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Die unsichtbare Grenze zwischen Lindau und Vorarlberg

Die unsichtbare Grenze zwischen Lindau und Vorarlberg

Wer aus Vorarlberg einfach nur zum Shopping nach Lindau fährt, der macht sich strafbar. Das stellte der Sicherheits-Landesrat Christian Gantner am Freitag klar. Eine plötzliche, große Einschränkung und schwierig für zwei Regionen, die sich nie viel aus der eigentlichen zwischen ihnen verlaufenden Grenze gemacht haben. Doch wie ist die Situation dann für Berufspendler? Und wann muss ich mich testen lassen? Diesen und weiteren Fragen sind wir auf den Grund gegangen.

Stuttgarter Krawallnacht: Erster öffentlicher Prozess

Stuttgarter Krawallnacht: Erster öffentlicher Prozess

Knapp fünf Monate nach der Krawallnacht in Stuttgart hat am Dienstag der erste öffentliche Prozess vor dem Amtsgericht stattgefunden. Der 18-jährige Tatverdächtige wird beschuldigt, zwei Scheiben eines Polizeiwagens eingeschlagen und eine halbleere Getränkedose in Richtung von Beamten geworfen zu haben. Beides hat der Angeklagte eingeräumt. Das Jugendschöffengericht hat den 18-Jährigen wegen schweren Landfriedensbruchs und versuchter schwerer Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Erbacher Fackelwurf-Prozess: Angeklagte bekommen Bewährung

Erbacher Fackelwurf-Prozess: Angeklagte bekommen Bewährung

Heute Morgen hat die Kammer des Landgerichts Ulm im Fackelwurf-Prozess bei Delmensingen ihr Urteil gefällt. Das Tatmotiv: Fremdenfeindlichkeit. Vier der fünf Angeklagten wurden wegen Nötigung zu Jugendstrafen zwischen zehn und 16 Monaten verurteilt. Die Strafe wird jeweils zur Bewährung für die Dauer von 2 Jahren ausgesetzt. Zudem sollen die Angeklagten eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Über die Jugendstrafe eines fünften Angeklagten soll nach eineinhalb Jahren Bewährungszeit entschieden werden.

Kinderpornografie: Polizei Neu-Ulm klärt auf

Kinderpornografie: Polizei Neu-Ulm klärt auf

Die Nutzung und Verbreitung von Kinderpornografie steigt. Vergangenes Jahr zählt die Polizei mehr als 12 Tausend Fälle bundesweit. Das sind 65 Prozent mehr als noch 2018. Das sogenannte „Cyber-Grooming“ hat ebenfalls zugenommen. Hierbei sprechen Erwachsene aus sexuellen Gründen im Internet Kinder an. Auch an unserer Region geht das Thema „Kinderpornografie“ nicht vorbei. Doch ab wann spricht man von „Kinderpornografie“? Ab wann macht man sich strafbar und was müssen Betroffene tun, die unabsichtlich zum Täter werden?

Kein Täter werden: Wie Peter Maler mit seiner Pädophilie umgeht

"Kein Täter werden": Wie Peter Maler mit seiner Pädophilie umgeht

Pädophilie ist nichts, worüber in unserer Gesellschaft offen gesprochen wird. Zumal das Thema schnell emotional diskutiert wird – nüchtern betrachtet ist Pädophilie eine sexuelle Neigung. Rund ein Prozent der Deutschen Männer sind betroffen. Diese Neigung auszuleben ist strafbar – das ist den meisten der Betroffenen klar. Etwa 12.000 Menschen haben sich deshalb in den vergangen 15 Jahren an das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ gewandt. Peter Maler ist einer davon, er fühlt sich von jungen Mädchen sexuell angezogen.

 In Bayern kontrolliert die Polizei, ob die strengen Vorgaben eingehalten werden.

Ausgangsbeschränkung missachtet: Polizei geht gegen Corona-Verstöße vor

Bayern hat seit dem Wochenende Ausgangsbeschränkungen. Baden-Württemberg versucht es mit Versammlungsverboten. Ob es etwas bringt? Noch sind die Zahlen nicht aussagekräftig. Klar ist allerdings schon jetzt: Seitdem harte Strafen drohen, halten sich die meisten Menschen an die Abstandsregelungen.

Neues Urteil im Schweine-Prozess: Mildere Strafe für den Tierquälerei

Neues Urteil im Schweine-Prozess: Mildere Strafe für den Tierquälerei

Vor fast genau einem Jahr hat das Ulmer Amtsgericht ein spektakuläres Urteil gefällt: Drei Jahre Haft für einen Schweinemast-Betreiber aus Merklingen. Drei Jahre, das heißt Gefängnis, ohne Bewährung. Doch sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung fanden den Richterspruch zu hart und legten gegen das Urteil Berufung ein. Nun musste das Landgericht erneut in dem Fall entscheiden.

Rassistische Beleidigungen beim Stadtpokal: Urteile ernten Shitstorm im Netz

Rassistische Beleidigungen beim Stadtpokal: Urteile ernten Shitstorm im Netz

Es ist nur Sport. Es ist nur ein Spiel. Es ist nur Fußball. Doch manche können sich beim Fußball richtig reinsteigern. So auch beim Ulm/Neu-Ulmer Stadtpokals. Wegen einer Auseinandersetzung musste das Spiel abgebrochen werden. Jetzt hat das Sportgericht Strafen verhängt: gegen zwei Spieler und einen Fan. Doch im Netz werden diese heftigst kritisiert.

Veruntreuung von Arbeitsentgelt

Veruntreuung von Arbeitsentgelt

Geldstrafen für Geschäftsführer: Das Amtsgericht Sigmaringen hat die beiden Chefs eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen wegen Veruntreuung von Arbeitsentgelt verurteilt. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass die Männer einen Handwerker zum Schein als selbstständigen Unternehmer deklarierten. Damit sparten sie die entsprechenden Sozialversicherungsbeträge. Jetzt müssen die beiden Geschäftsführer jeweils 20.000 Euro Strafe zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.