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 Drei Rätinnen haben sich nach infamer Hetze gegen sie aus dem Wainer Gemeinderat zurückgezogen. Kehrt jetzt Friede ein im Dorf?

Die Stühle der drei Rätinnen blieben am Donnerstag bereits leer

Binnen fünf Minuten waren die Beschlüsse gefasst: Einstimmig hat der Wainer Gemeinderat am Donnerstag den Anträgen von Julia Freifrau von Herman, Lotte Obrist und Faiza Gummersbach entsprochen, mit sofortiger Wirkung aus dem Gremium auszuscheiden. Betont sachlich ging das über die Bühne, erst am Ende der Sitzung fielen noch hitzige Worte.

Die drei Rätinnen hatten wiederholt Kritik am Amtsgebaren von Bürgermeister Stephan Mantz geübt und waren ihrerseits ins Kreuzfeuer der Kritik von Wainer Bürgern geraten.

 Laut den Corona-Schutzmaßnahmen der Evangelischen Landeskirche dürfen Blasmusiker im Freien spielen – diese Option nutzten sie

Feiertagsgottesdienst im Freien

An Christi Himmelfahrt hat die Evangelische Kirchengemeinde Wain den Gottesdienst im Freien abgehalten. Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung dürfen an so einem Gottesdienst bis zu 100 Besucher teilnehmen. Auf der neu renovierten Gemeindehausterrasse hatten sich zahlreiche Gläubige versammelt.

Der Wainer Posaunenchor umrahmte die kirchliche Feier musikalisch. Laut Infektionsschutzkonzept der Evangelischen Landeskirche dürfen Bläserinnen und Bläser wieder musizieren, wenn sie einen Sicherheitsabstand von zwei Metern einhalten.

 Hoffen auf eine Aufführung im nächsten Jahr: Chiara Unterweger, Daniela Osswald und Klaus Bretzel (von links). Der kleine Onkel

„Nicht mal das stärkste Mädchen der Welt kann etwas gegen Corona machen“

Eigentlich wäre es dieses Jahr wieder soweit gewesen: Der Verein „Pippi Langstrumpf Freunde“ aus Wain hätte zum zehnten Mal ein Pippi-Langstrumpf-Theaterstück aufgeführt. Aber daraus wird nichts – wegen der Corona-Pandemie sind alle Veranstaltungen abgesagt.

„Die Absage war ziemlich enttäuschend“, sagt Chiara Unterweger, die in diesem Jahr Pippi Langstrumpf gespielt hätte. Die ersten 15 Seiten des Drehbuchs konnte sie schon auswendig – jetzt ist der Traum, auf der Bühne zu stehen, zerplatzt.

 Reischenhof-Clubpräsident Rolf Neuhaus (links) und Club-Manager Steffen Augustin freuen sich über die neue Solaranlage auf dem

Golfclub Reischenhof deckt Strombedarf nun selbst

Der Golfclub Reischenhof in Wain kann seinen Strombedarf künftig zu großen Teilen aus einer eigenen Solarstromanlage decken. Durch eine hohe Investition in Höhe von 160 000 Euro konnte dieses Projekt verwirklicht werden. Solarmodule auf dem Dach wurden installiert, zusätzlich Stromspeicher im Gebäude aufgestellt. Seit Freitag fließt der aus Sonnenenergie gewonnene Strom.

Die alte Fachwerkscheune oberhalb des Clubhauses, die als Caddy-Raum genutzt wird, erwies sich für die Umsetzung des Solarprojektes als geeignet.

 Höchstens 55 Menschen dürfen an dem Gottesdienst in der Michaeliskirche teilnehmen, schreibt der Infektionsschutz vor.

Gottestdienst in Corona-Zeiten: Gemeinsames Singen ist verboten

Gemeinsam Gottesdienst feiern, darauf mussten die Gläubigen wegen der Corona-Pandemie seit Wochen verzichten. Die evangelische Kirchengemeinde Wain hat am Sonntag den ersten Präsenz-Gottesdienst seit dem 8. März gefeiert.

