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 Arbeiter fertigen die Dornier-Maschine Do 17, die im Zweiten Weltkrieg als Bomber eingesetzt wird.

Hochkonjunktur dank Angriffskrieg: Wie Firmen in der Region vom NS-Regime profitierten

22. Juni 1941: Es ist noch früh am Morgen, als die Wehrmacht die Grenze zur Sowjetunion überschreitet. Eine Streitmacht aus 3,6 Millionen Soldaten begleitet von 600 000 Fahrzeugen trägt den Krieg weiter in den Osten hinein. 3350 Panzer rollen nun auf Moskau zu. In jedem läuft ein Motor von Maybach, in jedem ist ein Getriebe der Zahnradfabrik aus Friedrichshafen eingebaut. Ohne die beiden Schwesterfirmen würde sich kein einziger deutscher Panzer von der Stelle bewegen.

Wolfgang Merk (r.) gibt die Leitung der IG Heimatforschung nach rund neun Jahren an Johannes Angele (l.) und Johannes Lutz ab.

Damit lokale Geschichte nicht verloren geht

Sie erforschen, wie sich große geschichtliche Ereignisse wie der Erste Weltkrieg auf die Region Biberach ausgewirkt haben, sie kümmern sich aber auch darum, dass Wichtiges aus der lokalen und regionalen Geschichte nicht aus dem kollektiven Gedächtnis verschwindet. Die Rede ist von den rund 80 Heimatforschern, die sich seit mehreren Jahren in der Interessengemeinschaft (IG) Heimatforschung im Kreis Biberach zusammentun. Nach rund neun Jahren hat Wolfgang Merk aus Biberach die Leitung der IG an seinen bisherigen Stellvertreter Johannes Angele ...

 Dieser Landauer kann im Museum für Kutschen, Chaisen und Karren auf Schloss Hellenstein in Heidenheim während der Museumswoche

Museumswoche in Ostwürttemberg

Mit zahlreichen Museen und Führungen beteiligt sich Heidenheim an der Museumswoche in Ostwürttemberg von Samstag, 3., bis Sonntag, 11. August.

Bereits zum zwölften Mal findet die eintrittsfreie Museumswoche der Großen Kreisstädte statt. Von Samstag, 3. August, bis Sonntag, 11. August beteiligen sich daran Museen in Heidenheim, Giengen, Aalen und Ellwangen. Eine gute Gelegenheit in der zweiten Woche der Sommerferien einen Blick in Räume mit interessanten Exponaten und Präsentationen zu werfen und an Veranstaltungen teilzunehmen.

Ein Haus für Literaturliebhaber: Zum Park Hotel Post in Freiburg gehört eine Bibliothek.

Neues Buch für Literaturfreunde erschienen

Auf seiner literarischen Reise durch Baden-Württemberg hat Bernhard Hampp, früher Redakteur der „Schwäbischen Zeitung“ in Aalen und Ellwangen, nun den zweiten Band „Baden erlesen!“ vorgelegt. Dem erfolgreichen Muster des ersten Bandes „Schwaben erlesen!“ folgt er auch hier und stellt 55 Orte im badischen Landesteil vor, die nicht nur Literaturfreunde im Blick haben sollten, wenn sie im Südwesten unterwegs sind.

„Baden erlesen!“, das ist bewusst doppeldeutig angelegt, denn neben den Erinnerungen an Annette von Droste-Hülshoff auf ...

 David Dornier blickt auf das Geleistete zurück.

Dornier-Museum fordert mehr Beachtung

Die Feier des zehnjährigens Bestehens des Dornier-Museums war zugleich ein Plädoyer für eine stärkere Position des Hauses im Gefüge der Stadt Friedrichshafen. Bürgermeister oder Gemeinderäte, die die freundlichen, aber deutlichen Hinweise in den Ansprachen hätten hören kommen,waren allerdings nicht unter den etwa 170 Anwesenden, die am Mittwoch ins Dornier-Museum gefunden hatten. Zeitgleich fand im Rathaus nämlich die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats statt.

 Waldsees Stadtarchivar Michael Wild hat bei sechs Führungen die „Schätze des Archivs“ präsentiert und einen Einblick gewährt in

Die Schätze des Waldseer Stadtarchivs

Stadtarchivar Michael Wild hat der Öffentlichkeit am Wochenende bei sechs Führungen die Schätze des Waldseer Stadtarchivs gezeigt. So wird in dem historischen Klostergebäude hinter St. Peter unter anderem das erste Ratsprotokoll Waldsees von 1610 aufbewahrt und „Der böse Brief“ von 1415, Ergebnis eines Friedensschlusses zwischen der Stadt und dem Haus Waldburg. Und im kleinen „Stadtseemuseum“ werden sehenswerte Tauchfunde aus den Tiefen von Stadt- und Schlosssee präsentiert, die den Bewohnern einst als Müllkippen dienten.

 Wilhelm König (l.) sammelt seit 20 Jahren alles, was mit Dialekt zu tun hat, unter anderem alte Käse- oder Pralinenschachteln.

Schwäbisch als Studienobjekt: Schwätza ond schwätza lau

Studenten der Pädagogischen Hochschule (PH) Weingarten werden künftig die Möglichkeiten haben, in ihrem Studium nicht nur Schwäbisch zu reden, sondern über ihren Dialekt auch Hausarbeiten zu schreiben und Seminare dazu zu besuchen. Die PH plant, ein Zentrum für Mundart einzurichten (SZ berichtete) und gab nun bekannt, wie eine enge Kooperation mit dem württembergischen Mundartarchiv in Bad Schussenried aussehen könnte.

Dass sich seit 20 Jahren im Dachgeschoss des Klosters Schussenried Hunderte Bücher, Zeitschriften und andere ...

Mehrere Schauspielerinnen bei einer Aufführung

Naturtheater Heidenheim feiert seinen 100. Geburtstag

Schon die Gründung des Naturtheaters Heidenheim liest sich wie ein Theaterstück: Im Schützengraben in Frankreich soll sich, so erzählt die Vereinsgeschichte, der junge Gärtner Gustav Müller mitten im Ersten Weltkrieg geschworen haben: „Wenn ich hier rauskomme, will ich mein Leben einsetzen für etwas, was die Menschen verbindet: die Kunst.“ 1919 setzt er dieses Versprechen in die Tat um und wurde Vorsitzender der „Volkskunstvereinigung Heidenheim“.

 Eine Übung des THW in Hoya an der Weser. Das undatierte Foto stammt aus dem Archiv des THW Friedrichshafen.

Wohin das Meckenbeurer THW verschwunden ist

Glaubt man einem Bericht in der „Schwäbischen Zeitung“ von Juni 1969, so ist in Meckenbeuren die erste Organisation des Technischen Hilfswerks (THW) im Bodenseekreis und in Oberschwaben gegründet worden. 1953 als Stützpunkt aufgebaut, verläuft sich jedoch die Spur des späteren Ortsverbands Meckenbeuren Ende der 1970er-Jahre. Klar ist, er wurde irgendwann mit der Ortsgruppe Friedrichshafen zusammengelegt. Wann und warum, diese Erinnerung scheint verloren.

 Vertreter verschiedener Vereine laden stellvertretend ein (von links): Stefan Mair, Ingrid Brauchle, Klaus Felder, Birgit Schor

Siggener Pfarrhaus wird zum Showroom der Geschichte

Eine „Archivalienausstellung“ plant der Geschichtsverein Siggen zum Dorffest anlässlich des 925-jährigen Bestehens des Dorfs. Was sich hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt und was beim Jubiläumsdorffest am 23. Juni sonst noch geboten wird, haben Vereinsvertreter der „Schwäbischen Zeitung“ vorab verraten.

„Es ist sensationell.“, findet Ingrid Brauchle aus dem Vorstandsteam der Geschichtsfreunde Siggen. Nachdem das im Ort untergebrachte Privatarchiv des Fürsten zu Windisch-Graetz jahrzehntelang geschlossen war und beinahe in ...