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 Martin Mallaun haucht der Zither im Schlachthof neues Lebnen ein.

Mallaun entlockt der Zither erstaunliche Töne

Wer weiß heute noch, was eine Zither ist? Das einst so populäre Musikinstrument sieht sich in einer Gegenwart, in der Keyboards, E-Gitarren und Laptops den Sound der Zeit bestimmen, längst an den Rand gedrängt. Martin Mallaun will diesen Trend umkehren. Der Zithervirtuose aus St. Johann in Tirol bringt das Saiteninstrument ins Rampenlicht zurück mit einem Programm, das sich über mehr als 400 Jahre Musikgeschichte spannt und die vielfältigen Möglichkeiten des Zupfinstrument eindrucksvoll demonstriert.

 Sigmaringens Bürgermeister Marcus Ehm überreicht Sophie Schwörer den Teilbaufreigabeschein für das Grundstück. Damit können die

Nach Verzögerungen: Bauarbeiten fürs Hospiz können beginnen

„Sophie, tu, was du kannst.“ Diese Worte habe ihr schwerkranker Mann immer wieder zu Sophie Schwörer gesagt, erzählt sie. Was die Worte des inzwischen verstorbenen Unternehmers Hermann Schwörer bewirkt haben, war am Freitag auf dem Gelände neben der Fideliskirche zu sehen.

Dort hat Sophie Schwörer gemeinsam mit Lokalpolitikern und Mitgliedern der Kirchengemeinden den Spatenstich für das Hospiz „Haus Johannes“ vollzogen. Die Stiftung von Hermann Schwörer finanziert das Gebäude, Sophie Schwörer hatte die Umsetzung veranlasst.

 Die Lernpaten sind für den Ehrenamtspreis nominiert.

Ministranten und Jobpaten sind für Engagementpreis nominiert

Die Ministranten von St. Johann und St. Fidelis, bisher für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen, sind nun seit dem 15. September offiziell für diesen nominiert. Auch das Lern- und Jobpatenprojekt „Engagement für berufliche Zukunft“, das von der Stadt Sigmaringen im Januar mit dem städtischen Ehrenamtspreis für das Jahr 2019 ausgezeichnet wurde, ist unter den Nominierten.

Beim Deutschen Ehrenamtspreis werden jährlich freiwillig engagierte Menschen und Organisationen ausgezeichnet und deren Einsatz für eine lebenswerte ...

 Bereit für ihre neuen Aufgaben: Silke Böhler (links) und Marianne Griener (rechts) sind die ersten Gemeindebeauftragten der See

Die neuen Gesichter von St. Johann

Seit vier Jahren plant die Seelsorgeeinheit Sigmaringen, das Projekt 72 umzusetzen, jetzt nimmt es Gestalt an. Die ersten beiden Gemeindebeauftragten – Kern des Projekts – haben im September ihren Dienst begonnen. Silke Böhler und Marianne Griener hatten sich für die Kirchengemeinde St. Johann beworben und sollen ihr nun zwei neue Gesichter geben.

Hinter diesem Projekt stecke die Beobachtung, dass die Präsenz der Kirche vor Ort abnimmt, sagt Hermann Brodmann, Pastoralreferent in der Seelsorgeeinheit und Leiter des Projekts 72: „Die ...

Dirigent Georg Kern ist lange musikalisch aktiv, zuletzt mit dem Kolpingchor Sigmaringen.

Kolpingchor ohne Dirigent – Georg Kern gestorben

Der Chor der Kolpingsfamilie Sigmaringen hat in diesem Jahr bereits zwei Hürden überwinden müssen. Zum einen ist es den Mitgliedern seit März verboten, zu Proben und zum anderen fehlt der Dirigent.

20 Jahre lang leitete Georg Kern den Chor und das zuletzt im Alter von 90. Noch im Januar und Februar dieses Jahres übte er mit den Sängern zwei neue Stücke für die Auftritte bei der Landesgartenschau und der Maiandacht ein. Der darauffolgende Wegfall der Proben war coronabedingt.

