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 Birgitta Radau (links) und Isabel Römer organisieren den Letzte-Hilfe-Kurs des Ambulanten Hospizdienstes. „Das Wichtigste ist z

Einführung in die Sterbebegleitung

„Die meisten Menschen wünschen sich, zu Hause zu sterben“, sagt Isabel Römer vom Ambulanten Hospizdienst. „Aber über den Umgang mit Sterbenden ist viel Wissen verloren gegangen, weil die meisten in Kliniken und Pflegeheimen sterben.“ Diese Lücke soll geschlossen werden. Mit dem sogenannten Letzte-Hilfe-Kurs gibt der Ambulante Hospizdienst an nur einem Nachmittag oder Abend eine Einführung in die Sterbebegleitung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Tod und Sterben sind keine Tabus mehr.

„Trotz Corona sind wir da“

Auch in der Corona-Pandemie sind der Mobile Hospizdienst und das Hospiz in St. Franziskus für sterbende Menschen und ihre Angehörigen da. Die Angebote laufen weiter wie bisher. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben Schutzausrüstungen und halten sich an die Hygienemaßnahmen“, sagt Birgitta Radau. Der Mobile Hospizdienst verzeichne aufgrund der Pandemie allerdings einen starken Nachfrage-Rückgang bei den Alten- und Pflegeheimen.

 Das Westallgäu-Klinikum ist wieder im Normalbetrieb. In dem Haus befindet sich auch Wangens Hospiz, dort gibt es jetzt fünf Cor

Wangener Krankenhaus wieder im Normalbetrieb, fünf Corona-Fälle im Hospiz

Gute und zugleich schlechte Nachrichten vom Engelberg in Sachen Corona: Während das Westallgäu-Klinikum wieder in den Normalbetrieb zurückkehren kann, meldet das in dem Gebäude ebenfalls beheimatete Hospiz fünf Infektionsfälle.

Laut Oberschwabenklinik (OSK) konnte das Krankenhaus am Mittwochmittag wieder den regulären Betrieb aufnehmen. Eine erneute Reihentestung habe ergeben, dass keine weiteren Mitarbeiter oder Patienten von einer Corona-Infektion betroffen sind.

ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Sparschwein mit Euro-Geldstücken liegt am 10.06.2010 zerbrochen in München (Oberbayern) auf einem Ti

Diehl-Mitarbeiter sammeln mit traditioneller „Aktion Glückspfennig“ 7684 Euro

Viele kleine Beträge ergeben eine stattliche Summe, mit der sich Gutes tun lässt. Nach diesem Prinzip funktioniert die „Aktion Glückspfennig“ beim Flugzeugkabinenausstatter Diehl Aviation. Jetzt wurden 7684 Euro an verschiedene Einrichtungen und Privatpersonen ausgeschüttet.

Ein Teil der Spende unterstützt ein Hospiz1500 Euro erhält das neue Hospiz St. Martinus in Kirchbierlingen. In der ehemaligen Abtresidenz können sich Menschen in ihrer letzten Lebensphase geborgen fühlen und in Würde sterben.

Melanie Huml (CSU), Gesundheitsministerin in Bayern

Bayern baut die Zahl stationärer Hospizplätze weiter aus

Seit April ist die Zahl der stationären Hospizplätze in Bayern um zwölf auf 231 gestiegen. Sie teilen sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 21 Standorte auf. „Langfristig ist in den kommenden Jahren eine Erhöhung auf 280 stationäre Hospizplätze vorgesehen“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Mittwoch in München. Seit Ende Oktober gebe es in Bernau am Chiemsee ein neues Hospiz mit zehn Plätzen. Die aktuelle Corona-Krise erschwere die Arbeit in den Hospizen sehr, betonte Huml.

 Hans Kiderlen und Johann Stroh (links und rechts) freuten sich über die großzügige Spende für die Hospizstiftung Schussental. D

Altes Zahngold für einen guten Zweck

In Zeiten von Corona ist auch für die Hospize der Mehraufwand erheblich. Die Einhaltung des Hygienekonzeptes und die teure Schutzausrüstung belasten das ohnehin schon knappe Budget. Eine Spende in Höhe von 8000 Euro, die die Ärzte Anton Abler, Radovan Roknic und Robert Stauss an die Hospiz Stiftung Schussental überreichten, ist in diesen Zeiten besonders willkommen.

Hans Kiderlen, Koordinator im Vorstand der Stiftung, nahm den Scheck mit Freude entgegen.

Menschen bis zum letzten Atemzug begleiten: Das bedeutet nicht nur, für den Menschen da zu sein, der vom Leben Abschied nimmt, s

So feiern Sterbebegleiter mit dem Tod das Leben

Sie begleiten kranke Menschen in den letzten Stunden ihres Lebens und beschäftigen sich mit dem Tod: Die Sterbebegleiterinnen im Lindauer Hospiz sind auch in Corona-Zeiten erreichbar. Im Oktober haben sich wieder Menschen dazu ausbilden lassen. Sie nehmen dabei viel für ihr eigenes Leben mit.

„Sterbebegleitung ist Seelsorge“„Sterbebegleitung ist Seelsorge. Für die Sterbenden aber auch für die Angehörigen, die da durch müssen“, sagt Christine Köberle.

 Ein Pfleger hält die Hand einer Frau. In Corona-Zeiten ist das Abschiednehmen in Heimen oder im Krankenhaus teilweise eingeschr

Würdevoll sterben in Corona-Zeiten: Geht das überhaupt?

Was gehört zu einem würdevollen Tod? Ein würdevoller Abschied. Für den, der gehen muss, wie auch für diejenigen, die zurückbleiben. Doch die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, dass aus Sterben mit Anstand zeitweise Sterben mit Abstand wurde.

Im Tuttlinger Klinikum sind zwischen April und Anfang November 222 Menschen gestorben, davon 15 bestätigt Corona-infizierte Menschen. Zu Beginn der Pandemie war es im Krankenhaus generell nicht möglich, Angehörige zu besuchen, teilt das Klinikum auf Anfrage mit.

Die Mitglieder der Hospizgruppe begleiten Sterbende auf ihrem letzten Weg.

Hospiz-Begleitungen auch in der Corona-Zeit

Die Hospizgruppe Bad Waldsee begleitet nach eigenen Angaben auch während der Corona-Pandemie schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Die ehrenamtlichen Begleiterinnen besuchen die Menschen, die diese intensive Form der Begleitung wünschen, sowohl in den drei Pflegeheimen als auch im privaten Zuhause.

Vor jedem Besuch kommt Koordinatorin Monika Winstel, welche die Hospizgruppe auch betreut, um Probleme, Sorgen und Wünsche der sterbenskranken Person wie der Angehörigen zu erfragen und die Corona-Regeln zu ...

Die Zahl der ambulant betreuten Fälle für das Palliativnetz ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen.

Das Palliativ-Netz blickt auf ein spannendes Jahr zurück

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Palliativ-Netzes im Versammlungsraum der Sozialstation Spaichingen hat der Vorsitzende Volker Teufel auf ein arbeitsintensives Jahr Rückschau gehalten.

Der überschaubare Teilnehmerkreis, der aus einem gut eingespielten Team von Fachleuten aus dem palliativmedizinischen Pflegebereich und einer engagierten Ärzteschaft besteht, war mit dem Jahresablauf 2019 vollauf zufrieden. Darum war es für Dr.