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 Das Nest auf dem Kirchtrum in Schura gehört einem Storchenpaar. Doch die haben vor den Nilgänsen Reißaus genommen.

Nilgänse kapern Storchennest in Schura bei Trossingen und vertreiben Störche

Tierische Aufregung in Schura: Nilgänse belagern dort zeitweise das Storchennest und vertreiben die Störche. Die Gänse gelten als gebietsfremde Art und breiten sich immer weiter aus. Weil sie ihr Revier vehement verteidigen und sich besonders gerne in Parkanlagen und Freibädern niederlassen, gelten sie in Teilen Deutschlands bereits als Plage.

„Die Nilgänse haben bereits mehrfach die Störche aus ihrem Nest oben auf dem Kirchturm vertrieben“, berichtet SZ-Fotograf Ralf Pfründer.

Rote Schnäbel auf dem Feld: Störche landen in Aalen

Störche landen in Treppach

Störche über Aalen sind extrem selten. Vier Exemplaren davon schien ein abgemähtes Feld bei Treppach jetzt einen Stopp Wert gewesen zu sein, um hier würdevollen Schrittes nach Insekten und Vögeln zu jagen. Die Weißstörche waren auch in Fachsenfeld gesichtet worden.

Störche

Durchschnittlicher Bruterfolg der Störche erwartet

Bei den Störchen in Baden-Württemberg zeichnet sich ein durchschnittlicher Bruterfolg ab. Die sehr gute Zahl von fast 2,5 Jungstörchen je Brutpaar aus dem Vorjahr werde deutlich verfehlt, sagte die Storchenbeauftragte des Landes, Ute Reinhard, der Deutschen Presse-Agentur. Endgültige Zahlen gebe es noch nicht. Sie rechne aber mit 1,5 bis 2 Jungvögeln je Brutpaar.

Nicht so gut sei die Situation in diesem Jahr in der Ortenau und im Allgäu.

Langsam wird es eng im Storchennest. Einer der drei Jungstörche macht erste, noch unbeholfene Flugübungen.

So viele Jungstörche sitzen in der Region um Riedlingen in den Nestern

Sie schlagen kräftig mit den Flügeln, steigen in die Höhe und lassen sich wieder im Nest nieder. In den Storchennestern werden Flugübungen gemacht. Mancher Jungvogel ist bereits flügge und so groß wie seine Eltern. Nur die schwarzen Schnäbel und Storchenbeine verraten, dass sie noch Jungvögel sind. Andere Storchenkinder müssen noch kräftig fressen, damit sie Ende August stark genug sind, um in den Süden zu fliegen.

Obwohl es für die Störche kein besonders gutes Jahr war, hat Rainer Deschle vom Regierungspräsidium Tübingen 84 ...

Das Nest der Störche von oben mit Blick auf die Stadt

Isnyer Jungstörche sind beringt

Meter um Meter schiebt sich der Personenkorb an der großen Drehleiter der Isnyer Feuerwehr in Richtung Wipfelgeäst der Esche am Schützenhaus. Ruckartiger Stopp in 24 Metern Höhe. Freie Sicht aufs Espantor, die Kirchtürme, die Wälder der Adelegg, ins blaue Firmament. Mit flinken Fingerbewegungen am kleinen Steuerknüppel und Tastendruck auf einem digitalen Display rückt Jürgen Tischer, Feuerwehrmann und Storchenfreund, den Korb Zentimeter um Zentimeter weiter hinein in die lichte Baumkrone, einem kunstvoll gestapelten Geflecht trockener Zweige ...

Störche im Luisenpark vor Fernsehturm

Bei Mannheims Störchen herrscht Bauboom

Die Störche im Mannheimer Luisenpark haben einen neuen Rekord aufgestellt: Sie haben bisher in diesem Jahr 44 Nester gebaut und damit so viele wie noch nie zuvor in einem Jahr, wie eine Sprecherin der Mannheimer Stadtparks am Mittwoch mitteilte. Es gab aber etwas weniger Nachwuchs: Geschlüpft sind 2019 bislang 82 Jungstörche. Im Vorjahr waren es insgesamt 91. Weißstörche wie die im Luisenpark brüten nach Angaben des Naturschutzbunds von Anfang April bis Anfang August.

 Erik Thouet, Leiter der Diakonenausbildung in Heiligkreuztal (von links), Martin Rude, Bürgermeister von Altheim, Msgr. Heinric

Im Gespräch mit einem Skulpteur

Seit 2007 steht ein 34 Meter hohes Stahlkreuz des oberschwäbischen Skulpteurs Robert Schad am portugiesischen Wallfahrtsort Fátima. Bevor das Kreuz jedoch seine gigantischen Ausmaße annahm, wurde ein 3,4 Meter hohes Modell gebaut. Dieses Modell kann seit Freitag im Rahmen der Ausstellung „Ein Kreuz für Fátima“ vor dem Münster in Heiligkreuztal betrachtet werden. Zur Eröffnung der Ausstellung gab Schad in einem Vortrag Einblicke in das Werk und seine Geschichte.

 Noch schaut sich der Altvogel in Wolperstwende verwundert um, bevor er das Weite sucht und die Kleinen alleine zurück lässt.

Tierische Premieren in Wolpertswende und Vorsee

In Wolpertswende und Vorsee sind zum ersten Mal junge Störche beringt worden. Dies übernahm Ute Reinhard, Weißstorchbeauftragte des Regierungspräsidiums.

Bereits im März dieses Jahres kam ein Hilferuf von Mathilde Schlotter aus Wolpertswende: „Was soll ich machen, bei mir im Garten fangen Störche an, ein Nest auf dem Strommast zu bauen.“ Schlotter ist Jahrgang 1926 und erzählte am Tag der Beringung bestens gelaunt: „Noch nie in meinem langen Leben hatten wir Störche in meinem Dorf.

Tag des Kusses

Was den Kuss so besonders macht

Ob freundschaftlich oder erotisch, ob politischer Bruder- oder verräterischer Judaskuss - der Kuss ist eine uralte Geste mit vielerlei Bedeutung. Was Sie zum Tag des Kusses am 6. Juli rund ums Küssen wissen sollten.

KUSSGESCHICHTE: Geht der Kuss auf die Brutpflege und das Mund-zu-Mund-Füttern unserer evolutionären Ahnen zurück? Verhaltensforscher wie der 2018 gestorbene Irenäus Eibl-Eibesfeldt behaupten das. Die bei einigen Völkern noch heute praktizierte „Kuss-Fütterung“ hat der Österreicher auf seinen Reisen ausführlich ...

 Manfred Stützel (links) und Ute Reinhard bei der Beringung des Storchenpaars in Völlkofen.

Völlkofer feiern Storchenberingung mit einem Fest

Zum ersten Mal seit Menschengedenken hat sich in Völlkofen ein Storchenpaar angesiedelt. Die Freude ist in Völlkofen so groß darüber, dass es bei der Beringung des Nachwuchses am Mittwochnachmittag ein Fest mit zahlreichen Besuchern gab.

Beim Stammtisch des Völlkofer Heimat- und Narrenvereins sei die Idee aufgekommen, ein Fest anlässlich der Storchenberingung zu veranstalten, berichtete Elke Mau, Schriftführerin im Verein und Initiatorin dieses ersten Völlkofer Storchenfests.