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„Wer wegschaut, macht sich mit schuldig“

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sieht einen Zusammenhang zwischen den Morden von Hanau, der ausgehobenen rechten Terrorzelle und der Rhetorik von AfD-Politikern wie Björn Höcke. Mit dem CDU-Politiker sprach unser Korrespondent Klaus Wieschemeyer. Herr Strobl, in Hanau hat ein Mann mutmaßlich aus rassistischen Motiven zehn Menschen getötet. Ein verwirrter Einzeltäter?Dieses Verbrechen mit mehreren Todesopfern und Verletzten ist grausam und feige.

 Dass die Heilmeyersteige einen neuen Namen bekommt, finden Anwohner der Straße am Eselsberg lästig und falsch.

Wegen Nähe zum Nazi-Regime – Heilmeyersteige heißt bald Eselsbergsteige

15 Rückmeldungen hat die Stadt Ulm bekommen, fast alle enthalten Beschwerden: Dass die Heilmeyersteige einen neuen Namen bekommt, finden Anwohner der Straße am Eselsberg lästig und falsch.

Sie verweisen auf den Aufwand und die Kosten für Stadt und Bürger: Neue Ausweise, neue Straßenschilder, neue Visitenkarten und vieles mehr.

Und sie kritisieren: Jahrzehntelang habe es doch keinen gestört, dass die Heilmeyersteige nach einem Mann benannt ist, der sich als Gründungsrektor der Universität Ulm um die Stadt verdient ...

Hundertwasser

Hundertwasser im Dialog mit Schiele

Er hasste die gerade Linie, die Anpassung, die Verschwendung. „Er hat sehr einfach gelebt und fast all sein Geld in Projekte wie Gärten und das Anpflanzen von Bäumen investiert“, sagt der Direktor des Leopold Museums in Wien, Hans-Peter Wipplinger, über Friedensreich Hundertwasser.

Der österreichische Maler (1928-2000), bekannt vor allem für seine vor Buntheit strotzenden Spiralbilder, predigte früh Genügsamkeit, wetterte gegen die fantasielose Architektur und entwickelte eine Humustoilette.

Spurensicherung

Rassistischer Anschlag in Hanau: Deutscher tötet 10 Menschen

Bei einem mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Anschlag hat ein Deutscher im hessischen Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Anschließend soll der 43-jährige Sportschütze seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst getötet haben.

Der Mann habe eine „zutiefst rassistische Gesinnung“ gehabt, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank am Donnerstag in Karlsruhe. Das habe die Auswertung von Videobotschaften und einer Art Manifest auf dessen Internetseite ergeben.

 Nach langer Diskussion ob der Generalfeldmarschall Hitlers als Namenspatron für eine Straße geeignet ist, hat der Aalener Gemei

Die Erwin-Rommel-Straße behält ihren Namen

Nach monatelanger Diskussion und Informationsveranstaltungen für die Öffentlichkeit, hat der Aalener Gemeinderat jetzt eine finale Entscheidung getroffen: Die Erwin-Rommel-Straße bleibt, was sie ist. In einer sehr sachlichen Diskussion haben die Fraktionen das Für und Wieder einer Umbenennung der Straße im Aalener Stadtteil Hüttfeld abgewogen.

Die Abstimmung fiel mit 28 zu 14 Stimmen eindeutig aus. Oberbürgermeister Thilo Rentschler bezog im Anschluss an die Diskussion selbst Position, ausdrücklich nicht in seiner Funktion als ...

Hass im Netz

Kritik an Regierungsplänen gegen Hass und Hetze im Netz

Die Pläne der Bundesregierung für ein schärferes Vorgehen gegen Hassbotschaften im Internet erfahren reichlich Gegenwind. Kritiker warnen insbesondere vor Gefahren für den Datenschutz und davor, dass die Plattformen Aufgaben staatlicher Behörden übernehmen müssten.

„Im Ergebnis werden die betroffenen Plattformen dazu verleitet, eher zu viele als zu wenige Nutzerdaten an Strafverfolgungsbehörden zu melden - auch aus Sorge vor Bußgeldern“, warnte der Branchenverband Bitkom am Mittwoch.

Fredi Bobic

Bobic: Spielabbruch bei Rassismus äußerstes Mittel

Im Kampf gegen Rassismus in Fußball-Stadien hält Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic Spielabbrüche für das äußerste Mittel.

„Notfalls, wenn sowas passiert, muss ein Spiel auch mal stoppen oder komplett beendet werden. Dann ist es das richtige Zeichen“, sagte der 48-Jährige am Rande der Laureus-Sportpreise, die am Montagabend in Berlin vergeben wurden.

Ein Abbruch müsse aber abgewogen werden, mahnte Bobic. „Wenn einer oder zwei Leute eine dumme Aktion machen, warum sollen die anderen 60.

 Ein zerbombtes Haus in Tettnang 1945.

SZ sucht Zeitzeugen zum Ende des Zweiten Weltkriegs

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sucht die Lokalredaktion der „Schwäbischen Zeitung“ Zeitzeugen oder Dokumente von Zeitzeugen, die das Kriegsende in Tettnang, Meckenbeu-ren oder Kressbronn erlebt haben.

Die Stunde Null nach dem Zweiten Weltkrieg fiel in Tettnang in den April 1945. Mit Panzern rollten die Franzosen am 29. April in Tettnang und Meckenbeuren ein. Schon lange reichten die Lebensmittel nicht mehr. Kaum eine Familie, die nicht um Angehörige trauerte.

 Im Goldenen Saal der Schlossklinik, also praktisch am Ort des Geschehens, referierte Charlotte Mayenberger über „Stift, Schloss

Für die Buchauer war das Stift einst eine fremde Welt

Im Jubiläumsjahr lädt die Stadt Bad Buchau zu allerlei Streifzügen durch ihre schillernde Historie ein. Den Anfang der Vortragsreihe widmete Charlotte Mayenberger nun einem besonders eindrucksvollen Kapitel der Stadtgeschichte: In ihrem anschaulichen Vortrag, ergänzt durch alte Stadtansichten, Karten und Bilder, skizzierte die Heimathistorikerin die Entwicklung von „Stift, Schloss, Klinik“ – und das praktisch im Herzen des Geschehens, im Goldenen Saal der Schlossklinik.

Daniel Frahn

Frahn gibt Fehler zu und betont: „Bin kein Nazi“

Der aufgrund seiner angeblichen Nähe zur rechten Szene umstrittene Fußballprofi Daniel Frahn hat „schwerwiegende“ Fehler eingestanden und rechtes Gedankengut erneut klar abgestritten.

„Ich bin kein Nazi, war nie Nazi, war auch kein Sympathisant der rechten Gesinnung, war nie in einer Gruppe oder habe mit einer Gruppe sympathisiert“, sagte der 32 Jahre alte Stürmer von Regionalligist SV Babelsberg 03 vor Medien. „Ich möchte mich öffentlich distanzieren von rechten Gruppen oder Leuten mit rechten Gedankengut.