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 Die Wiesen zwischen Krummbach und Leitbach-Senke im Isnyer Süden könnten für Wohnbau im künftigen Regionalplan vorgehalten werd

Wohin sich die Stadt Isny in Zukunft entwickeln könnte

Visionen: Werden im Süden von Isny 14 Hektar für ein neues Wohngebiet ausgewiesen? Bekommt Neutrauchburg eine Umgehungsstraße durch den Kurpark im Südwesten, wie sie im aktuellen Flächennutzungsplan noch hinterlegt ist? Wächst das Gewerbegebiet vom Achener Weg bis an die Wohnhäuser im Norden von Kleinhaslach heran? Hat das Beurener Bestreben Erfolg, das Landschaftsschutzgebiet zwischen Ortskern und Badsee „zurückzunehmen“, um ein Neubaugebiet zu ermöglichen?

Ein Mann und eine Frau schauen in die Kamera

Zwei große Leutkircher Persönlichkeiten verlassen die Ratsbühne

38 Jahre, beziehungsweise 35 Jahre lang engagierten sich Hedwig Seidel-Lerch und Wolfgang Wild im Gemeinderat für ihre Heimatstadt Leutkirch. Nun schieden sie freiwillig aus dem Gremium aus. Im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ blicken die beiden CDU-Lokalpolitiker auf die vergangenen Jahrzehnte zurück. Darauf, was sich seitdem verändert hat, welche Ratsentscheidungen besonders bitter waren und auf welche sie heute noch mit Stolz zurückblicken.

 Jörg und Maria Fakler mit Enkel Noah. Links Hilde Reisacher, rechts die Mitarbeiterinnen in der Backstube, Carmen Borodkins und

Friesenhofen verliert seine Bäckerei

Mit dem Jahreswechsel geht in Friesenhofen eine 70-jährige Tradition der handwerklichen Backkunst zu Ende: Jörg Fakler schließt seine Bäckerei und das zugehörige Lebensmittelgeschäft.

Begonnen hatte die Familiengeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit seiner Heimkehr nahm der gelernte Bäcker und spätere Bäckermeister Alois Fakler die Chance wahr, in Friesenhofen eine Bäckerei zu eröffnen. Zuerst 1948 in einem gemieteten Haus, ab 1953 dann im eigenen Haus.


Die Großfamilienstiftung Immler realisiert auf der Wiese vorne und links hinter den Wohnblocks am Rotenbacher Weg in den nächst

Großfamilienstiftung Immler auch in Isny

Für das Neubaugebiet im Mittelösch hat der Gemeinderat die ersten Weichen gestellt: Bei nur einer Enthaltung (Otto Ziegler, SPD) fasste das Gremium den Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss im beschleunigten Verfahren für den Bebauungsplan der „Großfamilienstiftung Immler“. Sie will, „dem Stiftungszweck entsprechend“, nördlich und östlich der Wohnblocks am Rotenbacher Weg in den kommenden Jahren bis zu 18 „hochwertige Häuser für kinderreiche Familien sowie Senioren“ bauen, wie es in der Tischvorlage für die Stadträte hieß.


Bürgermeister Rainer Magenreuter wappnet sich für ein weiteres herausforderndes Jahr an der Stadtspitze.

Wohnraum, Bildung, Bauentwicklung

„Die Stadt steht vor einem weiteren herausfordernden Jahr.“ Mit diesem Satz ist die Vorausschau zusammenzufassen, die Isnys Bürgermeister Rainer Magenreuter im Gespräch mit SZ-Redakteur Tobias Schumacher angesichts der 2018 anstehenden Aufgaben wagt. Angefangen bei der städtischen Finanzplanung, die Kämmerer Werner Sing am kommenden Montag im Gemeinderat vorstellt, über den Fortgang der vielen Baustellen in der Stadt bis hin zu Projekten, die verwaltungsintern zu bewältigen sind.


