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Reiner Blumentritt widmete sein Leben der Archäologie und Geschichte, der Hohle Fels (hier ein Modell der Venus) war sein Lebens

„Vater und Mutter des Hohle Fels“: Schelklingen trauert um seinen Ehrenbürger

Tiefe Trauer herrscht seit Sonntag im Raum Schelklingen und der Region: Reiner Blumentritt, Ehrenbürger und Stadtrat der Achstadt, ist im Alter von 76 Jahren am Sonntag verstorben.

Sein unermüdlicher Einsatz und die Gabe, die Faszination für Geschichte und Archäologie weiterzugeben, haben sein Leben geprägt und bestimmt. Blumentritt galt als Repräsentant und Aushängeschild Schelklingens und als Gesicht des Welterbes Hohle Fels.

Große Betroffenheit Politisch fand Blumentritt seine Heimat vor 40 Jahren bei der CDU.

Am Königsplatz brennen Kerzen und liegen Blumen: Hier starb am Freitag ein Mensch. Und wieder debattiert Deutschland über Gewalt

Ein Schlag gegen den Frieden

Das Leben anderer Menschen zu schützen, war ihm eine Berufung, nun ist er brutal erschlagen worden. Es ist Freitagabend gegen 22.40 Uhr in der Augsburger Innenstadt, zwei Freunde, 49 und 50 Jahre, und ihre Frauen kommen vom Weihnachtsmarkt. Auf dem Königsplatz treffen sie auf eine Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden, die erst parallel und dann ein Stück hinter ihnen geht. Die beiden Ehefrauen schlendern voraus und reden miteinander, wie die Videoüberwachung des Platzes zeigt.

 Glänzten als Solisten: Trompeter Steven Fink (links) und Saxophonist Max Wetzel.

„Musik ohne Publikum ist nicht schön“

Eine Musikkapelle ohne Dirigent ist eine traurige Angelegenheit. So konnten die Musiker aus Maria-Thann den Ehrendirigenten des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes und Juroren bei Wertungsspielen, Elmar Vögel, für sich gewinnen, um das traditionelle Jahreskonzert einzuüben. Und offensichtlich hatten die Kapellenmitglieder den richtigen Riecher.

Am Samstagabend lud der Verein zu seinem Jahreskonzert in die Festhalle in Maria-Thann ein. Dem Publikum im vollbesetzten Saal wurde ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm ...

Fuchsbau von außen

Streit im Seniorenklub eskaliert - jetzt ermittelt die Polizei

Eigentlich suchen ältere Menschen aus Mengen und der Umgebung beim Seniorenklub Alte Füchse Gesellschaft und Unterhaltung.

Die gute Stimmung bei gemeinsamen Aktivitäten ist aber in den vergangenen Jahren oft durch Vorhaltungen, Beschimpfungen und Schuldzuweisungen getrübt worden. Ein Streit zwischen dem Vorsitzenden Holger Burmester und Ursula Adrion, die sich 40 Jahre lang im Verein engagiert hat, hat sich so hochgeschaukelt, dass die Polizei nun wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung ermittelt.

 Der gemischte Chor und das Akkordeonorchester zeigen in der Wallfahrtskirche in Hohenstadt ihr Können.

Chöre begeistern beim Jubiläumskonzert

Der Männergesangverein Neubronn hat zusammen mit dem Akkordeonorchester Abtsgmünd und dem Percussionensemble Waldstetten in der bis auf den letzten Platz besetzten Wallfahrtkirche in Hohenstadt mit einem beeindruckenden Konzert sein 160-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Seit 160 Jahren wird die Freude am Gesang in Neubronn von einer Generation zur anderen mit Begeisterung weitergetragen. Während es bei vielen Chören an Nachwuchs mangelt, stellen die Chöre des MGV Neubronn eine Ausnahme dar.

Gypsy Swing begleitet Wolfram Frommlets Lesung aus Lolo Reinhardts Erinnerungen.

