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 In der frühen Morgensonne leuchtet und strahlt das restaurierte Arma-Christi-Kreuz von Katzheim.

Arma-Christi-Kreuz in Katzheim ist restauriert

Nach sechs Monaten Restaurierung können sich die Schlierer freuen: Das große Arma-Christi-Kreuz, das im Februar abgebaut wurde, ist jetzt an der selben Stelle wieder aufgebaut worden. Durch private Initiative des Schlierers Ludger Droste ist es nicht nur erneuert, sondern auch mit fehlenden Teilen ergänzt worden. Ende September ist die Neueinsegnung geplant.

Prägend für den oberschwäbischen Raum und das WestallgäuLudger Droste freut sich.

 Zahlreiche Kleindenkmale und Wegzeichen findet man auch rund um Westhausen.

Kapellen, Kreuze und Bildstöcke: Jahrhundertealte Geschichten sollen bewahrt werden

Überall beim Spaziergehen oder Radfahren kann man auf die Zeichen der christlichen Kultur treffen. Kapellen, Kreuze und Bildstöcke säumen die Wege. Manche auffällig und präsent, andere eher versteckt, kaum wahrnehmbar. Hinter jedem Wegzeichen steckt immer eine Geschichte, einige davon sind schon Jahrhunderte alt. Sie zu bewahren, ist das Ziel der Stiftung „Wegzeichen“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Die Stiftung gehört zu den kleineren Stiftungen im Land.

Das „Arma-Christi-Kreuz“ am Simishof wurde restauriert und von Pfarrer Wiest eingeweiht.

Historische Kreuze restauriert und wieder neu erstellt

Pfarrer Max Wiest hat zwei Kleindenkmale in Eberhardzell eingeweiht. Es handelt sich dabei um ein „Arma-Christi-Kreuz“ am Simishof und ein Feldkreuz in Oberhornstolz. Wie der Arbeitskreis Heimatgeschichte Eberhardzell berichtet, waren beide Denkmale zuvor restauriert und neu hergestellt worden. Mit den Einweihungen fanden die jahrelangen Bemühungen und die Arbeiten des Arbeitskreises ihren Abschluss.

Wie es im Bericht heißt, war bei der Vorbereitung des 2015 erschienen Bildbandes „Kleindenkmale in Eberhardzell“ den Mitgliedern des ...

Das Arma-Christi-Kreuz in Katzheim in der Gemeinde Schlier.

Bald strahlen die Waffen Christi wieder

Weit verbreitet im oberschwäbischen Raum und Westallgäu sind die unzähligen Feld- und Wegkreuze, genauso wie die Arma-Christi-Kreuze mit den Leidenswerkzeugen der Passion. Eines davon steht in Katzheim in der Gemeinde Schlier. Um dessen Restaurierung kümmert sich in privater Initiative der Schlierer Ludger Droste. Eher zufällig ist sein Interesse daran entstanden und hat sich inzwischen zu einer Leidenschaft entwickelt.

Ein Historiker ist Ludger Droste nicht.

 Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sieht die Aufgabe der Kirchen in Zeiten der Pandemie in der Seelsorge

Bischof Fürst: „Gottesbeziehung nicht aufgeben oder verlieren“

Ist die Corona-Krise eine Strafe Gottes? „Da gibt es keine einfachen Antworten“, sagt Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, im Gespräch mit Ludger Möllers. Entscheidend sei, dass die Menschen ihre Gottesbeziehung nicht aufgeben oder vergessen.

Angesichts der Pandemie fehlt ein kraftvolles Wort der Kirchen. Gottesdienste werden abgesagt: Ich habe fast den Eindruck, dass die Kirchen sich zurückziehen. Mutmachendes oder Wegweisendes ist für die Menschen im Augenblick für mich nicht erkennbar.

 Der Böttinger Alwin Dilger neben seinem Werk.

Böttinger baut Stätte des Innehaltens

Es gibt viele Gründe, etwas Gutes zu tun. Der 70-jährige Böttinger Alwin Dilger hatte das Bedürfnis verspürt, einen Bildstock am Rand der eigenen Streuobstwiese als christliches Wegzeichen zu erbauen. Der schöne Bildstock ist das jüngste christliche Symbol auf Böttinger Gemarkung Windingen.

Dilger gehört lange dem Kirchengemeinderat an und ist Vorstand des Kirchenchors Böttingen. Als Bass-Sänger im Kirchenchor singt er nicht nur in den Gottesdiensten, sondern ist auch bei den Altennachmittagen gern gesehen.

 Zwei Lieblingsmotive von Pfarrer Nikolaus Stark aus dem Evangelium hängen auch in Bopfingen.

Wachkomapflege in Bopfingen wird zum Kunstraum

Die Pflegeeinrichtung für Wachkomapatienten hat jüngst eine interessante Vernissage in ihren Räumen eröffnet. In der neuen Bilderausstellung sind Werke des malenden Pfarrers Nikolaus Stark aus Wallerstein zu sehen. Starks Motive befassen sich mit Natur und Landschaft und haben oft einen religiösen Hintergrund.

Die jetzt eröffnete Bilderausstellung befasst sich mit Motiven aus der schönen Natur der Rieser Region aber auch mit Themen, die den Glauben und die Hoffnung beinhalten.

Grodter Verein ausgezeichnet

Die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat den Verein Alte Kapelle Grodt für die außerordentlich arbeitsintensive Restaurierung der alten Kapelle in Grodt sowie den Erhalt mehrerer Feldkreuze ausgezeichnet. Für herausragende Aktivitäten zum Erhalt oder zur Neuerrichtung christlicher Wegzeichen in der Diözese hat deren Stiftung den Stiftungspreis für 2019 vergeben. Er ging an acht Gruppen und Privatpersonen, die sich in vorbildlicher Weise für christliche Kleindenkmale wie Feldkreuze, Kapellen und ...

Gebäude

Initiative „s’isch es wert“ darf sich bestätigt fühlen

Freude bei der Meckenbeurer Initiative „s’isch es wert“ rund um Karin Brugger, Wiltrud Lehle und Barbara Schupp: Von der Stiftung Wegzeichen – Lebenszeichen – Glaubenszeichen ist sie im Rahmen des Stiftungspreises 2019 ausgezeichnet worden – dies für „ihren vorbildlichen Einsatz für christliche Wegzeichen“. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 500 Euro.

Bezug wird dabei auf die Veröffentlichung im November 2018 genommen, als die Initiative mehr als 60 Wegkreuze, Bildstöcke und Ähnliches vorstellte, die Josef Hummel in der ...

Die Kirchenmalerin Melanie Maurer aus Oberreute trug mehrere alte Farbschichten und Spachtelungen ab und lasierte die Figur neu.

Zwei restaurierte Wegkreuze erhalten den Segen

Es regnet. Es ist dunkel. Am Parkplatz von Schloss Achberg versammelt sich eine kleine Schar von Gläubigen um das frisch und aufwendig restaurierte, denkmalgeschützte Wegkreuz, das erst seit Kurzem wieder an Ort und Stelle ist, und gleich den Segen erhalten soll. „Ich muss gestehen, ich habe noch nie bei Dunkelheit ein Wegkreuz gesegnet“, sagt Pfarrer Erhard Galm und fügt hinzu: „Segen von oben haben wir heute genug, aber ich habe trotzdem noch mein Weihwasser mitgenommen.