Suchergebnis

 Syrische Kämpfer wehren sich gegen eine HTS-Attacke in Idlib.

Idlib in Syrien wird zum Kaida-Emirat

Limassol - Knapp drei Jahre ist es her, seitdem Kaida-Führer Ayman al-Zawahiri die dschihadistische Nusra-Front dazu ermuntert hatte, in der syrischen Provinz Idlib ein eigenes Emirat zu gründen. Syrien, verkündete der bin-Laden-Nachfolger in einer Audio-Botschaft, sei „die Hoffnung der muslimischen Gemeinschaft“ – welche sich für die sogenannten Rechtschaffenen inzwischen erfüllt hat.

Die terroristischen Nusra-Milizen, die seit Anfang 2017 unter dem Namen Hayat Tahrir al-Scham (HTS) – zu Deutsch: Bündnis zur Befreiung der Levante – ...

US-Präsident Donald Trump

Drohung gegen die Türkei: Ein Trump-Tweet löst die nächste Krise aus

Zwischen den Nato-Partnern USA und Türkei hat sich der Tonfall zu Wochenbeginn drastisch verschärft. Hintergrund ist der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Rückzug der US-amerikanischen Truppen aus Syrien – und die Pläne der türkischen Regierung, in die Kurdengebiete im Norden Syriens vorzustoßen.

Zunächst drohte der US-Präsident der Türkei in der Nacht zum Montag per Twitter mit den Worten: „Werde die Türkei wirtschaftlich verwüsten, wenn sie die Kurden angreifen.

Trump und Erdogan telefonieren nach Trump-Drohung

Nach seiner Drohung an die Adresse der Türkei zum Umgang mit den Kurden in Syrien hat US-Präsident Donald Trump mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan telefoniert. In dem Gespräch betonte Trump nach Angaben des Weißen Hauses, den USA sei es wichtig, dass „die Türkei die Kurden und andere Syrische Demokratische Kräfte“ nicht „schlecht behandelt“. In der Mitteilung von Erdogans Büro zu dem Telefonat war davon nicht die Rede. Am Sonntagabend hatte Trump der Türkei im Falle eines Angriffs auf Kurden in Syrien mit „wirtschaftlicher ...

Trump und Erdogan

Trump droht Türkei mit „wirtschaftlicher Zerstörung“

US-Präsident Donald Trump hat die Türkei im Falle eines Angriffs auf kurdische Truppen in Nordsyrien vor einer „wirtschaftlichen Zerstörung“ gewarnt.

Die Türkei werde „wirtschaftlich zerstört“ werden, wenn sie die Kurden angreife, schrieb Trump auf Twitter über den Nato-Partner. „Gleichzeitig will ich auch nicht, dass die Kurden die Türkei provozieren“, fügte er in einer weiteren Nachricht hinzu. Trump sprach zudem von der Schaffung einer Sicherheitszone von 32 Kilometern, führte das aber nicht näher aus.

US-Truppen in den Syrien

USA beginnen Truppenabzug aus Syrien

Gut drei Wochen nach der Ankündigung haben die USA mit dem Abzug von Truppen aus Syrien begonnen. Ein Sprecher des US-Militärs bestätigte den Abzug der Deutschen Presse-Agentur. Zu Details wollte er sich aus Sicherheitsgründen nicht äußern.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, rund zehn gepanzerte Fahrzeuge und weitere Maschinen seien von der US-Basis in der ostsyrischen Provinz Al-Hasaka abgezogen worden.

Die USA haben rund 2000 Soldaten in Syrien stationiert, vor allem Spezialkräfte und Berater ...

Türkischer Panzer

Türkei weiter zu Angriff auf syrische Kurden entschlossen

Die Türkei hält trotz des Widerstandes der US-Regierung weiter an einer geplanten Offensive gegen kurdische Truppen in Nordsyrien fest. „Die Türkei ist in dieser Sache fest entschlossen“, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu in einem Interview mit dem Sender NTV.

„Die USA haben gesagt, dass sie abziehen werden und dass sie in der Gegend kein Chaos wollen. Daraufhin hat der Präsident (Recep Tayyip Erdogan) gesagt, dass wir warten“, sagte Cavusoglu.

 Stundenlange Gespräche, wenig Übereinstimmung: John Bolton (links) und Ibrahim Kalin.

Erdogan lässt Trumps Abgesandte abblitzen

Falls US-Sicherheitsberater John Bolton auf Nachsicht der türkischen Regierung für das Hin und Her beim US-Rückzug aus Syrien gehofft haben sollte, war kurz nach Mittag am Dienstag klar: Die Hoffnung war vergebens.

Während Bolton in Ankara für den neuen amerikanischen Plan für einen langsamen Rückzug aus Syrien warb, trat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vor der Parlamentsfraktion seiner Partei AKP ans Rednerpult und kündigte einen baldigen türkischen Einmarsch in Syrien an – ob Amerika das nun wolle oder nicht.

John Bolton

Abgewatscht: Trumps Berater Bolton in Ankara

Mit Spannung erwartete Syrien-Gespräche des Sicherheitsberaters von US-Präsident Donald Trump in der Türkei sind unerwartet kurz und kühl ausgefallen.

Schon am Dienstagmittag reiste John Bolton wieder ab - nach einem zweistündigen Treffen mit einem Präsidentenberater, aber ohne Präsident Recep Tayyip Erdogan gesehen zu haben.

Der hielt Bolton im Parlament in Ankara auch noch eine Gardinenpredigt. Dem achterbahngleichen Verhältnis zwischen den USA und der Türkei dürfte der Besuch nicht gutgetan haben.

Brandanschlag auf Moschee

Prozess um Brandanschlag auf Lauffener Moschee startet

Nach einem Brandanschlag auf eine Moschee in Lauffen (Kreis Heilbronn) müssen sich drei Männer von heute an wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Die Angeklagten im Alter zwischen 20 Jahren und 24 Jahren sollen am 9. März 2018 mehrere Brandsätze auf die Räumlichkeiten einer islamischen Gemeinschaft geworfen haben, wie das Landgericht Heilbronn mitteilte. Der Imam und dessen Frau schliefen während des Anschlags dort. Die mutmaßlichen Täter hätten den Tod der beiden Menschen billigend in Kauf genommen.

John Bolton

Bolton: Unterstützung für Israel und andere Verbündete

US-Sicherheitsberater John Bolton hat Israel und weiteren Verbündeten am Sonntag die fortwährende Unterstützung der Vereinigten Staaten auch nach einem US-Abzug aus Syrien zugesichert.

Ein Abzug aus dem Nordosten Syriens solle so geschehen, „dass die (Terrormiliz) Islamischer Staat geschlagen ist und sich nicht wieder erholen und erneut eine Bedrohung werden kann“, sagte Bolton nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu.