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 Anton Bosanis, Rektor der Buchenbergschule (hintere Reihe, Zweiter von links), mit Vertreterinnen des Vereins „Kleine Hände“.

Ellwanger Verein hilft jungen Familien und Alleinerziehenden durch die Krise

Wenn es sie nicht schon gäbe, man müsste sie erfinden: Unermüdlich helfen die „Kleinen Hände“ jungen Familien und Alleinerziehenden in Ellwangen und Umgebung auf vielfältige Weise.

Die ohnehin schwierige Lage alleinerziehender Mütter und Väter hat sich in Zeiten von Corona dramatisch verschärft. Schülerinnen und Schüler der Klosterfeldschule und Kinder von Alleinerziehenden haben bereits vor Ostern ein „Durchhaltepaket“ der Kleinen Hände erhalten.

Wertvolle Aussicht: Die Bodenseeregion ist ein teures Pflaster. Die Gemeinde Kressbronn will gemeinsam mit der Caritas dafür sor

Wohnungen für Einkommensschwache: Kressbronn und Caritas bitten „herein“

Die Gemeinden am Bodensee sind ein teures Pflaster, der Druck auf den Wohnungsmarkt ist groß. Das bekommen vor allem die zu spüren, die kein dickes Konto haben. Um ihnen zu helfen, hat die Caritas Bodensee-Oberschwaben die Wohnraumoffensive „herein“ aufgelegt. Ziel ist es, Eigentümer zu überzeugen, an einkommensschwache Menschen zu vermieten. Der Kressbronner Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Projekt finanziell und ideell zu unterstützen.

Mietwohnungen in einem Hochhaus

Corona-Krise macht Wohnungssuche und Vermieten schwierig

Die Corona-Krise erschwert sowohl Wohnungssuche als auch Vermietung freier Wohnungen. Nach einer Umfrage des Verbands der bayerischen Wohnungsunternehmen unter 225 seiner Mitgliedsunternehmen mit zusammen knapp 357 000 Wohnungen ist die Vermietung sehr stark von den Auswirkungen der Epidemie betroffen. Jedes zweite Unternehmen meldet große Einschränkungen bis hin zur Einstellung des Vermietungsgeschäfts, wie Verbandsdirektor Hans Maier am Mittwoch berichtete.

 Mit Unterstützung von Lea Kopittke (links), Caritas-Wohnraumoffensive „herein“, und Mirko Meinel (links), Integrationsbeauftrag

Neues Zuhause in der Bodenseeregion

„Herzlich willkommen bei uns“, sagt Haitham Jaltak zur Begrüßung, als er die Tür zu seiner Wohnung in Eriskirch öffnet, und er strahlt. Anfang März ist der sympathische Syrer mit seiner Ehefrau Wafaa Mamou, einem Sohn und einer Tochter aus der kommunalen Anschlussunterbringung in die gemütliche Drei-Zimmer-Wohnung gezogen. „Wir sind sehr glücklich in unserem neuen Zuhause und sehr dankbar dafür“, betonen sie.

Die erfolgreiche Wohnungsvermittlung nebst Erstausstattung wurde durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde ...

 Auch in Wohngebieten wie im Bereich von Schillerstraße und Schlößlestraße inspizieren die Tiere potenzielle Plätze für ein Nest

Störche bilden kleine Kolonien

Fremde Störche haben es oft schwer, in der Nachbarschaft akzeptiert zu werden. Eine daher eher ungewöhnliche Beobachtung für die Region macht die Storchenbeauftragte Ute Reinhard daher unter anderem in Altshausen und Ostrach: Die Tiere bilden kleine Kolonien und die Zahl der Paare erhöht sich vielerorts.

In Ostrach haben sich in den vergangenen Jahren Tiere in den Nestern auf dem Rathaus und dem Gasthaus Hirsch niedergelassen. In beiden Fällen haben die Paare wieder ihren Horst bezogen beziehungsweise haben überwintert.

