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Nobelpreis-Medaille

Wirtschaftsnobelpreis: Wen deutsche Ökonomen favorisieren

Für den diesjährigen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften favorisieren deutsche Top-Ökonomen Forscher aus den Vereinigten Staaten. Sollte tatsächlich ein US-Ökonom gewinnen, würde sich ein langer Trend fortsetzen.

Zwar wurde 2015 mit Angus Deaton ein gebürtiger Schotte ausgezeichnet, doch unter den 47 bisherigen Gewinnern dominieren die Amerikaner. Am Montag (10.10.) wird bekanntgegeben, wer diesmal ausgezeichnet wird.

So hält Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die ...

Geldmünzen

Top-Ökonomen für Abschaffung des Bargelds

Top-Ökonomen haben sich für eine Abschaffung des Bargelds ausgesprochen. „Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus“, sagte der Wirtschaftsweise Peter Bofinger dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

Der Harvard-Professor Ken Rogoff plädierte dafür, Bargeld als Zahlungsmittel allmählich auslaufen zu lassen.

Bofinger sagte, falle das Bargeld weg, könnten die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen ausgetrocknet werden.

Debatte über Vermögensabgabe: EU-Kommission skeptisch

Berlin (dpa) - In der Debatte um eine Vermögensabgabe in Euro-Krisenländern hat sich die EU-Kommission skeptisch geäußert. Dies wäre „im Wesentlichen eine Entscheidung, über die der jeweils betroffene Mitgliedstaat zu befinden hätte“, sagte EU-Finanzkommissar Olli Rehn der „Bild“-Zeitung.

Die Bundesbank hatte sich in der vergangenen Woche für eine solche einmalige Abgabe für Wohlhabende im Extremfall einer drohenden Staatspleite ausgesprochen.

Fitch-Chef hält griechischen Euro-Ausstieg für verkraftbar

St. Gallen (dpa) - Der Chef der Rating-Agentur Fitch hält einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für verkraftbar. „Griechenlands Austritt bedeutet nicht das Ende des Euros“, sagte Paul Taylor am Dienstag auf dem Wirtschaftssymposium von St. Gallen „Spiegel Online“.

Vor allem Deutschland habe ein fundamentales Interesse, dass die gemeinsame Währung erhalten bleibe. „Würde die D-Mark wieder eingeführt, würde sie im Vergleich zu anderen Währungen stark aufwerten.

Sondierungen in Athen: Linke feuert Breitseite gegen Europa ab

Athen (dpa) - Mit einer Frontalattacke gegen die internationalen Geldgeber Griechenlands hat der Chef der Radikalen Linken, Alexis Tsipras, sein Mandat für Sondierungsgespräche in Athen übernommen.

Beim Treffen mit Präsident Karolos Papoulias sprach Tsipras am Dienstag von einem historischen Moment für die Linke. Die bisherigen Regierungsparteien rief er auf, gegenüber Brüssel zu erklären, dass ihre Unterschriften unter dem Spar- und Stabilisierungsprogramm nicht mehr gelten.

Athen

Druck auf Griechenland wächst

Athen/Washington (dpa) - Der internationale Druck auf das pleitebedrohte Griechenland wächst: Nach einer Serie von radikalen Sparbeschlüssen muss Athen jetzt liefern.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble forderte die Regierung des Landes eindringlich auf, die versprochenen Gegenleistungen für die Finanzhilfen jetzt auch einzuhalten. „Die eingegangenen Verpflichtungen und Vereinbarungen müssen umgesetzt werden“, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Freitag in Washington nach einem Treffen der G20-Finanzminister und ...

Venizelos

Venizelos spricht von einer geordneten Umschuldung

Athen (dpa) - Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos soll erstmals über eine geordnete Umschuldung Griechenlands mit einem Schuldenschnitt von 50 Prozent gesprochen haben. Dies berichteten übereinstimmend mehrere griechische Medien am Freitag.

Der US-Ökonom Kenneth Rogoff hält einen Schuldenschnitt für unvermeidlich. Der niederländische Notenbankchef Klaas Knot schließt unterdessen eine Pleite Griechenlands nicht mehr aus. „Dies ist eines der Szenarien“, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) in einem ...

Kenneth Rogoff

US-Ökonom: Deutschland wird für andere einstehen müssen

Paris (dpa) - Angesichts der bedrohlichen Schuldenkrise in Europa und den USA fordert der frühere IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff einen Abschied von den strengen Inflationszielen.

„Um den Schuldenabbau zu unterstützen, bräuchte es über mehrere Jahre hinweg eine Inflation von vier oder sechs Prozent“, sagte der derzeit an der Harvard-Universität lehrende Wirtschaftsprofessor der französischen Tageszeitung „Libération“. „Ich weiß, dass ich einen ungezogenen Vorschlag mache, aber wir erreichen einen Punkt, an dem die politischen ...

IWF sieht Erholung der Weltkonjunktur

Die Aussichten auf einen Konjunkturaufschwung der Weltwirtschaft sind nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) so gut wie seit langem nicht mehr. Allerdings spiele die Musik weitgehend in den USA, Deutschland sei dagegen ein Hemmschuh für den Aufschwung in Europa, heißt es in der in Dubai veröffentlichten neuen Weltwirtschaftsprognose.

Bundeskanzler Gerhard Schröder räumte in Berlin ein, dass drei Jahre Stagnation in Deutschland nicht ohne Wirkung auf die Nachbarn blieben.

IWF sieht Erholung der Weltkonjunktur

Die Aussichten auf einen Kojunkturaufschwung der Weltwirtschaft sind so rosig wie seit langem nicht mehr. Das ist die Einschätzung des Internationalen Währungsfonds. Allerdings spiele die Musik weitgehend in den USA, Deutschland sei dagegen ein Hemmschuh für den Aufschwung in Europa, heißt es in der neuesten Prognose des IWF. «Die meisten Europäer, die einen Aufschwung sehen wollen, müssen ihn wohl im Fernsehen verfolgen», sagte IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff.