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SPD Ravensburg will runden Tisch und Gedenktag für Nazi-Opfer

Die Stadt möge einen runden Tisch mit Vertretern der Sinti und Roma, der Bewohner des Ummenwinkels einrichten und die Geschichte des Zwangslagers samt ihrer Auswirkungen auf die heutige Zeit aufarbeiten, fordert die SPD-Fraktion unter der Vorsitzenden Heike Engelhardt laut Mitteilung in einem Antrag. Ziel soll ein würdiges Erinnern an diese Ausgegrenzten sein mit der Intention, einen Gedenk- und Lernort zu schaffen.

Die Stadt soll im Jahr 2022 bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus den Schwerpunkt auf die ...

 Die Stadtkapelle sorgte bei ihrem Herbstkonzert für gute Unterhaltung.

Stadtkapelle fesselt mit Tanzmusik

Beim Herbstkonzert hat die Stadtkapelle Biberach unter Andreas Winter mit tänzerischen Melodien von Dvorak bis Riverdance begeistert. Es begann mit zwei der „Slawischen Tänze“ von Antonin Dvorak. Diese 16 Tanzkompositionen gehören zu den bekanntesten Werken des tschechischen Komponisten. Ein großes Tutti des ersten Tanzes erzeugt beim Zuhörer sofort beschwingte Gefühle.

Man hört charakteristische Rhythmen böhmischer und mährischer Volksmusik, diese sind dennoch eigenständige kompositorische Schöpfungen.

 Bei der Gedenkfeier des Friedensforums am Mahnmal vor dem Jüdischen Friedhof in Ellwangen wurde der Opfer des nationalsozialist

Hubele kritisiert vor jüdischem Friedhof die „rechtspopulistische AfD“

„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg.“ Mit diesem Schwur der Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald am 19. April 1945 hat Siegfried Hubele von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Mitarbeiter der Gedenkstätte Hessental seine Rede am Sonntag bei der Gedenkfeier für die Opfer des nationalsozialistischen Terrors am Mahnmal vor dem jüdischen Friedhof begonnen – und ging dann hart ins Gericht mit der AfD.

Gypsy Swing begleitet Wolfram Frommlets Lesung aus Lolo Reinhardts Erinnerungen.

Überleben am Rand der Gesellschaft

Musiker waren und sind bis heute viele im Sinti-Clan Reinhardt, angefangen beim legendären Django Reinhardt. Daher hat es nahegelegen, dass Wolfram Frommlet für seine Lesung aus Lolo Reinhardts Erinnerungen eine Gypsy-Band eingeladen hat, die den Donnerstagabend im vollen Theater Ravensburg musikalisch begleitete.

Mit Gesang, Klavier, Gitarre und Bass haben Denisa, Bobby und Franky Guttenberger sowie Kolja Legde die Erzählungen umrahmt.

Ursula Krechel

Jean-Paul-Preis geht an Ursula Krechel

Die Lyrikerin und Romanautorin Ursula Krechel erhält in diesem Jahr den Jean-Paul-Preis des Freistaats Bayern. In ihren Büchern schildere sie die Anfangsjahre der Bundesrepublik mit großer Empathie für die Verleumdeten, die Geflohenen und die Entrechteten.

Ihre Literatur leiste unverzichtbare Erinnerungsarbeit, begründete die Jury am Montag ihre Entscheidung. In ihren Werken thematisiert die Autorin unter anderem die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch die Nachwirkungen im Nachkriegsdeutschland.

Ursula Krechel

Jean-Paul-Preis geht an Ursula Krechel

Die Lyrikerin und Romanautorin Ursula Krechel erhält in diesem Jahr den Jean-Paul-Preis des Freistaats Bayern. In ihren Büchern schildere sie die Anfangsjahre der Bundesrepublik mit großer Empathie für die Verleumdeten, die Geflohenen und die Entrechteten.

Ihre Literatur leiste unverzichtbare Erinnerungsarbeit, begründete die Jury am Montag ihre Entscheidung. In ihren Werken thematisiert die Autorin unter anderem die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch die Nachwirkungen im Nachkriegsdeutschland.

Ursula Krechel erhält Jean-Paul-Preis

Jean-Paul-Preis des Freistaats Bayern geht an Ursula Krechel

Die Lyrikerin und Romanautorin Ursula Krechel erhält in diesem Jahr den Jean-Paul-Preis des Freistaats Bayern. In ihren Büchern schildere die in Berlin lebende Autorin die Anfangsjahre der Bundesrepublik mit großer Empathie für die Verleumdeten, die Geflohenen und die Entrechteten. Ihre Literatur leiste unverzichtbare Erinnerungsarbeit, begründete die Jury am Montag ihre Entscheidung. In ihren Werken thematisiert die Autorin unter anderem die Zeit des Nationalsozialismus, aber auch die Nachwirkungen im Nachkriegsdeutschland.

Konstantin Ischenko (links) und Yoed Sorek sind gemeinsam im Speidlerhaus in Baienfurt aufgetreten.

Eine poetische Begegnung mit Charme und Tiefe

Im Jüdischen Museum Hohenems ist soeben eine Ausstellung mit dem Titel „Ende der Zeitzeugenschaft?“ eröffnet worden. Es gibt kaum noch Überlebende der Shoah, die in Schulen gehen können, zu historischen Tagungen. Dies gilt auch für Zwangsarbeiter, Sinti und Roma. Es bleiben Dokumentarfilme, Radio-Interviews und Literatur, die sie selbst geschrieben haben. Wie Victor Klemperers Tagebücher. Eine ganz besondere Form, über die Shoah zu berichten und Zeitzeugen-Oralität zu bewahren, ermöglichte am Abend vor der Reichspogrom-Nacht das Baienfurter ...

Über die Gräuel lokaler Geschichte

Es war ein ernster, ein erfreulicherweise sehr gut besuchter Abend im Ravensburger Medienhaus zu einem schmerzlichen Thema lokaler Geschichte, dem „Zigeuner-Lager“ im Ummenwinkel, den Gräueln, die den Sinti im Faschismus und noch danach angetan wurden. Beispielhaft die Klarheit der Sprache, die Absenz politischer Floskeln, die Sachlichkeit der kaum zu ertragenden Fakten, die es galt, auszuhalten: Den richtigen Ton traf gleich zu Beginn Chefredakteur Hendrik Groth als Moderator: überrascht war er, als „Fremder“ in dieser „Idylle“, heil den ...

 Thomas Knies vom Rabenhof hat bei einer Gedenkveranstaltung an alle Opfer des menschenverachtenden Nationalsozialismus erinnert

Nazi-Verbrechen: „Wachsamkeit ist auch heute angezeigt“

An alle Opfer des menschenverachtenden Nationalsozialismus hat Thomas Knies am Donnerstagabend bei einer Gedenkveranstaltung am Gedenkstein auf dem Rabenhof erinnert. Vor über 50 Besuchern gedachte der Leiter Wohnen und soziale Dienste der Habila GmbH auf dem Rabenhof insbesondere der über 30 „Pfleglinge“ aus der früheren Landesfürsorgeanstalt Rabenhof, die 1940 und 1941 im Rahmen der nationalsozialistischen Euthanasie in den Gaskammern der Tötungsanstalten Grafeneck und Hadamar ermordet worden.