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Hier soll die Wohnbebauung am südöstlichen Rand von Bad Buchau ergänzt werden: im Baugebiet „Am Möwenweg“. Ein Landwirt klagt je

Landwirt geht gegen neues Buchauer Baugebiet vor

Normalerweise ist es umgekehrt: Privatleute klagen gegen Kuhglocken oder gegen Erweiterungen von Kuh- oder Schweineställen. In Bad Buchau hat im Juni ein Landwirt gegen den Bebauungsplan „Am Möwenweg“ Normenkontroll-Klage beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim eingereicht. Das bestätigte ein Gerichtssprecher.

Bürgermeister Peter Diesch hatte am 26. Juni im Gemeinderat erklärt, mit der Ausschreibung und Vergabe von Erschließungsarbeiten zu warten, bis der Anwalt der Stadt eine verbindliche Auskunft zum Verfahrensablauf gegeben ...

Freilichtmuseum sagt Fuhrmannstag ab

Erstmalig seit Museumseröffnung vor mehr als 30 Jahren muss der Fuhrmannstag am Sonntag, 12. Juli, entfallen. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung dürfen noch bis Ende Oktober keine Veranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern stattfinden. „Uns ist es sehr schwer gefallen, diese sehr beliebte Veranstaltung abzusagen“, erläutert Museumsleiter Andreas Weiß. Der Große Fuhrmannstag bringt sonst grenzübergreifend Pferdeliebhaber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Peter Hauk

Platz für die Sau? Hauk unzufrieden mit Regeln für Schweine

Agrarminister Peter Hauk (CDU) hält die vom Bundesrat beschlossene Übergangsfrist für das umstrittene Fixieren von Säuen in engen Metallrahmen für zu kurz. Man habe sich längere Übergangszeiten von 20 Jahren für die sogenannte Kastenstandhaltung gewünscht, damit sich Investitionen in den Ställen amortisierten, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Stuttgart.

Die grüne Seite im Bundesrat habe zudem sechs Quadratmeter Mindestfläche pro Mutterschwein gefordert, was „erheblich viel“ sei.

 Fleisch soll keine langen Wege hinter sich haben, davon sind Metzger überzeugt.

So bekommen regionale Metzgereien die Folgen des Tönnies-Skandals zu spüren

Die Fleischindustrie ist durch den Tönnies-Skandal in aller Munde. Dass es wegen gesetzlicher Verordnungen immer weniger kleine Metzgereien mit eigener Schlachtung gibt, ist ein Wandel, der sich über viele Jahre hinweg entwickelt hat.

Die Metzgereien in der Region sind davon betroffen, berichten aber auch von einem Gegentrend: hin zu mehr Wertschätzung von Regionalität und Qualität.

Renate und Franz Weinbuch führen Filialen in Ehingen, Öpfingen, Rißtissen, Gögglingen und Ringingen.

Der damalige Landrat Wilfried Steuer bei seiner Ansprache zur Eröffnung des Anbaus der Cafeteria in den 90er Jahren.

Krankenhaus zur schönen Aussicht

Dr. Wilfried Steuer war 24 Jahre Landrat in Oberschwaben, von 1973 bis 1991im Kreis Biberach. Das Herzstück seiner Politik waren die fünf Kliniken im Kreis. Zur Schließung des Riedlinger Krankenhauses erinnert Steuer an die Geschichte des Hauses und an die Menschen, die dort arbeiteten. „Das schöne Krankenhaus, an dem mein Herz hängt, wird still gelegt“, so Steuer.

„Ich hätte sie nicht abgegeben“, sagt Steuer, dem heute unverständlich ist, dass der Kreis dem Verkauf der Krankenhäuser im Landkreis zugestimmt hat.

Schweinenase

Neues Schweinegrippe-Virus entdeckt: Droht schon die nächste Pandemie?

Wie gefährlich ein neu entdeckter Schweinegrippe-Virus ist, erklärt Virologe Professor Thomas Mertens im Gespräch mit Daniel Hadrys.

In China wurde ein neuer Schweinegrippe-Erreger entdeckt, der gefährlicher als sein Vorgänger werden könnte. Droht eine nächste Pandemie?

Bei dieser Frage fühle ich mich zu Hause. Am 8. April habe ich geschrieben, dass „Das Auftreten eines neuen Erregers immer möglich ist“ und auch häufig vorgekommen ist.

Rabattschlacht bei Lebensmitteln: Dieser neue Rundweg soll zeigen, warum unser Essen seinen Preis hat

Tomaten im Winter, ein Schnitzel für einen Euro: Wir sind daran gewöhnt, dass wir jederzeit alle Lebensmittel zu einem günstigen Preis im Supermarkt bekommen. Ein Problem finden Gesine Christ und Heinrich Baur vom Hochstetterhof bei Mettenberg in unmittelbarer Nähe von Biberach.

Mit einem Rundweg rund um ihren Bio-Hof wollen die beiden zeigen, wie die Lebensmittel produziert werden und ein Verständnis für die Landwirtschaft schaffen.

Der „Rundweg Artenvielfalt“ mit insgesamt 17 Stationen dauert eine halbe oder eine ...

 Metzgermeister Werner Böhm schlachtet noch selbst – damit ist er ziemlich allein in der Region.

„Geiz ist nicht geil“: Dieser Metzgermeister nimmt Großschlachtereien und Discounter ins Visier

Das Geschäftsgebaren von Großschlachtereien ist Metzgermeister Werner Böhm nicht erst seit dem Corona-Skandal im Schlachthof Tönnies in Nordrhein-Westfalen ein Dorn im Auge. Im Interview mit Redakteur Mark Masuch erzählt der 61-jährige Inhaber der Metzgerei Böhm in Bopfingen, weshalb in kleinen Betrieben in der Region kaum noch jemand selbst schlachtet und warum es günstiger für ihn käme, wenn er sein Fleisch wie zahlreiche Verbraucher auch im Supermarkt kaufen würde.

Philipp Sontag aus Kißlegg im Allgäu schlachtet als einer von wenigen Metzgern noch selbst.

Ausgeschlachtet - Was im Fleischmarkt falsch läuft

Es ist fast noch dunkel an diesem regengrauen Morgen in Kißlegg im Allgäu: Der Ort schläft um kurz vor fünf tief und fest. Nur in der Metzgerei Sontag brennt schon Licht. Um das Gebäude herum platscht der Regen auf die Erde und dämpft die Geräusche, die die vier Metzger im Innern des Schlachtraums mit ihrer Arbeit verursachen. Tage zuvor hatte der Chef, Philipp Sontag, am Telefon noch gesagt: „Wir schlachten auch deshalb so früh, damit nicht jeder Spaziergänger mitkriegt, was wir da machen.

 Josef Frick (li.), der Vorsitzende der Kleintierzüchter, mit Vereinsmitglied Bernd Stahl und dessen Frau Sandra Stahl.

Kleintierzüchter fürchten um Zukunft

Die Wiese hinter der Firma von Bernd Stahl gleicht einem Hühnerparadies. Dort gibt es Bauwagen als Unterschlupf, Sandbäder und einen Misthaufen. Hühner scharren im Schatten unter den Wagen. „Das sind Sundheimer Hühner“, sagt der Unternehmer. Er züchtet sie neben anderem Federvieh. Die Zucht ist sein Hobby. Ein Hobby, das ein unsichere Zukunft hat, wenn man Josef Frick glaubt, seit 1993 Vorsitzender des Heuberger Kleintierzüchtervereins. „Damals hatten wir 36 Jugendliche im Verein, heute sind das gerade mal zwei.