Suchergebnis

Linkes Bild: Tiny House, Rechtes Bild: Personen hören einem Mann zu

Diskussion um Tiny House schlägt hohe Wellen: Was die Stadt zu den Anfeindungen sagt

Ein Minihaus, das in Attenhofen im Landkreis Neu-Ulm aufgestellt werden soll, sorgt derzeit für großen Ärger im sonst so beschaulichen Dorf.

Auch wenn das Bauvorhaben vor einigen Wochen schon vom Bauausschuss der Fuggerstadt abgesegnet wurde, brachte Vizebürgermeister Ernst Peter Keller das Thema wiederholt auf den Sitzungstisch.

Wegen der unerwarteten Resonanz in Öffentlichkeit wollten die Räte noch einmal Stellung beziehen – und deren Urteil fällt eindeutig aus.

Linkes Bild: Tiny House, Rechtes Bild: Personen hören einem Mann zu

Großer Ärger um geplantes Tiny House: Anwohner wehren sich gegen Anfeindungen

Peter Kwittung hat so langsam die Nase voll. Er will sich nicht als Querulanten hinstellen lassen und er wehrt sich gegen Anfeindungen. Kwittung ist der Wortführer der Attenhofer, die sich gegen das mobile Tiny House wehren, das ein Pärchen in ihrem Dorf aufstellen will.

Die Nachbarn stören sich in erster Linie an der Dachform. Am Freitag hat er im Ort einen offenen Brief verteilt, in dem er aus seiner Sicht noch einmal die Dinge darstellt und sich gegen die Kritik wehrt.

Linkes Bild: Tiny House, Rechtes Bild: Personen hören einem Mann zu

Hersteller über den Protest gegen sein Tiny House: „Es ist traurig, dass die Menschen so denken“

Anwohner in Attenhofen bei Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) wehren sich derzeit gegen ein geplantes Tiny House – ein mobiles Minihaus auf einem Anhänger. Sie haben beim Landratsamt Einspruch gegen das von der Gemeinde ausgesprochene Einverständnis eingelegt.

Sie stört vor allem die Dachform und fordern ein Satteldach anstatt eines Pultdaches. Simon Hatzing aus Unterstadion soll dieses Tiny House konzipieren und bauen. SZ-Redakteur Michael Kroha sprach mit ihm über den Fall.

Ähnlich wie dieses Modell soll das Tiny House aussehen, dass Christina Strahl und Michael Putze auf einem Grundstück in Attenhof

Anwohner wehren sich mit Unterschriften gegen geplantes Tiny House

Das große Grundstück liegt in einer ruhigen Wohngegend, nebenan kräht der Hahn, jedes Jahr feiert die Nachbarschaft ein Straßenfest. Am Mähderweg im Norden von Attenhofen möchten sich Christina Strahl und Michael Putze ihren Wohntraum erfüllen.

Doch was das Paar dort plant, ruft Proteste bei den Anwohnern hervor, obwohl es kleiner ist als ein gängiges Haus und ohne Baulärm errichtet werden kann: ein sogenanntes Tiny House, ein Minihaus auf einem Anhänger, das sich bei Bedarf wieder an einen anderen Ort transportieren lässt.

Die Familie an einem Tisch

Leben im Tiny House: Knapp 40 Quadratmeter für vier Personen

Michael Gretz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender des Bürgerforums im Leutkircher Gemeinderat, plant mit seiner vierköpfigen Familie einen außergewöhnlichen Schritt: Sie wollen aus ihrer 114 Quadratmeter großen Mietwohnung in ein knapp 40 Quadratmeter großes Tiny House ziehen.

Im Optimalfall noch diesen Oktober. Der Beweggrund: Mehr Zeit für die Familie und weniger Konsum. Was ihnen dafür allerdings noch fehlt, ist das passende Grundstück.

Die beiden in dem Gerüst ihres Wagens

Ein ganz besonderer Hausbau: Wenn ein alter Zirkuswagen zum Zuhause wird

Ein Hausbau ist grundsätzlich ein Abenteuer. Ein ganz spezielles wagt ein Paar aus dem Nordries: Sie bauen sich ein winziges Haus auf Rädern. Dass es kein normales Haus ist, wird bereits am Bauort klar: Ihr Haus steht in einem Unterstand in Hainsfarth, später soll es dann nach Dornstadt transportiert werden. Es ist ein sogenanntes Tiny House.

Doch Franziska Höhenberger, die zusammen mit ihrem Freund das Haus baut, mag den Begriff nicht.

Tiny House

Tiny House als XS-Eigenheim - Baustein gegen Wohnungsnot

Es sind winzige Häuschen - und sie kommen gerade ganz groß raus. Nicht nur als ab und zu genutzter Hingucker auf dem Campingplatz, als Gartenhaus oder Ferienunterkunft. Zunehmend rücken sie als Eigenheim in den Fokus.

In Zeiten explodierender Mieten und gewaltiger Wohnungsnot in Großstädten und Ballungsräumen wächst das Interesse an den XS-Behausungen. In vielen Kommunen ist die Neugier geweckt. Planungen für spezielle Tiny-House-Siedlungen laufen an.

Tiny-House

Tiny House als XS-Eigenheim - Baustein gegen Wohnungsnot

Es sind winzige Häuschen - und sie kommen gerade ganz groß raus. Nicht nur als ab und zu genutzter Hingucker auf dem Campingplatz, als Gartenhaus oder Ferienunterkunft. Zunehmend rücken sie als Eigenheim in den Fokus.

In Zeiten explodierender Mieten und gewaltiger Wohnungsnot in Großstädten und Ballungsräumen wächst das Interesse an den XS-Behausungen. In vielen Kommunen ist die Neugier geweckt. Planungen für spezielle Tiny-House-Siedlungen laufen an.

 So oder so ähnlich könnte ein Tiny House aussehen.

Tiny-House entsteht in Eisenharz

Auf einem Hof in Eisenharz mit bereits mehreren bestehenden Ferienwohnungen und -häusern wird ein sogenanntes Tiny-House errichtet. Der Bauantrag wurde vom Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig angenommen.

Das Tiny-House sei in etwa so groß wie ein Mobile-Home, das man von Campingplätzen kenne, erklärte Bauamtsleiter Hans-Peter Hege. „Einem Tiny House auf dem Grundstück können wir so zustimmen. Bei jedem weiteren müsste der Bebauungsplan geändert werden“, so Hege.

 Nicht jedes Thema, das einem Gemeinderat unter den Nägeln brennt, soll im Gemeinderat diskutiert werden.

Schon jetzt: Mehr Disziplin im Rat Kißlegg gefordert

Eine lange Liste von Themen und Fragen hat die Räte in Kißlegg in ihrer jüngsten Sitzung beschäftigt. Doch nicht nur inhaltlich, sondern vor allem rein aus Prinzip: Denn die lange Liste stieß nicht bei allen auf Verständnis. Darum kam die Frage auf: Wie viele und welche Themen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, dürfen Gemeinderäte in einer Ratssitzung ansprechen? Und wo sind sie dann am besten aufgehoben?

Ein Radweg für die Wangener-straße, wuchernde Hecken, freien Eintritt ins Strandbad für Anwohner einer Baustelle und eine ...