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Lehrer Michael Leidenheimer (v. l.) sowie die Polizeischüler Elma, Klaus und Heiko sind sich einig: Rassismus und Rechtsextremis

So denken junge Polizisten über die Extremismus-Debatte

Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei: Dieses Thema bestimmt nach dem Bekanntwerden von entsprechenden Chatgruppen bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen und Berlin die Schlagzeilen.

Fehlt es den Beamten an entsprechender politischer Bildung? Wie lassen sich solche Auswüchse vermeiden? Braucht es dazu eine Studie? Und wie gehen angehende Polizisten damit um, dass ihr Berufsstand aktuell so in der Kritik steht.

Die SZ hat darüber mit drei jungen Polizisten und einem Lehrer für Politische Bildung an der ...

Lara Beck und Malte Jakob sehen als Mitglieder des Ravensburger Schüler- rates ein wichtiges Instrument für Jugendliche in diese

Sie wollen die Welt freundlicher machen

Die Begeisterung, mit der Lara Beck und Malte Jakob über ihr Engagement im Schülerrat reden, ist ansteckend. „Es ist spannend, sich schon in jungen Jahren mit Politik zu befassen, sich einzu-bringen und cool, schon so früh die Welt ein Stück besser zu machen“, sagt Lara (16), die nach dem Realabschluss auf St. Konrad nun das Technische Gymnasium besucht. Sie war vier Jahre im Vorstand und ist seit einem Jahr Sprecherin im Schülerrat. Malte (21) wurde als Schülersprecher der 13.

Seit Sonntag campt eine Gruppe aus Frankreich mitten in Sigmaringen.

Gruppe aus Frankreich campiert mitten in der Stadt

Eine Gruppe von Menschen campiert in einem halben Dutzend Wohnwagen seit dem vergangenen Sonntagnachmittag in Sigmaringen auf dem städtischen Grundstück bei der Nepomukbrücke. Der Grund: Sie habe keine freien Wohnmobilstellplätze vorgefunden, so Stadtsprecherin Janina Krall auf unsere Anfrage.

Die Gruppe befindet sich eigenen Angaben zufolge auf der Durchreise. Sie habe den Sommer über in Saintes-Maries-de-la-Mer in Südfrankreich verbracht, wo sich im Sommer Angehörige der Roma, Manouches, Sinti und Jenischen treffen, um ihrer ...

Insgesamt füf Jugendliche waren an der Tat beteiligt.

Bewährungsstrafe für Fackelwurf auf Roma-Familien

Im Prozess um den Fackelwurf auf die Wohnwagensiedlung von Roma-Familien in Dellmensingen vor über einem Jahr hat das Ulmer Landgericht am Mittwoch vier der mutmaßlichen Täter wegen gemeinschaftlicher Nötigung in 45 Fällen zu zehn- bis 16-monatigen Jugendhaftstrafen auf Bewährung verurteilt. Bei einem fünften Mitangeklagten soll nach eineinhalbjähriger Bewährung über eine Jugendstrafe entschieden werden.

Mehr als vier Monate lang hat das Gericht in 15 Verhandlungstagen ausgiebig die Angeklagten, zahlreiche Zeugen, Ermittler und ...

Figur der Justitia vor dem Landgericht in Ulm

Urteil: Bewährungsstrafen für Fackelwurf auf Roma-Familien - zudem Besuch einer KZ-Gedenkstätte

Mehr als ein Jahr nach dem Fackelwurf in Richtung von Wohnwagen mit Roma-Familien sind vier Männer vom Landgericht Ulm wegen gemeinschaftlicher Nötigung zu Jugendstrafen auf Bewährung verurteilt worden. Zudem sollen die Angeklagten eine KZ-Gedenkstätte besuchen, wie das Gericht am Mittwoch anordnete. Über die Jugendstrafe eines fünften Angeklagten soll nach eineinhalb Jahren Bewährungszeit entschieden werden.

Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die zur Tatzeit zwischen 17 und 19 Jahre alten Deutschen im Mai 2019 aus ...

Romani Rose

Sinti und Roma werfen Polizei Rechtsextremismus vor

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat zu einem verstärkten Einsatz gegen Rechtsextremismus bei der Polizei aufgerufen.

Der Vorsitzende Romani Rose sagte der „Schwäbischen Zeitung“: „Ich halte den Rechtsextremismus in Polizei, in Spezialeinheiten oder dem Verfassungsschutz für sehr bedenklich. (...) Wir dürfen nicht wie so oft in der Vergangenheit einfach wegschauen, nur damit Deutschland im Ausland keine negative Aufmerksamkeit bekommt.

Romani Rose

Sinti und Roma besorgt über Rechtsextremismus bei Polizei

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat zu einem verstärkten Einsatz gegen Rechtsextremismus bei der Polizei aufgerufen. Der Vorsitzende Romani Rose sagte der „Schwäbischen Zeitung“ (Mittwoch): „Ich halte den Rechtsextremismus in Polizei, in Spezialeinheiten oder dem Verfassungsschutz für sehr bedenklich. (...) Wir dürfen nicht wie so oft in der Vergangenheit einfach wegschauen, nur damit Deutschland im Ausland keine negative Aufmerksamkeit bekommt.

er Landesverband der Sinti und Roma Baden-Württemberg richtet Auf dem Kreuz in den Räumen der Europäischen Donauakademie in Ulm,

Deswegen hat Ulm nun ein Haus gegen Hass

Für Daniel Strauß ist jede Hotelbuchung so etwas wie ein Spießrutenlauf. Allzu oft habe der Vorstandsvorsitzende des Landesverbands deutscher Sinti und Roma beim Einchecken hier schon Diskriminierung in Reinkultur erlebt. „Gehen Sie doch lieber auf den Campingplatz“, sei da noch ein harmloser Empfang gewesen. Die bittere Ironie: Auch auf Campingplätzen seien Sinti und Roma ebenso selten willkommen.

Feindseligkeiten bekämpft Von Ulm aus werden nun derartige Feindseligkeiten bekämpft.

Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, kämpft seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung.

Aus Angst vor Ausgrenzung: Sinti und Roma flüchten sich in die Anonymität

Fünf junge Männer sollen im vergangenen Jahr in Erbach (Alb-Donau-Kreis) einen Brandanschlag auf den Wohnwagen einer Roma-Familie verübt haben – wohl aus rassistischen Gründen. Am Mittwoch soll am Landgericht Ulm das Urteil fallen. Simon Schwörer sprach mit Romani Rose, dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, über das Signal, das vom Prozess ausgeht, über den Kampf für Gleichberechtigung und über Rassismus in der Polizei.

Herr Rose, im Fackelwurfprozess am Landgericht Ulm wird für Mittwoch ein Urteil erwartet.

Landgericht Ulm

Urteil im Prozess um Brandanschlag auf Roma-Familie erwartet

Im Prozess um einen Brandanschlag auf eine Roma-Familie wird heute vor dem Landgericht Ulm das Urteil erwartet. Den fünf Männern im Alter zwischen 18 und 20 Jahren wird versuchter Mord und Brandstiftung vorgeworfen. Laut Anklage sollen sie am 24. Mai 2019 eine Fackel auf den Wohnwagen der Familie auf einer Wiese in Erbach (Alb-Donau-Kreis) geworfen haben. In dem Fahrzeug, das nur knapp verfehlt wurde, war eine schlafende Frau mit ihrem neun Monate alten Sohn.