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Hans-Peter Reck ist seit Anfang 2020, Bürgermeister in Steinhausen an der Rottum.

Jahresrückblick: Was sich 2020 Wichtiges in Steinhausen/Rottum getan hat

Im Januar 2020 hat Hans-Peter Reck, zuvor Gemeinderat in Aulendorf, sein Amt als neuer Bürgermeister in Steinhausen an der Rottum angetreten. Wenige Wochen danach erfasste die Corona-Pandemie das Land. Wie er dieses erste Amtsjahr erlebt hat, wie er trotz Einschränkungen die Gemeinde und die Menschen in Steinhausen kennengelernt hat und was er 2021 vor hat, beschreibt Reck im SZ-Jahresinterview mit Redakteurin Katrin Bölstler.

Herr Reck, seit knapp einem Jahr sind Sie Bürgermeister der Gemeinde Steinhausen an der Rottum.

Noch ist nichts zu sehen von dem Baugebiet „Am Bol“ – doch die Planung für das neue Wohngebiet geht weiter voran.

„Am Bol“: Rat legt Vergabekriterien für Bauplätze fest

Die Straßen in dem geplanten Baugebiet „Am Bol“ in Rietheim-Weilheim werden die Namen „Mühlstraße“, „Am Bol“ und „Am Fürstenstein“ tragen. Das ist aber nicht die einzige Entscheidung zu dem Baugebiet, die der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung im Jahr 2020 getroffen hat. Auch die Bauplatzvergaberichtlinien sind nun beschlossene Sache.

Diese waren bereits in einer vorausgegangenen Sitzung diskutiert worden (wir berichteten). Auf die Diskussion folgte eine erneute Überarbeitung der Richtlinien.

Frau sitzt an einem Tisch, auf dem ein Ordner, ein Modellhaus und Sparschwein liegen

Baukredit in unsicheren Zeiten

Strauchelnde Unternehmen, Kurzarbeit, weniger Lohn und Gehalt: Seit dem Corona-bedingten Lockdown stehen viele Menschen vor der Frage, ob sie sich den Traum von den eigenen vier Wänden überhaupt noch leisten können. Klar ist: Aktuell zählt nicht allein die Höhe der Baukreditzinsen.

„Derzeit sind Entscheidungen häufig psychologisch bestimmt“, sagt Christian Huttenloher vom ifs Institut für Wohneigentum aus Berlin, das von mehreren Bau- und Immobilienverbänden getragen wird.

Der Tannheimer Bürgermeister Thomas Wonhas ist trotz Corona mit dem Erreichten in diesem Jahr zufrieden.

„Ziele für 2020 konnten umgesetzt werden“

Rathaussanierung, Breitbandausbau, Neubaugebiet: Diese und weitere wichtige Projekte haben die Gemeinde Tannheim in diesem Jahr geprägt. „Trotz der pandemiebedingten Zusatzbelastungen konnten die Ziele für 2020 umgesetzt werden“, sagt Bürgermeister Thomas Wonhas im SZ-Interview. Außerdem spricht er über die Regio-S-Bahn, die Sozialraumstudie sowie die Digitalisierung und erklärt, welche Baustelle 2021 die größte sein wird.

Herr Wonhas, im Sommer sind Sie von den Bürocontainern ins generalsanierte Rathaus zurückgekehrt.

Elisabeth Enderle.

Sie schaut auf ein Jahr der Unruhe und Sorgen zurück

Auf Ungewissheit, innerliche Unruhe und Angst schaue man nicht gerne zurück. Die Corona-Pandemie habe vieles ausgelöst. Dennoch lohne für Feldstetten auch ein Blick zurück – auf das Jahr 2020. „Begonnen hatten wir das Jahr ganz normal, in alter Gewohnheit“, sagt die Feldstetter Ortsvorsteherin Elisabeth Enderle. Sie lässt ihren Blick schweifen – zu den Mitgliedern des Ortschaftsrates und zu den Zuhörern. Bei der letzten Ortschaftsratssitzung in diesem Jahr im Dorfgemeinschaftshaus „Feldstetter Mitte“ möchte sie ein kleines Resümee ziehen.

