gibt es eine Stellungnahme.

Fall Tahiri: Bekannte der Familie nimmt auf Instagram Stellung zu Vorwürfen

Für die Abschiebung der Tahiri-Schwestern gab es Gründe. Das hat die Stadtverwaltung am Mittwoch bestätigt. Nun ist auf dem Instagram-Account „Hilfe für Gylten und Gylije“ eine Story mit einer Erklärung aufgetaucht. Betreut wird der Account von einer Bekannten der Familie. Mittlerweile ist er allerdings wieder offline.

Dabei geht es vor allem um die Geschichte von Gylten, die anders als ihre Schwester vor ihrer Abschiebung in Tuttlingen gemeldet war.

Für die Abschiebung dernTahiri-Schwestern gab es wohl triftige Gründe. Das sagen jetzt die Tuttlinger Stadtverwaltung und die Po

Stadtverwaltung: Die Abschiebung der Tahiri-Schwestern war rechtens

Nach der Abschiebung der Tahiri-Schwestern sitzt der Schock für die Familie immer noch tief. Mittlerweile hat sich einer der  Brüder auf den Weg nach Belgrad gemacht, um den Frauen zu helfen.

In Deutschland ist die Anteilnahme am Schicksal von Gylten und Gylije Tahiri groß – vor allem weil die Gründe für die Abschiebung bislang nicht nachvollziehbar waren. Doch mittlerweile ergibt sich ein neues Bild der Schwestern. Sie sollen mehrfach straffällig geworden sein.

Zwei Personen sitzen nebeneinander am Tisch

Jung, arbeitslos und obdachlos

Suchtkrankheiten, Geldprobleme, keine Perspektive: Wenn Jugendliche und junge Erwachsene den Schritt von der Schule ins Berufsleben selbst nicht schaffen, kommen Jan Harder und Pascale Kehrle ins Spiel. Die Sozialarbeiter des Pilotprojekts „Läuft?!“ betreuen im Landkreis junge Menschen, die sich am Rande der Gesellschaft befinden. In Kißlegg gibt es hierfür eine Anlaufstelle.

„Das klischeehafte Bild des Obdachlosen stimmt heutzutage nicht mehr“, sagt Pascale Kehrle.

Protest gegen Mietensteigerung in Berlin

Hohe Mieten belasten vor allem Neumieter in Metropolen

Nicht nur Studenten, kinderreiche Familien und einkommensschwache Menschen haben ein Problem, in Frankfurt, München oder einer vergleichbaren Metropolregion eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Wenn beispielsweise für ein WG-Zimmer 700 Euro Kaltmiete fällig werden, ist nicht nur bei Studienanfängern schnell die finanzielle Schmerzgrenze erreicht. Besonders hart trifft es diejenigen, die nach einem Wohnortwechsel oder nach einer Trennung eine neue Bleibe finden müssen: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts zahlen diejenigen, die ab ...

Frau mit Schal erklärt etwas

Claudia Roth kämpft gegen Rechtsextremismus: „Ich lasse mich nicht einschüchtern“

Sie steht auf den Feindeslisten der Rechtsextremen ganz oben. Doch Claudia Roth, die grüne Bundestagsvizepräsidentin, lässt sich nicht einschüchtern. Im Gegenteil. „Ich will keinen Panzer um mich bauen“, sagt sie im Interview mit Hendrik Groth und Sabine Lennartz, „Dann wäre ich nicht mehr Claudia, dann wäre ich ein anderer Mensch.“

Frau Roth, die Ermordung des CDU-Politikers Walter Lübcke, Feindeslisten mit Einträgen, Waffendepots – fühlen Sie sich persönlich von Rechtsextremen bedroht?

Mit Unterstützung von Lea Kopittke, Caritas-Wohnraumoffensive „herein“ (links), hat Barbara Koszalinski eine schöne Ein-Zimmer-W

„Ich war ohne Arbeit und damit chancenlos“

„Ich war verzweifelt und hatte die Hoffnung fast schon aufgegeben“, erinnert sich Barbara Koszalinski. Sie wohnte in einer Wohngemeinschaft in einem Schwesternwohnheim in Tettnang, dessen Abriss geplant war, und sollte schnellstmöglich ihre Wohnung räumen. Doch die Suche nach einer Wohnalternative gestaltete sich sehr schwierig. Trotz vieler Bewerbungen hagelte es nur Absagen. Die Wohnraumoffensive „herein“ der Caritas hat ihr geholfen, eine neue Bleibe in Obereisenbach zu finden, wie die Caritas mitteilt.

Mann sitzt auf einer Bank

Als der „Dorfschulmeister“ hoch im Kurs stand

Mit seinem Buch „Aus der oberschwäbischen Lehrerschmiede“ hat Ludwig Zimmermann den Blick auf die späten 50er und frühen 60er Jahre gelenkt. Und damit in eine Zeit, als der „Dorfschulmeister“ hoch im Kurs war. Aber war er das wirklich und wie sah dies konkret aus? Die SZ hat sich bei Alfred Speckle erkundigt, der sich detailreich an diese Zeit erinnert. Später, von 1975 bis 2000, sollte er als Vorgänger von Sibylle Handschuh die Meckenbeu-rer Grundschule leiten.

Jan Brandt

Leben in beiden Welten

Früher belächelte Jan Brandt seine ehemaligen Klassenkameraden, die im kleinen ostfriesischen Örtchen Ihrhove blieben und ein Häuschen bauten. Weg wollte er. In die große weite Welt. Schriftsteller werden. Heute bewundert er ihre Zufriedenheit. „Der Sinneswandel, den ich vollzogen hatte, war das Ergebnis meines Lebens: eine aus der eigenen Kinder- und Beziehungslosigkeit resultierende Sehnsucht nach Stabilität und Kontinuität“, schreibt er in seinem neuen Buch „Eine Wohnung in der Stadt / Ein Haus auf dem Land“, in dem er von seinem Leben in ...

Bad Waldsee aus der Vogelperspektive

Stadt Bad Waldsee will leerstehenden Wohnraum wieder nutzbar machen

Wie kann mehr Wohnraum geschaffen werden – mit dieser Frage beschäftigen sich Kommunen und Gemeinden bundesweit. Manche Städte gehen dabei ungewöhnliche Wege, wie beispielsweise Berchtesgaden in Bayern. Die bei Touristen beliebte Stadt hat sich entschieden, keine neuen Zweitwohnungen mehr zuzulassen, die dort häufig als Ferienwohnungen genutzt werden.

Begründung: Dieser Wohnraum soll für die Einheimischen erhalten bleiben. In Bad Waldsee ist die Stadt weit davon entfernt, über solche Verbote nachzudenken.

Linkes Bild: Tiny House, Rechtes Bild: Personen hören einem Mann zu

Hersteller über den Protest gegen sein Tiny House: „Es ist traurig, dass die Menschen so denken“

Anwohner in Attenhofen bei Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) wehren sich derzeit gegen ein geplantes Tiny House – ein mobiles Minihaus auf einem Anhänger. Sie haben beim Landratsamt Einspruch gegen das von der Gemeinde ausgesprochene Einverständnis eingelegt.

Sie stört vor allem die Dachform und fordern ein Satteldach anstatt eines Pultdaches. Simon Hatzing aus Unterstadion soll dieses Tiny House konzipieren und bauen. SZ-Redakteur Michael Kroha sprach mit ihm über den Fall.