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Regierungspräsident Klaus Tappeser

Tappeser: „Die Haselmaus ist nicht wichtiger als der Mensch“

Klaus Tappeser (61) ist seit Oktober 2016 Präsident des Regierungspräsidiums (RP) Tübingen. Als Schaltstelle zwischen den Landesministerien und den Landratsämtern ist das RP auch mit wichtigen Projekten im Bodenseekreis befasst. Mit Martin Hennings und Alexander Tutschner spricht CDU-Mann Tappeser unter anderem über den Straßenbau und die Uferrenaturierung.

Die B-30-Ortsumfahrung Ravensburg soll in diesem Jahr fertiggestellt werden, dann wird der Nord-Süd-Verkehr voraussichtlich in Meckenbeuren stehen .

Ulrike Huber (von links) sieht ihren Ferienbetrieb (rechts im Hintergrund) bei einem Ausbau der B 31 bei Immenstaad bedroht. Zus

Ausbau der B31: Anwohner bangen um ihre Existenz

„Fünf, sechs, sieben“: wenn Ulrike Huber morgens um fünf aufwacht, kann sie bei geschlossenem Fenster die Lastwagen zählen, die auf der B 31 bei Immenstaad an ihrem Haus vorbei brettern. Eine Horrorvision wäre für sie und andere Anwohner, wenn die B 31 an dieser Stelle noch ausgebaut würde. Dann sieht sie ihre Existenz als Gastgeberin bedroht.

„Eine Baustelle und der wahrscheinlich umgeleitete Verkehr durch Immenstaad bedeutet das Aus für meinen Gästebetrieb“, sagt Ulrike Huber.

„Die Säulen der Feuerwehr“: Kommandant Claus Mecking (Dritter von rechts) hat die sechs Feuerwehrmänner (von links) Winfried Sch

Feuerwehr: „Alles in bester Ordnung“

(hke) Mit 70 Einsätzen hat die Freiwillige Feuerwehr Immenstaad ein arbeitsreiches Jahr hinter sich gebracht. Bei der Hauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus wurde Bilanz gezogen, zudem wurden zahlreiche Feuerwehrmänner befördert und geehrt.

Kommandant Claus Mecking konnte einige Ehrenmitglieder, Aktive und zwei Ehrenkommandanten begrüßen. Personelle Veränderungen in der Wehr: vier Austritte und vier Zugänge. Hier zeigten sich erste Erfolge der Werbekampagne für dieses Ehrenamt, so Mecking.

SZ trifft die B31-Aktivisten

ZU-Studierende und konkrete kommunalpolitische Aktionen? Das gab’s bisher nicht allzu oft. Vielen in Erinnerung geblieben sind die Zebrastreifensprüher vom Seemooser Horn. Wir haben die Aktivisten (die weiterhin aus Angst vor der Polizei anonym bleiben wollen) exklusiv getroffen.

Die B 31 ärgert jeden Tag. Fahrzeug reiht sich an Fahrzeug, der Verkehrslärm dröhnt, für Fußgänger findet sich oft selbst nach minutenlangem Warten keine Lücke, die ein sicheres Wechseln der Straßenseite ermöglicht.

Sattelzug voller Papierrollen kippt auf der B 31 um

Ein Unfall eines Sattelzugs hat heute, Dienstag, zu Behinderungen auf der B31 geführt. Ein 40-Jähriger war gegen 8.25 Uhr mit seinem mit Papierrollen beladenen Sattelzug aus Friedrichshafen kommend in Richtung Lindauer Autobahn unterwegs. Laut Polizeibericht geriet das Fahrzeug auf Höhe Weißensberg aus ungeklärter Ursache nach rechts auf das Bankett. Der Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Sattelzug, der über die Fahrbahn schleuderte und entgegen zur ursprünglichen Fahrtrichtung gedreht eine Böschung hinunterkippte.

„Der Radtourismus ist für uns extrem wichtig“

Sie kommen allein, zu zweit, mit der ganzen Familie, sie sind schnell, langsam, jung, alt, groß, klein, haben rasierte Beine, tragen Rennanzug und Helm oder Strümpfe, Rock, Bluse und lassen ihre Haare im Fahrtwind wehen: „Der Radtourismus ist für uns extrem wichtig“, sagt Anja Wilhelm, die in der Tourist-Information am Bahnhof für das Marketing zuständig ist. Und das nicht nur wegen der Eurobike, die von 29. August bis 1. September auf dem Messegelände läuft.

Wegen eines schweren Unfalls ist die B31 derzeit gesperrt.

Mehrere Autos krachen auf der B31 ineinander

Zu einem schweren Unfall ist es heute Nachmittag um 16.23 Uhr auf der B31 bei Unterreitnau gekommen. Beteiligt sind nach Angaben der Polizei mehrere Fahrzeuge, in denen offensichtlich mehrere Menschen eingeklemmt sind. Auskunft über die Anzahl der Verletzten und die Schwere der Verletzungen gibt es noch nicht. Die B 31 ist bis auf weiteres zwischen Kressbronn und Sigmarszell voll gesperrt. Auf der Umleitungsstrecke in Lindau und weiter bis Kressbronn kommt es zu Staus.

Feuerwerk �ber Lindau

Jahrzehntbilanz: Der große Knaller lässt auf sich warten

Mit Aufbruchstimmung hat das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts in Lindau begonnen. Doch dann kam nicht mehr viel. So bleiben viele Aufgaben, die in den nächsten zehn Jahren dringend erledigt werden müssen.

Von unserem Redakteur Dirk Augustin

Während sich andere Städte mit Werbeaufwand als Slow-Citys vermarkten, geht in Lindau sowieso alles einen langsameren Gang. So verwundert es kaum, dass Vieles von dem, was den Lindauern auf den Nägeln brennt, vor zehn Jahren in den Rück- und Ausblicken auch schon zu lesen war.

Schwerer Verkehrsunfall: Ein Toter, zwei Schwerverletzte

Ein Schweizer Lastzug ist samt Hänger ins Schleudern gekommen, nachdem er mehrmals auf den Randstreifen geraten war. Endstation der Schleudertour war die Gegenfahrbahn, wo der Lastzug umkippte und zwei Autos unter sich begrub. Dabei ist ein 18-jähriger Meckenbeurer tödlich verunglückt. Ein weiteres Auto mit einem 44-jährigen Voralberger am Steuer wurde von dem Lastwagen ebenfalls erdrückt. Der Fahrer wurde schwer verletzt, ebenso der 23-jährige Laster-Fahrer.