So sah die Bewirtschaftung des Sauweihers noch im Jahr 1957 aus. Er ist vor allem als Lagerplatz für Baumstämme des Sägewerks g

Die Ach: Voraussetzung für Isnys Aufstieg

Im Rahmen der Serie über das Isnyer Wasser fällt der Ach eine zentrale Rolle zu. „Wer sich mit Isnys Geschichte beschäftigt, der kommt an der Isnyer Ach nicht vorbei“, sagt Landschaftsarchitekt und Gewässerexperte Erhard Bolender. „Alles hängt mit ihr zusammen – von der Klostergründung bis zur gewerblichen städtischen Entwicklung. Die Verwendung ihres Wassers als Brauch-, Trieb- und Trinkwasser war die Lebensgrundlage durch bald 1000 Jahre urkundlich nachweisbare Kloster- und Stadtgeschichte.


Das Wasser des Oberkanals trifft mittelschlächtig, das heißt waagerecht zur Achse, auf das Wasserrad und fließt dann im Unterka

Erneuerbare Energie gibt es in Isny schon seit 900 Jahren

Auf dem Schreibtisch von Roland Manz liegt eine Landkarte aus der Blütezeit der Isnyer „Wasserkraftwerke“ – aus dem Jahr 1826. „Das ist meine Urkarte“, sagt der Heimatforscher. Die Karte wurde von der damaligen, königlichen Landesvermessungsanstalt erstellt und zeigt den Isnyer Ausschnitt aller Grundstücke, Wege, Weiher, Wasserläufe, Häuser – und auch die Mühlen zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Allein zwischen Ach-Ursprung und der Einmündung ins Rotmoos, auf der Höhe von St.


Zwischen Umgehungsstraße (rechts am Bildrand zu sehen) und den vier Wohnblöcken sowie oberhalb dieser vier Häuser soll die Sied

Im Mittelösch stehen große Projekte an

Die städtebauliche Entwicklung Isnys wird in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt im Gebiet Mittelösch haben. Der Gemeinderat beschloss am Montagabend einerseits, der Immler Großfamilienstiftung eine Fläche von etwa 2500 Quadratmetern verkaufen zu wollen. Andererseits soll für die weiteren fünf Hektar zwischen Adeleggweg und Umgehungsstraße ein Gesamtkonzept mithilfe eines Wettbewerbs erstellt werden.

Nach langen Jahren scheint der Wunsch der Immler Großfamilienstiftung nach einer eigenen Siedlung in Isny in Erfüllung zu gehen.


Die Zukunft von Leutkirch beschäftigt viele Leutkircherinnen und Leutkircher.

Bürgerschaft wartet auf Innenstadtkonzept

Der Aufruf der „Schwäbischen Zeitung“, zum Beginn der zweiten Amtszeit von Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle Vorschläge zur Kommunalpolitik zu machen, hat diverse Reaktionen ausgelöst. Diese richten sich allerdings auch an den Gemeinderat.

Vor allem Fragen zum Verkehr und zur Gestaltung der Innenstadt bewegen die Bürgerschaft. Die „Schwäbische Zeitung“ druckt diese Ideen weitgehend unkommentiert, teilweise aber gebündelt ab. Die Redaktion ist dankbar für die Resonanz, sie wird die einzelnen Komplexe auch in der Zukunft im Auge ...


Thomas Fritz (Isny Marketing, von links), Claus Fehr (Stadt Isny), Karl Christ (Handwerkerzunft) und Hellen Maus (Regionales En

Voller Energie fürs Erlebnis Handwerk

Am ersten Maiwochenende des kommenden Jahres ist in Isny eine Veranstaltung geplant, die nach Angaben des städtischen Wirtschaftsbeauftragten Claus Fehr das Potenzial zum „Alleinstellungsmerkmal“ hat: Stadtverwaltung, Isny Marketing, das Regionale Energieforum Isny (REFI) und die Handwerkerzunft planen ein „Erlebnis Handwerk“ in Verbindung mit dem zehnten Energiegipfel. Die ersten Reaktionen auf diese Idee fielen sehr positiv aus.

Die hiesigen Handwerker waren am Dienstagabend in den Bayrischen Wirt in Schweinebach eingeladen, um ...