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Gruppenbild der Politker

Aalener Außenpolitiker Kiesewetter: „Ich hoffe, Russland wird ein echter Partner der Nato“

70 Jahre wird die Nato in diesem Jahr – und kerngesund ist das Verteidigungsbündnis zum Geburtstag nicht. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat der Allianz vor ein paar Wochen sogar den „Hirntod“ diagnostiziert.

Wie steht es um das Bündnis? Können die zerstrittenen Partner wieder zusammenfinden – oder hat sich diese Organisation nicht einfach überlebt? Sebastian Heinrich hat darüber mit dem Aalener Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter gesprochen, Obmann für die CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss.

Frankfurter Flughafen

IS-Rückkehrerin aus der Türkei in Deutschland eingetroffen

Eine mutmaßliche Unterstützerin der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist am Dienstagabend mit einem Flug aus der Türkei in Frankfurt gelandet.

Die 30 Jahre alte Frau traf an Bord einer Turkish-Airlines-Maschine mit vier Kindern am Frankfurter Flughafen ein, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Die Frau wurde unmittelbar bei ihrer Ankunft festgenommen. Gegen sie lag den Angaben zufolge ein Haftbefehl aus Niedersachsen vor wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

Nato-Gipfel in London

Trump maßregelt Macron für Kritik an der Nato

Der Nato-Jubiläumsgipfel hat mit einem heftigen Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem französischen Staatschef Emmanuel Macron begonnen.

Trump ging Macron wegen dessen „Hirntod“-Diagnose am Dienstag scharf an - doch der französische Präsident gab Kontra. Trotz des Streits äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel „relativ optimistisch“. Denn immerhin einigten sich 29 Bündnispartner vorab auf eine „Londoner Erklärung“.

Flaggen

Trotz Syrien-Offensive deutsche Rüstungsexporte an Türkei

Auch nach dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien hat die Bundesregierung Rüstungsexporte an den Nato-Partner genehmigt.

In den ersten sechs Wochen nach dem Start der Offensive am 9. Oktober gab sie grünes Licht für vier Lieferungen im Wert von 3,09 Millionen Euro. Nach einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Sevim Dagdelen waren darunter aber keine Kriegswaffen.

Die türkischen Truppen waren in Nordsyrien einmarschiert, um dort die von der Regierung in Ankara als ...

Erdogan führte Senatoren im Weißen Haus Anti-YPG-Video vor

Mit einem Video hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei seinem Besuch im Weißen Haus versucht, einen Spalt in das Bündnis der USA mit der Kurdenmiliz YPG in Syrien zu treiben. Erdogans Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun veröffentlichte den viereinhalbminütigen Film, der US-Präsident Donald Trump und fünf Erdogan-kritischen Senatoren vorgeführt wurde, auf Twitter. Darin wird der Kommandeur der von der YPG dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte, Maslum Abdi, für schwere Terroranschläge in der Türkei verantwortlich gebracht.

Gelandet

Aus der Türkei abgeschobene Familie in Berlin gelandet

Nach ihrer Abschiebung aus der Türkei ist eine siebenköpfige deutsch-irakische Familie in Berlin eingetroffen. Sie landete am späten Donnerstagnachmittag am Flughafen Tegel, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr.

Reporter der dpa sahen, wie mehrere Passagiere, darunter eine Frau mit einem Baby im Arm, direkt in Polizeiwagen vom Rollfeld gefahren wurden.

Die Familie B. aus Hildesheim wird dem salafistischen Milieu zugerechnet.

Proteste gegen Erdogan vor dem Weißen Haus

Vor dem Weißen Haus haben Dutzende Menschen gegen den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dessen Politik protestiert. Demonstranten schwangen unter anderem Fahnen der Kurdenmiliz YPG und riefen: „Türkei raus aus Syrien“. US-Präsident Donald Trump empfing Erdogan im Weißen Haus - gut einen Monat nach dem Start der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien. Die türkische Armee war dort mit verbündeten Rebellen einmarschiert, um die YPG aus dem Grenzgebiet zu vertreiben.

Amtsenthebungsverfahren in den USA

Trump empfängt Erdogan trotz Streits betont freundlich

Trotz zahlreicher Streitthemen zwischen Washington und Ankara hat sich US-Präsident Donald Trump beim Empfang seines türkischen Amtskollegen, Recep Tayyip Erdogan, im Weißen Haus um freundliche Töne bemüht.

„Der Präsident und ich sind sehr gute Freunde“, sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit Erdogan im Oval Office. „Wir sind seit langem befreundet - fast seit dem ersten Tag.“ Man verstehe das jeweils andere Land. Trump sagte auch, die in Nordsyrien vereinbarte Waffenruhe halte „sehr gut“.

Trump und Erdogan

Trump empfängt Erdogan im Weißen Haus

Gut einen Monat nach dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien empfängt US-Präsident Donald Trump am Mittwoch seinen türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan im Weißen Haus.

Bei dem Gespräch soll es nach Angaben aus dem Weißen Haus unter anderem um die Lage in Nordsyrien gehen, wo die Türkei gegen die Kurdenmiliz YPG vorgeht. Die YPG ist der Verbündete der US-Streitkräfte im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Nach ihrem Gespräch wollen Trump und Erdogan in Washington vor die Medien treten.

Nato-Verbündete auf Kollisionskurs: US-Präsident Donald Trump und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan im Juni beim

Erdogan besucht Trump: Warum die Türkei und die USA auf Scheidungskurs sind

Mitten in der schwersten Krise der amerikanisch-türkischen Beziehungen seit Jahrzehnten kommt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan an diesem Mittwoch in Washington mit US-Präsident Donald Trump zusammen. Bei dem Treffen im Weißen Haus wird es vor allem um die Zukunft von Nord-Syrien gehen. Obwohl Trump eigentlich den Rückzug der amerikanischen Truppen befohlen hatte, bleiben die USA jetzt doch in der Gegend militärisch präsent. Dort setzen sie – zum Ärger der Türkei – auch ihre Zusammenarbeit mit der Kurdenmiliz YPG fort.