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Can Dündar

Can Dündar in Türkei zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt

Der im deutschen Exil lebende Journalist Can Dündar ist in der Türkei zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt worden.

Dündar erhielt am Mittwoch eine Strafe von 18 Jahren und neun Monaten, weil er nach Ansicht der Richter Staatsgeheimnisse mit dem Ziel der militärischen oder politischen Spionage beschafft hatte. Das Gericht in Istanbul verurteilte ihn zudem zu acht Jahren und neun Monaten Haft wegen Unterstützung einer Terrororganisation.

Heiko Maas

Maas gegen Stopp der Rüstungsexporte in die Türkei

Außenminister Heiko Maas hat den von Griechenland wegen des Erdgas-Konflikts im Mittelmeer geforderten sofortigen Stopp der Rüstungsexporte in die Türkei abgelehnt.

„Strategisch halte ich das nicht für den richtigen Weg“, sagte der SPD-Politiker in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies darauf, dass das gegenüber einem Nato-Partner wie der Türkei auch nicht ganz einfach wäre. „Denn wir haben schon einmal erlebt, dass der Nato-Partner Türkei, weil er keine Raketen mehr aus den USA bekam, sie dann einfach in Russland ...

Zuletzt konnten der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (links) und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin die belastet

Die Türkei steht doppelt unter Druck

Das EU-Bewerberland und NATO-Mitglied Türkei wird seit Dienstag gleichzeitig von Europa und den USA mit Sanktionen belegt. Wenige Tage nach der Entscheidung der EU, die Türkei wegen ihrer aggressiven Politik im östlichen Mittelmeer zu bestrafen, verkündete die US-Regierung eigene Strafmaßnahmen wegen der Anschaffung eines russischen Flugabwehrsystems durch Ankara. Die türkische Regierung nannte die US-Sanktionen unfair und kündigte Vergeltung an. Die Sanktionen zeigen, wie weit sich die Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdogan im Verhältnis ...

Konflikt in Berg-Karabach

Aserbaidschans Präsident: Strategisch wichtige Stadt erobert

In der umkämpften Südkaukasusregion Berg-Karabach hat Aserbaidschan nach Angaben von Präsident Ilham Aliyev die strategisch wichtige Stadt Schuscha eingenommen.

„Mit einem großen Gefühl des Stolzes teilte ich mit, dass die Stadt Schuscha von der armenischen Okkupation befreit ist“, sagte Aliyev in einer Rede. Schuscha gilt als Schlüsselstadt, die Behörden in Berg-Karabach hatten selbst mitgeteilt, dass ihr Verlust am Ende auch eine Niederlage im Kampf um die ganze Region bedeute.

Erdogan

Emmanuel Macron wirft Türkei „kriegerisches Verhalten“ vor

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat der Türkei „kriegerisches Verhalten“ gegenüber ihren Nato-Partnern im Nahen Osten und im Mittelmeerraum vorgeworfen.

„Ich stelle fest, dass die Türkei in der Region imperialistische Neigungen hat. Und ich denke, dass diese imperialistischen Neigungen keine gute Sache für die Region sind“, sagte Macron dem arabischen Sender Al-Dschasira. Das Interview wurde am Samstag vom Élyséepalast veröffentlicht.

 In Istanbul protestierten Menschen gegen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Frankreich als Erzfeind - Erdogan wittert Popularität

Recep Tayyip Erdogan heizt den Konflikt mit Frankreich um die Mohammed-Karikaturen weiter an. Am Montag rief der türkische Präsident zu einem Boykott französischer Waren auf und hetzte erneut gegen Präsident Emmanuel Macron, dem er bereits am Wochenende geraten hatte, sich psychiatrisch untersuchen zu lassen.

Macron, der Islamisten nach dem Anschlag auf einen Lehrer den Kampf angesagt hat, führe eine Kampagne gegen Muslime, kritisierte Erdogan.

Luftangriff

Russische Luftangriffe in Idlib - Aktivisten zählen 78 Tote

Es ist der offene und bisher wohl schwerste Bruch einer eigentlich geltenden Waffenruhe in Idlib: Bei russischen Luftangriffen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 78 mit der Türkei verbündete Rebellen getötet worden.

Rund 100 weitere seien bei den Bombardements eines Militärlagers verletzt worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Viele der Verwundeten schwebten in Lebensgefahr.

 Aserbaidschanische Soldaten und Rettungskräfte der Feuerwehr suchen nach Überlebenden in einem Wohngebiet nach dem Raketenbesch

Feuer ohne Pause

Der Krieg um die Enklave Berg-Karabach im Kaukasus geht trotz der von Russland organisierten Feuerpause weiter. Ein Wohngebiet der aserbaidschanischen Stadt Ganja wurde nach Regierungsangaben in der Nacht zum Sonntag von armenischen Raketen getroffen. Sieben Menschen seien getötet worden. Zuvor hatte Armenien den Aserbaidschanern vorgeworfen, die Gegend um die armenische Stadt Kapan bombardiert zu haben. Hinter den Verstößen gegen die Waffenruhe wird eine wachsende Konfrontation zwischen Russland und der Türkei sichtbar.

Die EU-Kommission hat Erdogan mit dem jüngsten Fortschrittsbericht ein schlechtes Zeugnis ausgestellt.

EU stellt Erdogan ein schlechtes Zeugnis aus

Einmal pro Jahr wird Europa daran erinnert, dass die Türkei noch immer ein Aufnahmekandidat ist. Am Dienstag war es wieder soweit: Die EU-Kommission veröffentlichte den jährlichen Fortschrittsbericht. Er bescheinigt dem Land, dass es sich wirtschaftlich auf europäische Standards zubewegt – wenn auch im Schneckentempo. Andererseits sprachen erst vergangenen Donnerstag die EU-Regierungschefs wegen der Gas- und Ölbohrungen in griechischen und zypriotischen Hoheitsgewässern über mögliche Sanktionen gegen Ankara.

Konflikt in Berg-Karabach

Berg-Karabach heftig bombardiert

Mit schwerem Artilleriebeschuss der Südkaukasus-Region Berg-Karabach und ihrer Hauptstadt Stepanakert ist der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan weiter eskaliert.

Die armenischen Behörden veröffentlichten am Sonntag Videos nach Raketeneinschlägen in Stepanakert. Diese zeigten brennende Gebäude und Fahrzeuge auf den Straßen. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium in Baku wiederum warf dem „Gegner“ schweren Beschuss seiner Ortschaften an der Demarkationslinie zu Berg-Karabach vor.