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Verwaltungsgericht Sigmaringen

Gericht: Bauplatzvergabe in Ummendorf war rechtswidrig

Die Richtlinien, nach denen in der Gemeinde Ummendorf im Kreis Biberach Bauplätze vergeben wurden, sind rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht in Sigmaringen entschieden. In einem Eilverfahren hatte das Gericht den Bauplatzverkauf gestoppt, weil die Richtlinien unrechtmäßig zustande gekommen seien, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts am Donnerstag. Nun seien die Richtlinien auch inhaltlich bemängelt worden.

Der Ummendorfer Gemeinderat hatte die Richtlinien bereits im November aufgehoben, zu dem Zeitpunkt seien ...

Bauplatzvergabe Ummendorf: Richtlinien sind rechtswidrig

Bauplätze sind ein rares Gut in Oberschwaben – fast jeder will einer, nur wenige bekommen einen Zuschlag. Jede Gemeinde hat andere Kriterien, wie sie die Plätze vergibt. In Ummendorf im Landkreis Biberach ist genau das der Knackpunkt: Eine Familie, die im neusten Baugebiet nicht zum Zug kam, glaubt, dass die Bauplätze nicht gerecht vergeben wurden. Und hat Klage eingereicht. Am Dienstag hat sich die dritte Kammer des Verwaltungsgerichts Sigmaringen mit dem Thema beschäftigt.

Dracula hat sich im Ummendorfer Schloss eingenistet.

Ummendorfer Fasnet verpackt Lokalpolitisches in Vampirkomödie

Ein dreistündiges Programm haben Männergesangverein, Musikverein und TSV Ummendorf bei der Fasnet in der Gemeindehalle geboten. Lokalpolitische Themen verpackt in eine Komödie mit Tanzeinlagen begeisterten das Publikum. Es ging um fehlenden Wohnraum und ungebetene, unheimliche Bewohner des Ummendorfer Schlosses.

Die Ummendorfer Gemeindehalle war ausverkauft. Mit dem Baurastammtisch wurde der Abend eröffnet, ehe die Nachwuchsdarsteller das Publikum in das Thema des Abends einführten: Die Bauplatzvergabe im Ummendorfer Heidengässle ...

In Schemmerhofen herrscht eine große Nachfrage nach Bauplätzen. Jetzt wurde beschlossen, wie diese künftig vergeben werden solle

Nach diesen Kriterien vergibt Schemmerhofen künftig Bauplätze – Wo die Hürden liegen

Welche Bewerber sollen in Schemmerhofen künftig bei Bauplatzvergaben zum Zug kommen? Für das Baugebiet Burrenweg in Aßmannshardt haben die Räte nun erstmals ein neues Vergabemodell beschlossen, das Schule machen könnte. Die Kriterien sollen Einheimische bevorzugen, doch das stößt bisweilen an Grenzen.

In drei aufwändigen Schaubildern hatte die Gemeindeverwaltung die zukünftigen Vergabekriterien dargestellt. Dennoch machte Schemmerhofens Bürgermeister Mario Glaser im Gemeinderat gleich zu Beginn klar: „Es wird uns mit keiner ...

Baupilot.com: „Gut, aber aktuell keine Hilfe“

Auf Wunsch des Gemeinderats ist in Ummendorf die Online-Plattform baupilot.com für die Bauplatzvergabe vorgestellt worden.

Nach Angaben der Firma aus Maselheim nutzen 120 Kommunen vor allem in Süddeutschland den Service, darunter Biberach und Schemmerhofen. Das Verfahren entlaste Verwaltungen, sagte der Geschäftsführer Mathias Heinzler, und Häuslebauer könnten unabhängig von Öffnungszeiten der Rathäuser suchen. Durch die Bündelung aller Informationen entfielen viele Telefonate und E-Mails.

 Im Ratsinformationssystem finden sich die Sitzungstermine und einige Tage vorher sind dort auch die Sitzungsvorlagen abrufbar.