Der Kirchengemeinderat hatte hierfür ein Infektionsschutzkonzept auf der Grundlage der Empfehlungen der Landeskirche aufgestellt. Um den Abstandsregelungen und Hygienevorschriften zu genügen, ist die Besucherzahl in der Wainer Michaeliskirche auf 55 beschränkt.

Seilergasse in Obersulmetingen wird ab Juli saniert

Die Seilergasse in Obersulmetingen ist in schlechtem Zustand. Fahrbahn, Kanalisation, Wasserleitung: alles ist dringend sanierungsbedürftig. Bis zum Herbst will die Stadt Abhilfe schaffen: Der Abschnitt zwischen Mangoldweg und Bischof-Ulrich-Straße wird umfassend ertüchtigt. Die erforderlichen Straßen- und Tiefbauarbeiten hat Oberbürgermeister Gerold Rechle nach Rücksprache mit dem Gemeinderat, der wegen der Corona-Pandemie Sitzungspause hat, jetzt per Eilentscheid vergeben.

Engelstatue mit Mundschutz

Gläubige dürfen wieder in den Gottesdienst: Desinfektionsmittel statt Weihwasser

Nach der Lockerung der Corona-Verordnung dürfen Glaubensgemeinschaften in Baden-Württemberg unter strengen Auflagen seit Montag wieder Gottesdienste in der Kirche feiern. In den meisten Kirchengemeinden in Laupheim und Umgebung müssen sich die Gemeindemitglieder aber weiter gedulden – die Ausarbeitung und Umsetzung von Hygienekonzepten stellt die Kirchenvertreter vor eine große Herausforderung. Deshalb finden Gottesdienste vielerorts erst wieder am nächsten Wochenende statt.

 Tennis zu spielen ist von Montag an auch wieder auf der Anlage des TV Biberach-Hühnerfeld erlaubt – wenn auch unter Auflagen.

Freiluftsport steht vor Wiedereinstieg

Die Politik hat grünes Licht gegeben – auch in Baden-Württemberg wird Breiten- und Leistungssport im Freien und unter strengen Infektionsschutzvorgaben ab kommenden Montag, 11. Mai, wieder möglich. Davon betroffen sind insbesondere Freiluftsportarten wie Leichtathletik, Tennis, Golf oder der Reitsport. Auch bei den Schwimmern gibt es Neuigkeiten: Athletinnen und Athleten mit Landeskaderstatus dürfen auch in Hallen und Schwimmbädern wieder trainieren.

Nach dem infamen, gegen drei Gemeinderätinnen gerichteten „Maischerz“ schlagen die Wellen in Wain weiter hoch.

Enthauptete Puppen: Zwei offene Briefe verurteilen menschenverachtenden „Maischerz“

Der offene Brief, in dem rund 150 Wainer den makabren, gegen drei Gemeinderätinnen gerichteten „Maischerz“ vom vergangenen Freitag verurteilen, wird nicht im gemeindlichen Mitteilungsblatt veröffentlicht. Die Urheber des Schreibens hatten dies gewünscht, doch Bürgermeister Stephan Mantz erklärte ihnen nach Rücksprache mit der Kommunalaufsicht und dem Anwalt der Gemeinde Wain, dass es nicht möglich sei. Jedoch wird der Brief von den Austrägerinnen des Amtsblatts am Donnerstag, 7.

 In Wain ist der Dorffrieden durch einen üblen „Maischerz“ erschüttert.

Offener Brief: Fast 150 Bürger verurteilen makabren „Maischerz“

In einem offenen Brief verurteilen rund 150 Wainer Bürgerinnen und Bürger die makabre Aktion zum 1. Mai auf dem Reinhardsberg. Aufgesetzt hat das Schreiben Frieder Wegmann. Er möchte es mitsamt den Unterschriften gern in der nächsten Ausgabe des gemeindlichen Mitteilungsblatt veröffentlichen.

Auf dem Reinhardsberg waren am 1. Mai drei lebensgroße Strohpuppen entdeckt worden, eine erhängt, zwei enthauptet. Auf einem Stück Karton stand geschrieben: „3 Hexen von Wain“.