Die Organistinnen Alina Sauter (links) und Franziska Hamma vor „ihrer“ Orgel in der Pfarrkirche St. Johann.

„Ich gehe lieber üben als in die Eisdiele“

Es ist nicht unbedingt typisch, dass sich junge Frauen für klassische und vor allem kirchliche Musik begeistern, ihr Lieblingsinstrument die Orgel ist und sie bereits als Chorleiterinnen fungieren. Und doch ist diese eher ungewöhnliche Konstellation in Sigmaringen gleich zweimal der Fall: Alina Sauter und Franziska Hamma haben mit großem Erfolg ihre C-Ausbildung zur nebenamtlichen Kirchenmusikerin absolviert, gestalten als Organistinnen die Gottesdienste und haben seit einiger Zeit die Leitung eines Kinder- und Jugendchores sowie eines ...

Michael Skuppin alias Markt-Bruddler Mickle führt am Samstag erstmals in seiner neuen Rolle durch die Straßen und Gassen Bad Sau

Stadtführung mal anders

Franz Mickle heißt das neue Mitglied im Bad Saulgauer Stadtführungs-Team. Am Samstag hatte der Markt-Bruddler, wie er sich selber nennt, Premiere. Gebruddelt wurde beim Stadtrundgang nur hin und wieder. Dafür gab es viel historisches Wissen und zahlreiche amüsante Geschichten.

Nicht als Stadtbarde verkleidet, sondern mit Opas alter Schlotterhose, Strickweste und Filzhut kommt Michael Skuppin am Samstagvormittag zum Treffpunkt vor der Tourist-Information.

Das Leitungsgremium des neuen Kirchgemeinderats (von rechts): Ann-Kathrin Behr, Helga Kösel-Riedißer, Gabi Hoch, Margret Stein,

Kirchengemeinderat will die Gemeinden vor Ort stärken

Der Kirchengemeinderat der katholischen Seelsorgeeinheit hat sich nach der Corona-Zwangspause konstituiert. Anja Sauter ist in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt worden, neue Stellvertreterin ist Gabi Hoch. Für die vier Sitze im Leitungsgremium gab es sechs Kandidaten. Die meisten Stimmen bekamen Richard Schmucker, Margret Stein, Ann-Kathrin Behr und Helga Kösel-Riedißer.

Die Hauptaufgabe beschreibt Pfarrer Ekkehard Baumgartner so: „Wir müssen die kleineren Einheiten fit für die größeren Strukturen machen, denn der Glaube wird ...

Gruppenbild in der Kirche

Nach Renovierung: Sigmaringendorfer Kirche ist fertig

Bänke aus hellem Eichenholz, ein heller Fußboden und ein lichtdurchfluteter Chorraum: Nichts erinnert mehr an die frühere, dunkle Kirche in Sigmaringendorf. Und doch wurden beim neuen Projekt alle Figuren, Bilder und Bänke der alten Kirche restauriert und wiederverwendet. Insgesamt vier Jahre nach der Idee zur Renovierung der Kirche St. Peter und Paul sind die Bauarbeiten nun abgeschlossen. Am Sonntag wird die Kirche beim Patrozinium-Gottesdienst feierlich in Betrieb genommen.

 Aufgrund der Pandemie müssen sich Kirchengemeinden eine neue Trauerkultur einfallen lassen.

Abschiednehmen in Zeiten von Corona

Als würde der Verlust eines geliebten Menschen Familien nicht schon genug erschüttern, sehen sich Trauernde seit Ausbuch der Corona-Pandemie mit strengen Hygieneauflagen beim Abschiednehmen konfrontiert, wie beispielsweise Abstandhalten am Grab, eine Mindestanzahl an Trauergästen, Verzicht auf Chorgesang. Wie die evangelische und katholische Kirchengemeinden in Sigmaringen mit diesen Auflagen umgehen und was für neue Chancen sich dennoch dabei ergeben, erzählen die evangelischen Pfarrer Dorothee Sauer, Matthias Ströhle sowie die ...