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Lutz und Doll in Berlin

Bahn-Aufsichtsrat will Führungsstreit in Sondersitzung lösen

Im Führungsstreit bei der Deutschen Bahn tritt der Aufsichtsrat heute (14 Uhr) wieder zu einer Sondersitzung zusammen. Im Mittelpunkt steht die Zukunft des Finanzvorstands Alexander Doll.

Der Aufsichtsrat legt dem früheren Banker zur Last, dass es nicht gelungen ist, die internationale Konzerntochter Arriva zu verkaufen. Das sollte mehr Geld für die Eisenbahn in Deutschland bringen. Doll hat nach dpa-Informationen einen Auflösungsvertrag unterschrieben, mit dem sich nun der Aufsichtsrat befasst.

 Alexander Doll

Machtkampf im Vorstand der Bahn entschieden

Wenn der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn kein Veto einlegt, verlässt Finanzvorstand Alexander Doll nach nur eineinhalb Jahren den Konzern. Einen Aufhebungsvertrag hat der frühere Banker bereits unterschrieben. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Manager dazu gedrängt, nachdem es im Vorstand zu erheblichen Querelen zwischen Doll und Bahnchef Richard Lutz gekommen war. Auf einer Sondersitzung am kommenden Montag muss der Aufsichtsrat der Vertragsauflösung noch zustimmen.

 Vier Mitarbeiter sind von Anfang an mit dabei (von links): Karmen Nuhi, Cornelia Gonschorek, Karin Heinzler und Christoph Sengl

Seniorenheim blickt auf turbulente Zeiten zurück

Turbulente Zeiten hat die Seniorenwohnanlage Fideliswiesen hinter sich: Rund 150 private Kapitalgeber aus dem Kreis Sigmaringen und der näheren Umgebung hatten sich einem Immobilienfonds angeschlossen, der die Gebäude errichtete. Die Fondsgesellschaft ging pleite, die Kapitalanleger verloren viel Geld. In den 2000er-Jahren ist die Anlage an den Betreiber Pro Curand mit Sitz in Berlin verkauft worden. Mittlerweile sind die Querelen Schnee von gestern.

Rampf-Geschäftsführer Fabian Kohlbecker investiert Millionen in das Allmendinger Stammwerk.

So investiert Rampf in den Standort Allmendingen

Mit einer Investitionssumme von gleich mehreren Millionen Euro gibt der Formenhersteller Rampf ein klares Bekenntnis zur Standortsicherung des Stammwerks in Allmendingen ab. Neue Maschinen, eine neue Lehrwerkstatt und weitere Modernisierungen werden vorgenommen.

„Einfach mal die Fräse halten“ oder „lieber aus- als eingebildet“. Mit diesen und anderen lockeren Sprüchen wirbt der Allmendinger Formenhersteller Rampf seit einem Jahr um Azubis.

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo streikt bei der Lufthansa.

Streik der Flugbegleiter: Das Chaos bleibt aus

Es war recht ruhig an den beiden großen Flughäfen Frankfurt und München am Donnerstag. Die meisten Passagiere, deren Flüge wegen des Streiks der Flugbegleitergewerkschaft Ufo ausfielen, waren erst gar nicht angereist. Die streikerfahrene Lufthansa hatte im Vorfeld einen Sonderflugplan aufgestellt, ihre Kunden gut informiert und ihnen kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten angeboten auf andere Flüge oder im Inland auf die Deutsche Bahn.

1300 Flüge, vielleicht auch einige mehr, fallen an den beiden Streiktagen aus, auch an kleineren ...

Warnweste

Ufo-Mitglieder stimmen für Streiks bei der Lufthansa

Bei der Lufthansa drohen unbefristete Streiks der Flugbegleiter. In Urabstimmungen der Kabinengewerkschaft Ufo haben Beschäftigte der Lufthansa-Kernmarke sowie von vier deutschen Tochterbetrieben grundsätzlich für unbefristete Arbeitsniederlegungen votiert.

Die Zustimmung habe je nach Betrieb zwischen 77 und 96 Prozent betragen, hieß es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

Einen genauen Streikplan wollte die Gewerkschaft am Freitagabend in Frankfurt nicht nennen.

Andreas Stoch

SPD-Landeschef Andreas Stoch hat Ruhe in den Laden gebracht - ein Porträt

Über Jahre war die SPD in Baden-Württemberg vor allem mit einem beschäftigt: mit sich selbst. Seit Andreas Stoch vor nunmehr fast einem Jahr die Parteiführung übernommen hat, ist eine erstaunliche Ruhe eingekehrt. Das ist auch sein Verdienst. Am Samstag beim Parteitag in Heidenheim hat er bewiesen: Er weiß, wie er die Seele der Südwest-Genossen streicheln muss.

Es ist ein Heimspiel für Andreas Stoch. Hier, in Heidenheim auf der Ostalb, ist er geboren und wohnt hier mit Frau und vier Kindern.

Mats Malm

Literaturnobelpreisträger werden verkündet

Nach einem tiefen Einschnitt im Vorjahr gibt die Schwedische Akademie am Donnerstag die Literaturnobelpreisträger für die Jahre 2018 und 2019 bekannt.

Damit kürt die Institution in Stockholm nicht nur wie üblich den diesjährigen Preisträger, sondern holt gleichzeitig auch die Vergabe des Vorjahres nach. Diese war wegen eines ausgiebigen Skandals bei der Akademie ausgefallen. Beide Preise sind diesmal mit jeweils neun Millionen schwedischen Kronen (rund 830.

Nobelpreis

Akademie vergibt zwei Literaturnobelpreise

Nun ist aber auch gut: Nach einem dramatischen Jahr bei der Schwedischen Akademie mitsamt einem ausgiebigen Skandal und einer Verurteilung wegen Vergewaltigung will die Vergabe-Institution des Literaturnobelpreises eine schwere Zeit endlich hinter sich lassen.

Glücken soll das, indem am Donnerstag nicht nur bloß der diesjährige Preisträger verkündet, sondern gleichzeitig auch die Vergabe der Auszeichnung für das Jahr 2018 nachgeholt wird.

Das Oberlandesgericht Stuttgart

Hochschulspitze steht wegen Zulagen-Affäre vor Gericht

Mehrere Monate nach Abschluss des Untersuchungsausschusses zur Ludwigsburger Zulagen-Affäre steht die frühere Leitung der Beamtenhochschule aus der Residenzstadt vor Gericht. Auf der Anklagebank im Stuttgarter Oberlandesgericht nehmen heute an der Ex-Rektor und der frühere Kanzler Platz. Den beiden wird gemeinschaftlich begangene Untreue vorgeworfen. Sie sollen 13 Professoren zu Unrecht Zulagen gewährt haben.

Hintergrund war der Wechsel der Akademiker in eine Besoldung mit einem geringeren Grundgehalt, aber einer höheren Zulage.