Suchergebnis

 Gudrun Reich ist 1928 geboren – an den Kriegsbeginn erinnert sie sich genau.

Kriegsbeginn vor 80 Jahren: Diese Frau erinnert sich - an Bombenangriffe und den Tod

Gudrun Reich spürte eine erste unbestimmte Angst, als sie neun Jahre alt war. Sie ist 1928 geboren. Also fast genau in der Mitte zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg.

Als sie 1937 mit ihrer Familie in ein Gasthaus in Rottweil ging, lag dort eine Zeitschrift aus. An „Die Sirene“ mit Mitteilungen des Reichsluftschutzbundes erinnert sich die 91-Jährige und an das Angstgefühl, das sie beim Anschauen hatte: „Ich habe gedacht, dass ist eine Drohung, hoffentlich kommt es nicht so weit.

Jostein Gaarder

Jostein Gaarder über die Einsamkeit

Seit seinem Besteller „Sofies Welt“ vor nunmehr 26 Jahren gilt der Norweger Jostein Gaarder (64) als Spezialist für philosophische Fragen, die er leicht verständlich in Romanform aufbereitet. In seinen Büchern spielen meist Kinder eine Hauptrolle.

Der neue Roman „Ein treuer Freund“ ist jedoch anders: Protagonist ist ein schon in die Jahre gekommener Lehrer und Sprachforscher und philosophische Fragen werden eher am Rande gestreift.

Gaarder legt hier vor allem eine psychologische Studie vor, das Porträt eines ebenso ...

Report: Steine, Knüppel und Feuer gegen Janukowitsch

Kiew (dpa) - Rußschwarz und voll lodernder Feuerstellen ist die „Hölle“ bei den Protesten gegen die prorussische Führung in Kiew. Flammen schlagen aus Haufen brennender Autoreifen. Rauch, Ruß und Asche schwärzen den vereisten Boden auf der Gruschewski-Straße.

Die Brandspuren ziehen sich über das Eingangsportal am Dynamo-Stadion. Nach der sommerlichen Fußball-Europameisterschaft von 2012 mit Gästen aus aller Welt brennt hier nun das Feuer der Revolution gegen Präsident Viktor Janukowitsch am heftigsten.

Gedenkseiten und Kondolenzlisten im Internet

Das Internet gehört zum modernen Leben. Und wie eine wachsende Zahl an Webseiten zeigt, gehört es auch zum Tod: Auf Trauerportalen tauschen sich Angehörige aus, zeigen Mitgefühl und halten die Erinnerung an Verstorbene lebendig.

Dabei helfen Nachrufe mit Fotos, Briefen oder Erinnerungssprüchen. Psychologen und Vertreter der Kirche begrüßen das überwiegend. Die Portale heißen «trauer.de», «memosite.de», «tod-und-trauer.de», «e-bestattungen.

Abzocke von Trauernden

Mit einer dreisten Masche versucht ein angebliches Genlabor bundesweit Geld von Trauernden zu ergaunern. Wie die Polizei in Köln berichtete, handelt es sich bei der Dr. Engelhardt genetic research um eine Briefkastenfirma. Der noch unbekannte Betrüger richtet bundesweit Mahnbriefe an gerade gestorbene Menschen und droht bei Nicht-Zahlung für einen angeblichen DNA-Test mit gerichtlichen Schritten. Namen und Adressen verschaffe er sich vermutlich aus Traueranzeigen, so ein Polizeisprecher.

Joseph Beuys: 1100 Dokumente zu Leben und Wirken

Das Leben und Wirken Joseph Beuys' in Düsseldorf steht im Mittelpunkt einer Schau des Düsseldorfer Stadtmuseums, in der über 1100 Dokumente zu sehen sind. Die überwiegende Mehrheit der Fotos, Briefe, Aktennotizen oder Plakate ist zum ersten Mal öffentlich zugänglich.

Schwimmweste, Erste-Hilfe-Kenntnisse, «Schöpfgerät und Fangleine»: So lauteten einige der Bedingungen, unter denen das Wasserschifffahrtsamt Duisburg 1973 dem Antrag des Künstlers Anatol auf eine «Demonstrations- und Übersetzfahrt mit Kleinfahrzeug» stattgab.

Joseph Beuys: 1100 Dokumente zu Leben und Wirken

Das Leben und Wirken Joseph Beuys' in Düsseldorf steht im Mittelpunkt einer Schau des Düsseldorfer Stadtmuseums, in der über 1100 Dokumente zu sehen sind. Die überwiegende Mehrheit der Fotos, Briefe, Aktennotizen oder Plakate ist zum ersten Mal öffentlich zugänglich.

Schwimmweste, Erste-Hilfe-Kenntnisse, «Schöpfgerät und Fangleine»: So lauteten einige der Bedingungen, unter denen das Wasserschifffahrtsamt Duisburg 1973 dem Antrag des Künstlers Anatol auf eine «Demonstrations- und Übersetzfahrt mit Kleinfahrzeug» stattgab.

Eltern des Amokläufers: «Wir denken nur an die Opfer»

Mit einem Staatsakt nehmen die politische Führung und zehntausende Menschen an diesem Freitag in Erfurt Abschied von den 16 Opfern des Amoklaufs in einer Schule. Knapp eine Woche nach dem Blutbad baten die Eltern des 19-jährigen Schützen Robert Steinhäuser, der sich nach der Tat selbst hinrichtet hatte, öffentlich um Verzeihung. Indes gaben Lehrer, Schüler und Eltern des Gutenberg-Gymnasiums ihrem Schmerz in Traueranzeigen Ausdruck: «Nichts wird jemals so sein, wie es einmal war.

Eltern des Erfurter Todesschützen: «Wir denken nur an die Opfer»

Zum Gedenken an die 16 Opfer des Erfurter Schulmassakers kommen die politische Führung Deutschlands und zehntausende Menschen an diesem Freitag zu einem Staatsakt zusammen. Knapp eine Woche nach dem Amoklauf baten die Eltern des 19-jährigen Schützen Robert Steinhäuser, der sich nach der Tat selbst richtete, öffentlich um Verzeihung.

Bundespräsident Johannes Rau will nach dem Staatsakt bei einem ökumenischen Gottesdienst vor dem Erfurter Dom Angehörigen und Freunden der Ermordeten mit einer Trauerrede Trost spenden.