Mehr Anfragen als freie Bauplätze in Rietheim-Weilheim: Wer Chancen hat und wer nicht

Sagen wir mal so: Ein alter Riet- oder Weilheimer, Arbeitsplatz am Ort, drei Kinder, in Vereinen aktiv – der bekommt ganz schnell einen Bauplatz im Neubaugebiet Am Bol. Wer alleinstehend ist, erst seit zwei Jahren in Rietheim-Weilheim wohnt und kinderlos ist – keine Chance.

Die Rechnung ist einfach: 70 Bauplätze hat Am Bol, 130 Bewerber stehen auf der Warteliste. Damit hat sich der Gemeinderat jüngst beschäftigt, nachdem er den Bebauungsplan verabschiedet hatte.

Blick auf das Baugebiet Kreuzäcker II in Hochdorf von oben. Das Bild wurde im Juli dieses Jahres aufgenommen, inzwischen sind di

Wo es im südlichen Landkreis Biberach noch freie Bauplätze gibt

Bauplätze sind heiß begehrt – doch wo in der Region gibt es noch welche, wann werden sie vermarktet und wie viel kosten sie? Für die Region zwischen Rot an der Rot bis Bad Schussenried haben wir eine Übersicht zusammengestellt, wie es aktuell aussieht.

Eberhardzell Im Kernort Eberhardzell kommt das Baugebiet Adler mit 33 Bauplätzen zum Verkauf. Dieses wird Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres über die Internetplattform Baupilot und mit den vom Gemeinderat beschlossenen Vergaberichtlinien zur Ausschreibung und Vergabe kommen.

Der Gemeindrat berät über neue Vergaberichtlinien.

Markdorf will die Vergaberichtlinien für Bauplätze neu festlegen

Seit etwa 25 Jahren werden städtische Bauplätze nach eigenen Richtlinien, mittels einem Punkteverfahren vergeben. Damit die Stadt bei der anstehenden Vergabe der Grundstücke im Baugebiet Torkelhalden rechtlich auf der sicheren Seite ist, soll es eine Änderung geben. Die Richtlinien sollen entsprechend den Muster-Vergabekriterien des Landes angepasst werden. Dabei wird wie bisher ein Punktesystem genutzt, bei dem Einkommen, Familienstand, Zahl und Alter der Kinder berücksichtigt werden.

Das Baugebiet Talfeld im Osten Biberachs hat sich in den vergangenen Jahren in Rekordzeit gefüllt. Die Stadt bemüht sich um weit

300 Bewerber auf 64 Bauplätze: So kommen Bauwillige an einen Bauplatz

Viele möchten im Landkreis bauen, doch Bauplätze sind nach wie vor ein rares Gut. Laupheim kann in der Kernstadt zum Beispiel erst 2021 wieder Bauplätze anbieten, wobei die Vergabekriterien noch unklar sind. In Schemmerhofen ist die Nachfrage ungebrochen. Unterdessen sorgt ein Rechtsstreit über die Bauplatzvergabe in Ummendorf landesweit für Verunsicherung.

Biberach: 300 Bewerbungen auf 64 Bauplätze Mehr als 5000 neue Arbeitsplätze sind in Biberach in den vergangenen zehn Jahren entstanden.

 Die verbliebenen Bauplätze im Ummendorfer Wohngebiet Heidengäßle wurden jetzt zugeteilt.

Bauplätze in Ummendorf zum zweiten Mal vergeben

Zwei Jahre nach der Zuteilung der Bauplätze im Wohngebiet Heidengäßle/Mühlbergle II hat der Ummendorfer Gemeinderat nach einem verlorenen Rechtsstreit die 25 verbliebenen Grundstücke von Neuem vergeben. Einstimmig segnete der Rat die Liste mit den nunmehr 100 Bewerbern ab und stimmte weiteren Regularien zu. Das Bewerberfeld wurde neu gemischt. Circa 20 Zuhörer verfolgten die öffentliche Sitzung.

Wie bereits berichtet, werden aus Datenschutzgründen keine Namen genannt.