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Als Siegertrophäe gewinnt Werner Hirscher (vorne) am vergangenen Freitag einen edlen Flaschenöffner mit Gravur.

Wichtiger als der Wettkampf ist die Kameradschaft

Die Patrone wird eingelegt, anschließend bringt man sein Gewehr in die richtige Position. „Für den Schützensport braucht man in erster Linie Konzentration“, erklärt Josef Kramer, Vorsitzender des Schützenvereins Tannau. Ansonsten trifft man die Zielscheibe, die einen Durchmesser von nur zwölf Zentimtern hat, nicht. Der Verein hat vor einigen Tagen sein alljährliches Funkenringschießen ausgetragen.

Ziel des Funkenringschießens, das bereits seit den 1980er-Jahren stattfindet, ist es, auch unerfahrenen Schützen, die keine Mitglieder ...

Beate Bube

Verfassungsschützerin: Islamismus bleibt größte Bedrohung

Der islamistische Terrorismus ist aus Sicht der baden-württembergischen Verfassungsschutzpräsidentin Beate Bube immer noch die größte Bedrohung im Land. Angesichts der Bedrohung durch schwerste Gewalttaten und Terroranschläge stelle er nach wie vor die größte Gefahr dar, sagte Bube der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Wir haben steigende Zahlen von Personen, die wir dem Salafismus und auch dem Dschihadismus zurechnen.“

Knapp 3700 Islamisten werden vom Verfassungsschutz im Südwesten derzeit beobachtet - darunter mittlerweile ...

Viele weitere Waffen bei mutmaßlichem Reichsbürger entdeckt

Auch am zweiten Tag der Razzia bei einem Waffenhändler und mutmaßlichen Reichsbürger in Kordel bei Trier sind etliche Waffen gefunden worden. Bei der Durchsuchung von Wohnräumen und Lagerstätten seien insgesamt mehrere hundert Waffen und Waffenteile, Munition, Pyrotechnik und Schwarzpulver beschlagnahmt worden, sagte der Sprecher der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Thomas Müller. Die Polizei begleitete die Durchsuchung an vier Objekten mit teils „chaotischer Wohnsituation“ erneut mit einem größeren Aufgebot.

Reichsbürger

Bundeswehr stuft ersten „Reichsbürger“ als Extremisten ein

Die Bundeswehr hat unter ihren Soldaten erstmals einen sogenannten Reichsbürger als Extremisten eingestuft und vom Dienst suspendiert.

Der Mann war aufgeflogen, weil er vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg wegen des Entzugs einer Waffenbesitzkarte und eines kleinen Waffenscheins geklagt hatte. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte weiter, in den vergangenen drei Jahren habe es insgesamt 60 Verdachtsfälle mit Bezug zur Szene sogenannter Reichsbürger gegeben.

Waffenhändler in der Eifel durchsucht

Ein Waffenhändler aus Rheinland-Pfalz soll Teil der Reichsbürgerbewegung sein. Heute durchsuchten Mitarbeiter der Kreisverwaltung Trier-Saarburg die Wohn- und Geschäftsräume des Mannes in Kordel und beschlagnahmten Waffen und Sprengstoff. Der Abtransport dauert vermutlich den ganzen Tag. Reichsbürger lehnen die Bundesrepublik als Staat ab. Das rheinland-pfälzische Innenministerium geht nach eigenen Angaben landesweit von rund 550 „Reichsbürgern“ aus.

Urteil gegen Reichsbürger rechtskräftig

Reichsbürger von Georgensgmünd muss lebenslang hinter Gitter

Der Reichsbürger von Georgensgmünd muss für die tödlichen Schüsse auf einen Polizeibeamten lebenslang hinter Gitter. Die Verurteilung des 51-Jährigen ist rechtskräftig, nachdem die Staatsanwaltschaft ihren Revisionsantrag zurückgezogen hatte. Dies bestätigte der Bundesgerichtshof am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Ankläger wollten erreichen, dass bei dem Mann aus Mittelfranken auch die besondere Schwere der Schuld festgestellt wird.

Bayerisches Kabinett

Behörden: 325 bayerische „Reichsbürger“ mit Waffenerlaubnis

Bis Ende 2018 konnten die Sicherheitsbehörden in Bayern 325 sogenannte Reichsbürger mit einer Waffenerlaubnis identifizieren. Gegen alle wurden Widerrufsverfahren eingeleitet, von denen 292 bereits abgeschlossen sind. Dies teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag nach der Sitzung des Kabinetts in München mit. In der Regel basierten die Waffenerlaubnisse auf Tätigkeiten als Jäger oder Sportschützen.

Insgesamt seien bislang 670 Waffen eingezogen worden, betonte Herrmann.

Seehofer

Seehofer: Vereinbarkeit von Beamtenstatus und Partei prüfen

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) lässt die Vereinbarkeit der Pflichten von Beamten und einer Parteimitgliedschaft prüfen.

„Die Prüfung gilt ganz generell, für Rechts- wie für Linksradikale, unabhängig von der jüngsten AfD-Entscheidung des Bundesamtes für Verfassungsschutz“, sagte Seehofer (CSU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Lob bekam der Innenminister dafür von der AfD. Der Beamtenbund dbb wies darauf hin, dass die Rechtslage bereits eindeutig sei.

Soldaten

Sieben Extremisten im Jahr 2018 in der Bundeswehr enttarnt

In der Bundeswehr sind vergangenes Jahr sieben Extremisten enttarnt worden. Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht der Funke Mediengruppe.

Die Zeitungen hatten unter Berufung auf eine Statistik des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) gemeldet, es handele sich um vier Rechtsextremisten und drei Islamisten. Gegen sie wurden demnach disziplinarische oder personalrechtliche Verfahren geführt, die meisten von ihnen haben die Bundeswehr verlassen.

Verdacht auf Reichsbürger-Gedankengut: KSK-Soldat suspendiert

Die Bundeswehr hat Medienberichten zufolge einen Soldaten der Elitetruppe KSK unter Rechtsextremismusverdacht suspendiert. Wie die „Bild“-Zeitung und der „Spiegel“ am Freitag berichteten, wurde gegen den Oberstleutnant ein Dienst- und Uniformverbot ausgesprochen. Der „Bild“-Zeitung zufolge fiel das KSK-Gründungsmitglied im Zuge der Ermittlungen gegen den rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. auf, der einen Anschlag geplant haben soll.

In überwachten Telefonaten soll der KSK-Soldat sinngemäß gesagt haben, der Staat habe die ...