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Erbacher Fackelwurf-Prozess: Angeklagte bekommen Bewährung

Erbacher Fackelwurf-Prozess: Angeklagte bekommen Bewährung

Heute Morgen hat die Kammer des Landgerichts Ulm im Fackelwurf-Prozess bei Delmensingen ihr Urteil gefällt. Das Tatmotiv: Fremdenfeindlichkeit. Vier der fünf Angeklagten wurden wegen Nötigung zu Jugendstrafen zwischen zehn und 16 Monaten verurteilt. Die Strafe wird jeweils zur Bewährung für die Dauer von 2 Jahren ausgesetzt. Zudem sollen die Angeklagten eine KZ-Gedenkstätte besuchen. Über die Jugendstrafe eines fünften Angeklagten soll nach eineinhalb Jahren Bewährungszeit entschieden werden.

Kinderpornografie: Polizei Neu-Ulm klärt auf

Kinderpornografie: Polizei Neu-Ulm klärt auf

Die Nutzung und Verbreitung von Kinderpornografie steigt. Vergangenes Jahr zählt die Polizei mehr als 12 Tausend Fälle bundesweit. Das sind 65 Prozent mehr als noch 2018. Das sogenannte „Cyber-Grooming“ hat ebenfalls zugenommen. Hierbei sprechen Erwachsene aus sexuellen Gründen im Internet Kinder an. Auch an unserer Region geht das Thema „Kinderpornografie“ nicht vorbei. Doch ab wann spricht man von „Kinderpornografie“? Ab wann macht man sich strafbar und was müssen Betroffene tun, die unabsichtlich zum Täter werden?

Kein Täter werden: Wie Peter Maler mit seiner Pädophilie umgeht

"Kein Täter werden": Wie Peter Maler mit seiner Pädophilie umgeht

Pädophilie ist nichts, worüber in unserer Gesellschaft offen gesprochen wird. Zumal das Thema schnell emotional diskutiert wird – nüchtern betrachtet ist Pädophilie eine sexuelle Neigung. Rund ein Prozent der Deutschen Männer sind betroffen. Diese Neigung auszuleben ist strafbar – das ist den meisten der Betroffenen klar. Etwa 12.000 Menschen haben sich deshalb in den vergangen 15 Jahren an das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ gewandt. Peter Maler ist einer davon, er fühlt sich von jungen Mädchen sexuell angezogen.

 In Bayern kontrolliert die Polizei, ob die strengen Vorgaben eingehalten werden.

Ausgangsbeschränkung missachtet: Polizei geht gegen Corona-Verstöße vor

Bayern hat seit dem Wochenende Ausgangsbeschränkungen. Baden-Württemberg versucht es mit Versammlungsverboten. Ob es etwas bringt? Noch sind die Zahlen nicht aussagekräftig. Klar ist allerdings schon jetzt: Seitdem harte Strafen drohen, halten sich die meisten Menschen an die Abstandsregelungen.

Neues Urteil im Schweine-Prozess: Mildere Strafe für den Tierquälerei

Neues Urteil im Schweine-Prozess: Mildere Strafe für den Tierquälerei

Vor fast genau einem Jahr hat das Ulmer Amtsgericht ein spektakuläres Urteil gefällt: Drei Jahre Haft für einen Schweinemast-Betreiber aus Merklingen. Drei Jahre, das heißt Gefängnis, ohne Bewährung. Doch sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung fanden den Richterspruch zu hart und legten gegen das Urteil Berufung ein. Nun musste das Landgericht erneut in dem Fall entscheiden.

Rassistische Beleidigungen beim Stadtpokal: Urteile ernten Shitstorm im Netz

Rassistische Beleidigungen beim Stadtpokal: Urteile ernten Shitstorm im Netz

Es ist nur Sport. Es ist nur ein Spiel. Es ist nur Fußball. Doch manche können sich beim Fußball richtig reinsteigern. So auch beim Ulm/Neu-Ulmer Stadtpokals. Wegen einer Auseinandersetzung musste das Spiel abgebrochen werden. Jetzt hat das Sportgericht Strafen verhängt: gegen zwei Spieler und einen Fan. Doch im Netz werden diese heftigst kritisiert.

Veruntreuung von Arbeitsentgelt

Veruntreuung von Arbeitsentgelt

Geldstrafen für Geschäftsführer: Das Amtsgericht Sigmaringen hat die beiden Chefs eines Handwerksbetriebs aus dem Raum Gammertingen wegen Veruntreuung von Arbeitsentgelt verurteilt. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass die Männer einen Handwerker zum Schein als selbstständigen Unternehmer deklarierten. Damit sparten sie die entsprechenden Sozialversicherungsbeträge. Jetzt müssen die beiden Geschäftsführer jeweils 20.000 Euro Strafe zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Zech-Mord: Prozess wird neu aufgerollt

Zech-Mord: Prozess wird neu aufgerollt

Im August wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt - jetzt hat der Bundesgerichtshof seinen Antrag auf Revision angenommen. Der Mann, der einen Rentner in Zech getötet hat, steht erneut vor Gericht. Seine Strafe könnte dieses Mal milder ausfallen.

Landgericht Rottweil urteilt erneut zum Horber Bahnhofpöbler

Landgericht Rottweil urteilt erneut zum Horber "Bahnhofpöbler"

Ein Jahr und neun Monate Gefängnis und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Diese Strafe hatte das Landgericht Rottweil im Juni 2018 gegen einen deutsch-kasachischen Mann aus Horb verhängt. Unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Verteidigung ging in Revision und der BGH hob die Strafe auf. Denn: Es sei nicht klar gewesen, welche der mehreren psychischen Störungen des Angeklagten konkret zu den Taten geführt hatten.