Aktuelle Informationen zum Bauplatzstreit

In der nächsten Sitzung des Gemeinderats Ummendorf am Montag, 3. Februar, sind die Bauplatzvergaberichtlinien erneut Thema: Der Prozessbevollmächtigte der Gemeinde, Andreas Staudacher, berichtet über den aktuellen Verfahrensstand in dem Rechtsstreit um die Vergabekriterien fürs Wohngebiet Heidengäßle. Außerdem stellt die Firma Baupilot ihr Onlineportal für die Bauplatzvergabe vor. Die Sitzung findet diesmal im Saal der Gemeindehalle Ummendorf statt.

Wenige Häuslebauer haben schon losgelegt. Die meisten Bauplatzkäufer im „Heidengäßle“ sind durch einen Rechtsstreit blockiert.

Deshalb brauchen die neuen Bauplatzvergabekriterien in Ummendorf noch etwas Zeit

Im Februar soll die Firma Baupilot aus Maselheim ihre Arbeit und ihr Vergabemodell für Bauplätze im Ummemndorfer Gemeinderat vorstellen. Das sagte Bürgermeister Klaus B. Reichert auf eine Frage des Rats Thomas Dörflinger zum Zeitplan in Sachen Bauplatzvergabe im Gebiet Heidengäßle. Diese war bekanntlich vom Verwaltungsgericht gestoppt worden und der Gemeinderat hat sich im Juli bereits auf den Weg gemacht, neue Vergabekriterien zu beschließen.

Die Vorstellung im Februar solle der Information dienen, da sei noch keine Entscheidung ...

 Klaus Bonelli hat sich für 2020 einiges vorgenommen.

SZ-Jahresinterview: Hochdorfs Bürfermeister freut sich auf Ansiedlung neuer Firmen

Einige Baustellen gab es 2019 in Hochdorf - die ehemalige Gemeindehalle, neue Baugebiete, die Errichtung einer Tagespflege. Bürgermeister Klaus Bonelli blickt im SZ-Jahresinterview auf die wichtigsten Ereignisse zurück.

Herr Bonelli, die Gemeinde Hochdorf wächst. Zurzeit wird ein neues Baugebiet geplant, Kreuzäcker II. Ist damit der Bedarf gedeckt oder planen Sie, nächstes Jahr weitere Gebiete auszuweisen?

Das Baugebiet Kreuzäcker II wird im kommenden Jahr erschlossen.

Baugebiet in Ummendorf

Bauplatzvergabe fordert Häuslebauer und Gemeinden

Die Suche nach einem Baugrundstück wird in Baden-Württemberg für viele Familien zur Herausforderung. Besonders in wirtschaftsstarken ländlichen Gebieten fehlt es Gemeinden an ausreichend neuen Flächen, die sie ausweisen können, wie Christopher Heck vom Gemeindetag Baden-Württemberg mitteilte. Oft gibt es dort weitaus mehr Bewerber als Bauplätze.

Den Verkauf ihrer Bauflächen dürfen Gemeinden in Baden-Württemberg selbst regeln. Heck zufolge sind Versteigerungen und Losverfahren gängige Modelle.

Die Vergabe von Bauplätzen in diesem Baugebiet in Ummendorf war Auslöser eines Rechtsstreits.

Trotz neuer Richtlinie bleibt Unsicherheit bei Vergabe von Bauplätzen

Nach welchen Kriterien dürfen Gemeinden Bauplätze vergeben? Diese Frage beschäftigt Lokalpolitiker landesweit. Gesetze oder Gerichtsurteile geben darauf keine Antwort. Nun hat der Gemeindetag von Baden-Württemberg als erster Verband eine Blaupause veröffentlicht. Wer sich an die Kriterien darin hält, sollte auf Nummer sicher gehen – so die Idee. Das Problem: Den meisten Gemeinden hilft das Papier nicht. Das zeigt das Beispiel der kleinen oberschwäbischen Gemeinde Ummendorf.