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Bei der Abschlusszeremonie stehen die Delegierten aus Myanmar händehaltend auf der Bühne als Zeichen des Friedens und der Bereit

Früchte von Religions for Peace: Delegierte sprechen über Situation der Rohingya

Nicht einmal einen Monat ist es her, dass Religionsvertreter aus Myanmar und Bangladesch Hand in Hand auf der Bühne im Großen Saal der Lindauer Inselhalle standen. Sie hatten bei der Welttagung „Religions for Peace“ geheime Friedensverhandlungen geführt. Diese tragen nun offenbar erste Früchte: Eine Delegation hochrangiger buddhistischer, christlicher, muslimischer und hinduistischer Führer aus Myanmar ist zu einem historischen Besuch nach Indonesien gereist.

Bürger unterschreiben die Listen für das Bürgerbegehren gegen das Parkhaus und das Hoten auf dem Karl-Bever-Platz.

Der ÖPNV ist gut entwickelt, Autos sorgen für Lärm und Feinstaub

Die unter „Parents for Future“ (PFF) zusammengeschlossenen Lindauer Bürger möchten das von der Mehrheit des Stadtrats beschlossene siebenstöckige und 20 Meter hohe Parkhaus verhindern. Es würde den Verkehr durch ganz Lindau bis zum Karl-Bever-Platz anziehen und die Staubereiche Richtung Aeschach sowie Richtung Berliner Platz und weiter nach Reutin auf lange Sicht manifestieren, begründet die Gruppe das Bürgerbegehren in einer Pressemitteilung. Die „Parents for Future“ möchten stattdessen umweltverträgliche Mobilitätskonzepte unterstützen und ...

Tanzende Personen

Friedlich und fröhlich, von Freitag bis Sonntag

„Das Friedenstreffen ‚Religions for Peace‘ hat es vorgemacht, und wir zeigen, wie gut Frieden in Lindau funktioniert“, sagt Karl Meßmer: Tausende Menschen haben drei Tage lang das 54. Lindauer Oktoberfest gefeiert. Zwei rauschende Partynächte und einen gemütlichen Familiensonntag. Friedlich. Behaglich. Ganz im Sinne eines traditionellen Heimatfestes.

Es ist Freitagabend, es ist hochsommerlich heiß, und es ist der Abend der Betriebe auf dem Lindauer Oktoberfest.

Viele Zuhörer

Handys bringen Lindau auch in den letzten Winkel dieser Welt

Nicht nur Lindauer, die in die Welt hinaus ziehen, werben für diese schöne Stadt. Denn es sind vor allem die begeisterten Gäste, die mit ihren Fotos überall auf der Welt von Lindau schwärmen. Und manchmal kommen noch ganz andere Bilder dazu.

In der vergangenen Woche war es wieder soweit: Freunde und Angehörige aus ganz Deutschland melden sich kurz, weil sie Lindau im Fernsehen gesehen haben. Was ist bei Euch wieder los, fragen sie und berichten, dass sie in der Zeitung oder im Fernsehen von der Religionstagung erfahren haben.

 900 Menschen essen jeden Tag im Untergeschoss der Inselhalle. Alles ist bio, für jüdische Gäste gibt es sogar koscheres Essen.

Religions for Peace: Die verschiedenen Religionen stellen das Inselhallen-Catering vor Herausforderungen

Religions for Peace ist vorbei. Für die Mitarbeiter in der Inselhalle heißt es nun erst einmal: durchschnaufen. Hinter ihnen liegen arbeitsreiche Tage. Denn was genau sie bei der Welttagung erwarten würde, war vorher nicht absehbar. Und so gab es täglich kleinere und größere Herausforderungen.

„Es war anstrengend – aber das ist ein gutes Zeichen.“ Carsten Holz, Chef der Lindau Tourismus und Kongress GmbH (LTK) wirkt am Freitagnachmittag gelöst.

Anschlag in Kabul

Gräueltaten im Namen der Religion: Wie die Welt eine Bessere werden könnte

Weltweit wird im Namen der Religion weiter gemordet, gefoltert und vergewaltigt. Wie glaubwürdig ist also ein Weltkongress wie „Religions for Peace“? Die SZ-Redakteure Stefan Fuchs und Michael Wollny haben sich zu dieser Frage in ihrem Essay Gedanken über eine mögliche Antwort gemacht.

An "Religions for Peace" gab es in Lindau in dieser Woche kein Vorbeikommen. Zur zehnten Weltversammlung waren 900 Vertreter von 17 Religionen aus aller Welt in der pittoresken Stadt am Bodensee zusammengekommen, um über Religion und Frieden zu ...

 Wolfgang Schürer (links) und Ulrich Schneider sind nach Ende des Welttreffens von Religions for Peace in Lindau mehr als glückl

Die Verantwortlichen danken den Lindauern für ihren Beitrag zum Tagungserfolg

Auch wenn noch keine Details bekannt sind, freuen sich Wolfgang Schürer und Ulrich Schneider, dass Religions for Peace im nächsten Jahr wieder nach Lindau kommen will. Sie danken den Lindauern für ihren Beitrag zum Erfolg der Tagung.

Die Entscheidung liegt bei der neuen Generalsekretärin und dem neuen Weltrat, doch der bisherige Vorsitzende William Vendley hat bereits bekanntgegeben, dass Religions for Peace bereits im kommenden wieder ein Treffen in Lindau veranstalten will.

Eine Frau bei der Herstellung einer Brille

Eine Brille muss nicht mehr als einen Dollar kosten

Hier zu Lande ist es üblich, bei Sehschwierigkeiten einen Optiker aufzusuchen und sich eine Brille anfertigen zu lassen. Diese kostet dann ein paar hundert Euro – für die meisten Menschen, mit Hilfe der Krankenversicherung, hier kein Problem. Geschätzt 700 Millionen Menschen, die von einer Fehlsichtigkeit betroffen sind, können sich aber keine Brille leisten und haben oft keinen Zugang zu Optikern. Das versperrt meist den Weg zu Bildung und kann zu Arbeitslosigkeit führen.

 Auch Dominique Rankin Stammesältester der Algonquin-Ureinwohner trägt sich ins Goldene Buch ein.

Religions for Peace: Delegierte lassen viele gute Wünsche in Lindau

Die Wünsche, die Azza Karam und William Vendley ins Goldene Buch der Stadt Lindau eintragen, sind länger als die meisten anderen dort. Und sie gehen tief. Für Oberbürgermeister Gerhard Ecker der perfekte Abschluss einer Tagung, die er als „einzigartig“ beschreibt.

„Mögen Barmherzigkeit, Mitgefühl und Liebe weiterhin auf diesen wunderschönen Ort und seine Bürger als Signal für alle wirken“, schreibt Azza Karam, die seit Donnerstag die neue Generalsekretärin von Religions for Peace ist.

Papst Franziskus auf einer Leinwand

Ber Grußbotschaft ist auch Papst Franziskus in Lindau anwesend

Mit konkreten Arbeitsaufträgen und Appellen ist das Welttreffen von Religions for Peace in Lindau zu Ende gegangen. Neben der Umwelt wollen sich die Religionsführer vor allem um Frauenrechte und Bildungschancen für alle Kinder kümmern. Dann ließ der Papst Grüße übermitteln.

Er hoffe, dass das Lindauer Treffen Früchte trage, schrieb Papst Franziskus in einer Grußbotschaft, die in der Inselhalle verlesen wurde. Die Menschheit sehne sich nach Frieden zwischen den Religionen, zudem wolle jede Religion den Frieden und die Bewahrung der ...