Überleben am Rand der Gesellschaft

Musiker waren und sind bis heute viele im Sinti-Clan Reinhardt, angefangen beim legendären Django Reinhardt. Daher hat es nahegelegen, dass Wolfram Frommlet für seine Lesung aus Lolo Reinhardts Erinnerungen eine Gypsy-Band eingeladen hat, die den Donnerstagabend im vollen Theater Ravensburg musikalisch begleitete.

Mit Gesang, Klavier, Gitarre und Bass haben Denisa, Bobby und Franky Guttenberger sowie Kolja Legde die Erzählungen umrahmt.

Der von Hans-Ulrich Nonnenmann geleitete „Schwäbische Posaunendienst“ beeindruckte mit seinem Konzert in der Stadtkirche aus Anl

Prominenter Gratulant in der Stadtkirche

Der Schwäbische Posaunendienst gehörte zu den prominenten Gratulanten beim 90. Geburtstag des Aalener CVJM-Posaunenchores in der gut besuchten Stadtkirche. Das zwölfköpfige Gastensemble hatte zu dieser Soiree auch ein erlauchtes Programm zusammengestellt, das mit keinem geringeren Geschenk als dem Allegro des dritten Brandenburgischen Konzertes von Johann Sebastian Bach begann.

In fester Besetzung von jeweils fünf Trompeten und Posaunen und jeweils einem Horn und einer Tuba gehört das 1947 von Hermann Mühleisen gegründete Ensemble ...

 Mit einem Plakat möchte Susanne Ritter auf die ME/CFS-Krankheit aufmerksam machen.

Tochter leidet an heimtückischer Krankheit – Mutter gründet Selbsthilfegruppe

„Celine sitzt an die Wand gelehnt auf dem Bett. Aufstehen fällt ihr saumäßig schwer. Alleine ist es nicht machbar. Ich helfe ihr auf und sie kann kaum stehen. An das Frühstück ist nicht zu denken.“

Die Sätze stehen im ersten Kapitel zum Januar 2014 eines Tagebuchs von Susanne Ritter aus Westerheim, das sie derzeit verfasst. In dem Buch mit dem Titel „Und keiner glaubt ihr/uns“ beschreibt die 55-Jährige das Schicksal ihrer 16-jährigen Tochter Celine, als bei ihr die heimtückische Krankheit Myalgischer Enzephalomyelitis ausbrach.

„Unser Leben war das Paradies“: Ghazia Dibo Mohammed ist mit ihrer Familie über die Grenze in den Irak geflohen. Ihre Heimat ist

Im kurdischen Camp Bardarash endet die Flucht vor Erdogans Offensive

Der Weg ins Flüchtlingscamp Bardarash führt über staubige Asphaltstraßen und ausgefahrene Lehmpisten. Am Eingang des Lagers im Nordirak stauen sich die Autos. Dort kontrollieren Wachposten jeden, der in das Camp hinein will. Die Angst ist groß, es könnten sich entflohene Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) unter die geflüchteten Menschen gemischt haben. Für die Kurden wäre das eine Katastrophe: Jahrelang haben sie gegen die Dschihadisten gekämpft.

Pfarrer Dr. Harald Talgner †

Schwerer Schlag für die Seelsorgeeinheit - Pfarrer verstirbt plötzlich und unerwartet

Tiefe Trauer herrscht seit Sonntag in der katholischen Seelsorgeeinheit Donau-Riß und im Dekanat Ehingen-Ulm: Pfarrer Dr. Harald Talgner ist im Alter von 62 Jahren völlig unerwartet nach einem Herzinfarkt verstorben.

Der für die Kirchengemeinden in Oberdischingen, Öpfingen, Griesingen und Rißtissen zuständige Seelsorger und stellvertretende Dekan wird am kommenden Freitag in Oberdischingen beigesetzt.

Der Tod des Pfarrers bedeute einen menschlich wie fachlich großen Verlust, sagt Pfarramtssekretärin Ruth Schenk.