Suchergebnis

Unter den Wandschmierereien unter der Umlachbrücke sind auch einige verfassungsfeindliche Symbole aufgetaucht.

Bürgermeister ist über Hakenkreuz-Schmierereien unter der Brücke entsetzt

Unter der Umlachbrücke in der Nähe des Netto-Markts in Ummendorf haben Unbekannte Hakenkreuz-Schmierereien hinterlassen. Neben allerlei Graffiti-Herzen mit Liebesbekundungen und Sprüchen finden sich auf dem Beton Hakenkreuzsymbole und Schriftzeichen, die an SS-Runen erinnern. Bürgermeister Klaus B. Reichert zeigte sich „peinlich berührt, das hat mich befremdet“.

Eine Bürgerin hatte das Bürgermeisteramt auf die Schmierereien aufmerksam gemacht.

Grüne Frauenpower für den Landtagswahlkampf: Petra Krebs (links) und Dorothée Natalis.

Klares Votum für kämpferische Petra Krebs

Mit dem „Anspruch, das Direktmandat zu holen,“ geht Petra Krebs als Landtagskandidatin der Grünen in den Wahlkampf. Die 51-jährige Wangenerin wurde am Donnerstagabend in Reichenhofen bei Leutkirch nahezu einstimmig gewählt. Dorothée Natalis aus Isny ist ihre Ersatzkandidatin.

Bei der Landtagswahl 2016 lag Petra Krebs mit 30 Prozent der Wählerstimmen gut fünf Prozentpunkte hinter dem CDU-Kandidaten Raimund Haser. Aufgrund ihres guten Abschneidens schaffte es die Krankenschwester aus Wangen aber als einzige Grüne im Land ein ...

Hendrik Groth

Nazi-Netzwerk aufgedeckt: Den guten Ruf der Polizei retten

Nicht nur in Pandemie-Zeiten ist Vertrauen ein hohes Gut. Demokratien leben grundsätzlich davon, dass ihre Institutionen von den Menschen geachtet und geschätzt werden, die in ihrem Staatsgebiet leben. In Umfragen steht die Polizei immer ganz oben, wenn danach gefragt wird, wem ein besonderer Vertrauensvorschuss gebührt. Doch viele Polizisten sind überarbeitet und unterbezahlt.

Dennoch gilt im Gegensatz zu zahlreichen Staaten dieser Erde, dass sie ihren risikoreichen Dienst mit großem Einsatz unparteiisch und verantwortungsvoll ...

Fürther Nazi-Opfer bekommen neues Denkmal

Fürth will mit einem neuen Denkmal an die ersten Opfer des Nationalsozialismus aus der Stadt erinnern. Es soll am Sonntag eingeweiht werden, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Die beiden jungen jüdischen Kommunisten Rudolf Benario und Ernst Goldmann waren nach Angaben der Stadt am 12. April 1933 von den Nationalsozialisten in Dachau ermordet worden. Sie hatten dort an der Rednitz als Mitglieder des Kanuclubs vermutlich um 1930 Birken gepflanzt, die mehrfach geschändet und schließlich gefällt wurden.

Bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen werden 30 Beamte verdächtigt, an rechtsextremen Chat-Gruppen beteiligt gewesen zu sein.

Polizeiskandal: Die wachsende Zahl der Einzelfälle

Nach der Affäre um rechtsextreme Chats von Polizeibeamten in Nordrhein-Westfalen mehren sich die Rufe nach grundlegenden Reformen, um entsprechende Tendenzen bundesweit zu unterbinden. Zwar ist die Zahl der zuletzt in NRW, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg festgestellten Rechtsextremismus-Fälle in Relation zu insgesamt rund 300 000 Polizisten und Polizistinnen klein.

Die Tatsache, dass der wohl schon seit Jahren andauernde Austausch von menschenverachtenden Nazi-Inhalten bei Polizisten aus dem Ruhrgebiet eher zufällig ...

Unter der Leitung von Franz Sprinz werden mindestens 8500 Kölner Juden deportiert, die meisten kommen ins Ghetto Theresienstadt,

Das unauffällige Leben eines Nazi-Täters in Friedrichshafen

20 Jahre lang führte Franz Sprinz als Drogist in Friedrichshafen ein Leben als geachteter Bürger. Dass er ein NS-Täter war und große Schuld auf sich geladen hatte, wie im August auf Schwäbische.de berichtet, überraschte unsere Leser: Als Leiter der Gestapo-Stelle in Köln hat Sprinz den Transport von mindestens 8500 Juden in die Vernichtungslager organisiert. Die meisten von ihnen wurden dort ermordet. Zudem leitete er eine von insgesamt acht Gruppen des Sondereinsatzkommandos (SEK) Eichmann – mit der Aufgabe, in Ungarn und Kroatien Juden zu ...

 Mo Asumang (Mitte) ist zu Gast bei der Demokratiewerkstatt organisiert von Frank Heimpel-Labitzke von Bündnis Vielfalt und mode

„Demokratie kann auch schnell weg sein“

Mo Asumang ist am Dienstagabend im Graf-Zeppelin-Haus der besondere Gast bei einer Podiumsdiskussion gewesen. Die Regisseurin des Films „Die Arier“ gab Einblicke in ihr Leben und in ihrem Film, der sich mit dem Thema Rassismus beschäftigte.

Ganz anders sei der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Demokratie geplant gewesen, erzählte Organisator Frank Heimpel-Labitzke von Bündnis Vielfalt. Aus einer Demokratiemesse, unterstützt vom Verein „Frühlingserwachen“ und von „Demokratie leben“ auf deren Programm die ...

Der Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf – das Bild zeigt einen der fünf Angeklagten und Justizbeamte am Auftakttag – neigt s

Dellmensinger Fackelwurf: Anwälte beantragen Bewährungsstrafen

Mehrjährige Jugendhaftstrafen, größtenteils ohne Bewährung, hatte Staatsanwalt Patrick Bader vergangene Woche im Prozess um den Dellmensinger Fackelwurf vor dem Ulmer Landgericht für die fünf Angeklagten gefordert. Die insgesamt sieben Verteidiger hingegen plädierten am Mittwoch erwartungsgemäß für weichere Urteile. Relativ milde gestimmt zeigte sich auch Opfer-Anwalt Mehmet Daimagüler. Und das aus bemerkenswertem Grund.

Dabei war Daimagüler mit den Angeklagten in seinem Plädoyer erstmal durchaus hart ins Gericht gegangen.

An dieser Synagogentür scheiterte der Attentäter Stephan B. im Oktober 2019 in Halle. Die Holztür aus Eiche hielt den Schüssen d

Was jüdische Frauen über den Anschlag in Halle schreiben

Wenn am Dienstag in Berlin mit einem Festakt das 70-jährige Bestehen des Zentralrats der Juden in Deutschland begangen wird, dürfte auch die Erinnerung an den Anschlag auf die Synagoge in Halle präsent sein. Der Attentäter Stephan B. wollte so viele Juden wie möglich töten. Wie durch ein Wunder gelang es ihm nicht, die schwere Holztür zu öffnen, die Betenden überlebten, er tötete wahllos zwei Menschen in der Nähe.

Was folgte in der deutschen Öffentlichkeit?