 Mateusz Wojciechowski ist der einzige Spieler der Tischtennisfreunde Altshausen, der in der Vorrunde mit sieben Siegen und vier

Auf Jubel folgt das Jahr der „kalten Füße“

Die über 2000 Jahre alte griechische Ikarus-Sage geht davon aus, dass es problematisch heiß werden kann, wenn man der Sonne zu nahe kommt. Für die Tischtennisfreunde Altshausen war es in der zurückliegenden Saison gerade umgekehrt. Die holten sich zuletzt kalte Füße. An das erfolgreichste Jahr der langen Vereinsgeschichte, mit dem erstmaligen Aufstieg in die Oberliga und zwei weiteren Aufstiegen der vierten und der fünften Mannschaft im Frühjahr 2019, reihte sich eine bittere Saison, aus der - aus Sicht der TTF - lediglich positiv zu vermelden ...

 Sigurd Sauer spielt mehrere Instrumente.

Lindauer Vereinsmusiker Sigurd Sauer droht die Obdachlosigkeit

Sigurd Sauer ist schlanker geworden seit seine Frau Else gestorben ist. Die charakteristisch langen Haare sind kürzer. Alteingesessene Lindauer hätten den sonst so bekannten Einheimischen wohl nicht direkt erkannt. Sorgenfalten auf der Stirn des 81-Jährigen lassen erahnen, was Sauer gerade durchmacht: Er ist verzweifelt auf der Suche nach einer Wohnung in Lindau - am besten auf der Insel. Noch wohnt der 81-Jährige In der Grub. Doch der neue Eigentümer des Gebäudes baut um.

Zwei Frauen tragen einen Korb

„Bedarf ist in Friedrichshafen vorhanden“

Mit großer Vorfreude sehen Olivia und Anna Hörmann der Eröffnung ihres neuen Unverpackt-Ladens entgegen, der Mitte Mai in der Charlottenstraße 57 eröffnen soll. Hülsenfrüchte und Nudeln, Mehl, Backwaren vom Biobäcker, Cornflakes und Müsli, aber auch Backpulver und Kosmetik, Reinigungsmittel, sogar Seifen und Zahnpasta und nicht zuletzt Obst und Gemüse. Das alles wird es im „S’Gläsle“ geben – und zwar ganz ohne Plastik- oder andere Verpackungsmaterialien.

Für Lavinia Pascariu (l.) und Daniela Turturean ist der Wohnpark St. Franziskus ein Glücksfall – und umgekehrt.

Ein Glücksfall für den Wohnpark

Die Personalknappheit im Pflegebereich ist in aller Munde. Vielfalt ist oft die Rettung, denn ohne Mitarbeitende aus dem Ausland geht es in den meisten Einrichtungen nicht. Und auch für die Arbeitskräfte aus dem Ausland bedeutet ein Arbeitsplatz in Deutschland eine Zukunftsperspektive, die sie sonst nicht hätten. Für Daniela Turturean und Lavinia Pascariu aus Rumänien ist der Wohnpark St. Franziskus ein Glücksfall – und umgekehrt.

„Wenn man ein Ziel vor Augen hat, darf man nicht nur mit dem Herzen denken“, sagt Daniela Turturean und ...

Drei Frauen, die sich in der Arbeit mit geflüchteten Menschen engagieren sind, Andrea Lohmüller von der Caritas, Stefanie Sandkü

Markdorf dank seinen ehrenamtlichen Helfern in der Flüchtlingsarbeit

Im Theater des Wirtshauses am Gehrenberg hat es am Donnerstag ein „Dankfest“ für die ehrenamtlich Engagierten in der Arbeit mit geflüchteten Menschen in Markdorf gegeben. Eingeladen hatten dazu die Stadt Markdorf, der Caritasverband Linzgau, das Mehrgenerationenhaus und der Freundeskreis Flucht und Asyl. Finanziert wurde es durch eine Spende der Erzdiözese Freiburg und des Diözesan Caritasverbandes.

Gekommen waren etwa 100 Markdorfer, die sich in den vergangenen fünf Jahren in irgendeiner Form in der Arbeit mit geflüchteten Menschen ...