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Auf der Straße in Dresden

Protest gegen Pegida in Dresden zum fünfjährigen Bestehen

Unter dem Motto „Herz statt Hetze“ sind am Sonntag in Dresden Menschen aus ganz Sachsen gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung auf die Straße gegangen. Die genaue Teilnehmerzahl blieb zunächst unklar.

Am Mittag bildeten sich drei Demonstrationszüge, die sich später in der Innenstadt vereinen wollten. Pegida hatte am Nachmittag in unmittelbarer Nähe der Proteste eine Kundgebung angemeldet, auf der die Anhänger das fünfjährige Bestehen der Bewegung feiern wollten.

 Nach dem Londoner Vorbild soll in Neu-Ulm eine „Speaker’s Corner“ eingerichtet werden.

Vorbild London: Neu-Ulm bekommt einen „Speaker’s Corner“

Im Hyde Park in London gibt es seit fast 150 Jahren einen Platz, an dem jeder frei über selbst gewählte Themen sprechen kann: den Speaker’s Corner. Für die meist etwas skurrilen Sprecher gibt es nur eine Einschränkung: Die Queen und die königliche Familie sind tabu.

Nach dem britischen Vorbild will nun auch die Stadt Neu-Ulm einen Ort für Sprecher unter freiem Himmel schaffen – wobei weder der OB noch der Stadtrat als Sujet der Reden unantastbar sind.

Reichsbürger, Dritter Weg und Voice of Anger: Rechtsradikale treten auch in Lindau auf

Auch in Lindau gibt es Rechtsradikale, welche die Polizei für gefährlich hält. Zwar ist deren Zahl wohl geringer als in anderen Landkreisen, dennoch ist das kein Grund für Entwarnung. Denn für gefährlich halten Fachleute das vermehrte Auftreten von Verschwörungstheorien.

Die Zahl der rechtsextremen Straftaten heuer ist dem Landeskriminalamt noch nicht bekannt, weil Behörden diese erst im Folgejahr auf Landkreise bezogen erfassen. Aber im Vorjahr lag diese Zahl lediglich bei drei, im Jahr davor bei zwölf.

Nach Halle-Attentat: Ermittlungen gegen zwei Männer in NRW

Zwei Männer aus Mönchengladbach sollen das perfide „Manifest“ des mutmaßlichen Attentäters von Halle im Internet verbreitet haben. Die Wohnung der Beschuldigten sei durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es bestehe der Verdacht, dass sie „vom Attentäter herrührende“ Dokumente mit volksverhetzendem Inhalt „zeitnah zum Attentat von Halle“ verbreitet hätten. Gegen die 26 und 28 Jahre alten Männer werde wegen Volksverhetzung ermittelt.

Der Attentäter von Halle

Attentäter von Halle wollte 2018 als Soldat zur Bundeswehr

Nach dem Terroranschlag in Halle kommen immer mehr Details über den Attentäter ans Licht. Der Mann hat sich 2018 als Zeitsoldat bei der Bundeswehr beworben.

Auch soll er sich bereits 2015 im Internet eine Schusswaffe besorgt haben, wurde nach einer Sitzung des Bundestags-Innenausschusses bekannt. Im Zusammenhang mit dem Internet-„Manifest“ voller antisemitischer Begriffe wird derweil gegen zwei Männer aus Mönchengladbach ermittelt, die das Dokument im Internet verbreitet haben sollen.

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Holocaust geleugnet - Strafbefehl gegen Teilnehmer einer AfD-Besuchergruppe rechtskräftig

Der Strafbefehl gegen einen Teilnehmer einer AfD-Besuchergruppe, der laut Anklage in der Gedenkstätte Sachsenhausen bei Berlin unter anderem die Existenz von Gaskammern infrage gestellt hat, ist rechtskräftig. Der Anwalt des Mannes aus Baden-Württemberg, der die Gedenkstätte mit einer Gruppe aus dem Wahlkreis der AfD-Bundestagsabgeordneten Alice Weidel besucht hatte, zog den Einspruch gegen den Strafbefehl in Höhe von 80 Tagessätzen und insgesamt 4000 Euro wegen Volksverhetzung und Störung der Totenruhe zurück.

 Selten treten Rechtsextreme so auffällig auf wie die Herren auf diesem Foto. Doch was ist eigentlich rechtsextrem? Die Ablehnun

Rechtsextrem motivierte Straftaten nehmen zu in der Region

Der rechtsextremistisch motivierte Terroranschlag mit zwei Toten in Halle an der Saale lenkt bundesweit die Aufmerksamkeit auf eine Szene, die auch in der Region ihre Anhänger hat. Anhänger, die offenbar immer aktiver werden.

Wie das Polizeipräsidium Ulm auf Anfrage unserer Zeitung feststellt, stieg die Zahl der von der Polizei registrierten, politisch rechtsextrem motivierten Straftaten von 2017 auf 2018 um rund 25 Prozent auf 121 Fälle.

 Knapp 90 Lindauer setzen vor dem Alten Rathaus ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus.

90 Lindauer schweigen gegen Rassismus

Ein unhörbares, aber dennoch deutliches Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus haben knapp 90 Lindauer am frühen Freitagabend gesetzt. Erste Zahlen der Polizei zeigen, dass das auch am bayerischen Bodensee nötig ist.

„Wir wollen mit diesem Schweigen ein Zeichen setzen“, erklärte Eberhard Heuß vor dem Alten Rathaus. Nach dem Terroranschlag eines Rechtsradikalen auf die Synagoge in Halle hatte der evangelische Pfarrer von St. Stephan zum Schweigekreis gegen Rassismus, Antisemitismus und Terror und zum Gedenken für die Opfer ...

Besucher betreten die Gedenkstätte Sachsenhausen

Volksverhetzung im KZ: Prozess gegen AfD-Besucher vom Bodensee geplatzt

Der Prozess gegen einen Mann aus Baden-Württemberg, der in der Gedenkstätte Sachsenhausen die Existenz von Gaskammern in Abrede gestellt haben soll, muss wegen einer Justizpanne verschoben werden.

Der 69-Jährige und sein Anwalt waren am Dienstag nicht zu dem Prozess wegen Volksverhetzung und Störung der Totenruhe vor dem Amtsgericht Oranienburg (Brandenburg) erschienen. Die Vorsitzende Richterin Barbara Speidel-Mierke konnte zu Beginn der Verhandlung aber auch nicht feststellen, dass die Ladung dem Angeklagten rechtzeitig ...

 Alexander Weiß

Ein Überflieger ist nicht in Sicht

Volles Haus in Balgheim: In der Festhalle haben sich am Montagabend die Bewerber um die Nachfolge von Bürgermeister Helmut Götz vorgestellt, der in Ruhestand geht. Samuel Speitelsbach aus Ravenstein, AfD-Mitglied und Dauerbewerber um Bürgermeisterposten in Baden-Württemberg, war erst gar nicht gekommen. Die beiden weiteren Kandidaten, Alexander Weiß aus Tuttlingen und der Balgheimer Nathanael Schwarz, stellten ihre Pläne vor für den Fall eines Wahlsiegs.