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Rauch steigt hinter Gebäuden hoch

Kämpfe in Syrien bewegen sich auf die türkische Grenze zu

Gefechte in der syrischen Rebellen-Provinz Idlib bewegen sich weiter auf die türkische Grenze zu. Russische Luftangriffe auf die Dörfer Sarakeb und Arnaba am Donnerstag töteten acht Menschen, darunter fünf Kinder. Die Dörfer sind nur 20 bis 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt.

In der Gegend flogen russische und syrische Kampfpiloten nach Zählung der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in den vergangenen Tagen rund hundert Angriffe.

Mann mit Brille vor weißem Hintergrund

Europa bekommt die Rechnung

Ist Europa das Opfer einer türkischen und russischen Politik, die Furcht vor einer ungeregelten Massenmigration als Mittel der Erpressung einsetzt? Warnungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, sein Land werde möglicherweise „die Tore öffnen“ und Hunderttausende Flüchtlinge nach Europa schicken, haben diesen Eindruck verstärkt. Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Istanbul wurde von der Furcht der Europäer geprägt.

Gastgeschenk für Merkel

Merkel in Istanbul: Annäherungsversuch in schwierigen Zeiten

Ein Spiegel für die Bundeskanzlerin - Angela Merkel hebt das verzierte Schmuckstück aus dem Kasten, schaut hinein und lächelt dann den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an. Dann blödelt sie mit ihrem Geschenk ein wenig herum.

So viel Freundlichkeit war selten zwischen der Kanzlerin und dem Staatspräsidenten. Schon beim ersten Termin der beiden am Freitagmorgen in Istanbul ist die Atmosphäre entspannt. Merkel spricht bei der Eröffnung eines neuen Campus der Deutsch-Türkischen Universität von Verständnis und Vertrauen.

Erdogan steht neben Merkel, die ihren Spiegel, den sie geschenkt bekommen hat, beobachtet

Zwischen Deutschland und der Türkei bleibt es kompliziert

Deutschland und die Türkei wollen in Syrien und Libyen an einem Strang ziehen – aber einfach wird das nicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Freitag bei ihrem Besuch in Istanbul weitere Hilfe Europas zur Versorgung von Millionen Flüchtlingen in der Türkei zu. Auch bei der Unterbringung von Schutzsuchenden in der syrischen Provinz Idlib will Deutschland helfen. Doch ein Streit zwischen Merkel und Erdogan auf offener Bühne über das Thema Libyen zeigte, wie sehr die Interessen zuweilen ...

Erdogan fordert mehr Unterstützung für syrische Flüchtlinge

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die EU aufgefordert, mehr Verantwortung für die Versorgung von syrischen Flüchtlingen zu übernehmen. „Dass Europa und die europäischen Länder den Syrern noch mehr und schnellere Hilfe leisten, ist allem voran eine menschliche Verantwortung“, sagte Erdogan nach Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Istanbul. Die Türkei hat mehr als 3,6 Millionen Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen.

Merkel zu Besuch in Istanbul

Merkel bei Erdogan - mit einem Sack voll strittiger Themen

Vor nicht allzulanger Zeit herrschte noch Eiszeit zwischen Berlin und Ankara. Ab 2017 führte eine Serie von Festnahmen deutscher Staatsbürger in der Türkei aus „politischen Gründen“ zeitweilig fast zum Stillstand der diplomatischen Beziehungen. Heute sollen sie sich „normalisieren“ - unter anderem, weil sich die Türkei in vielen Krisen zu einem wichtigen Akteur entwickelt hat, der nicht zu umgehen ist. Syrien, Libyen, Flüchtlinge und Menschenrechte - es gibt viel zu besprechen, wenn am Freitag Angela Merkel und Recep Tayyip Erdogan in Istanbul ...

Merkel mit Erdogan in Istanbul zusammengetroffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Istanbul mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammengetroffen. Die beiden wollen einen neuen Campus der Türkisch-Deutschen Universität eröffnen. Im Anschluss kommen beide dann zu politischen Gesprächen zusammen. Die Liste der Themen ist lang: Libyen, Syrien, Flüchtlinge und bilaterale Angelegenheiten. In den deutsch-türkischen Beziehungen herrscht keine Eiszeit mehr wie noch 2017 und teilweise 2018.

Merkel trifft in Istanbul Wirtschaftsvertreter

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zum Auftakt ihres Türkei-Besuchs Vertretern der Wirtschaft getroffen. Die türkische Regierung wünscht sich mehr deutsche Investitionen. Ein harter Schlag war Ende 2019 die Verschiebung einer Entscheidung des VW-Konzerns für ein Werk in der Westtürkei wegen der international umstrittenen Militäraktionen der Türkei im Norden Syriens. Das Thema könnte bei Merkels Besuch zur Sprache kommen. Später spricht Merkel auch noch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Özdemir: Bei Thema Flüchtlinge nicht erpressen lassen

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir hat die EU aufgefordert, sich beim Thema Syrien-Flüchtlinge nicht vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip erpressen zu lassen. Özdemir sagte: „Wir müssen uns gemeinsam mit unseren EU-Partnern darauf vorbereiten, dass Erdogan im Laufe des Jahres ganz berechnend mehr Flüchtlinge nach Europa schicken wird. Wir dürfen uns nichts vormachen: Erdogan benutzt die Flüchtlingsfrage als Hebel, um liberale Demokratien zu destabilisieren.

Merkel reist zu Erdogan nach Istanbul

Kanzlerin Angela Merkel reist nach Istanbul, um dort den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu treffen. Themen der Unterredung werden nach Angaben der Bundesregierung aktuelle internationale und bilaterale Fragen sein. Ankara sieht den EU-Beitrittsprozess, die Visaliberalisierung mit der EU und das Thema Zollunion im Fokus. Außerdem soll es um die Krisen in Libyen und Syrien gehen. Angesprochen werden dürfte bei dem Treffen die Flüchtlingspolitik.