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Fünf Menschen erschossen

Prozess um fünf Gewaltopfer in Kitzbühel

Der Angeklagte trägt Trauer. Schwarzer Anzug, weißes Hemd, schwarze Krawatte. Eine Corona-Maske dient ihm im Blitzlichtgewitter der Fotografen auch als kleiner Schutz vor zu viel Neugierde.

26 Jahre ist er alt und hat zugegeben, eine wohl unerträgliche Schuld auf sich geladen zu haben. Er würde sich so wünschen, dass ihn jemand aufgehalten hätte in jener Nacht, sagt er am Mittwoch vor dem Landgericht Innsbruck. Der Vorwurf: Mord an fünf Menschen.

Im Jobcenter spielten sich dramatische Szenen ab. Zeugen schilderten die Vorgänge nach der Attacke.

Zeugen schildern die Ängste nach der Tat

Tag zwei im Prozess um die Messerattacke im Rottweiler Jobcenter: Der Angeklagte Uwe B. hält sich die Ohren zu, während Kolleginnen des Opfers von den dramatischen Minuten nach der Tat berichten.

„Ich hatte wirklich Angst, sie verblutet“, berichtet eine der Kolleginnen am Montag im Zeugenstand vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts. Nachdem sie an jenem 16. Januar in ihrem Büro im achten Stock aus der Etage darunter Tumult und Schreie gehört hatte, sei sie mit anderen Mitarbeiterinnen nach unten geeilt.

«50»

„50“: Hideo Yokoyamas erste Veröffentlichung in Europa

Der Abteilungsleiter im Dezernat I Kazumasa Shiki wird von seinem aktuellen Fall abberufen, um den Vizedirektor der Ausbildungsabteilung, Polizeihauptkommissar Sōichirō Kaji, zu verhören. Dieser will seine Frau ermordet haben. Seitdem sind zwei Tage vergangen.

Erst jetzt hat er sich selbst angezeigt. Was also ist in den vergangenen beiden Tagen passiert und warum will Kaji nicht darüber sprechen? Die Geheimnisse hinter diesem eigentlich bereits geklärten Fall beschreibt der Japaner Hideo Yokoyama in dem Thriller „50“.

Justitia-Statue

Angeklagter bestreitet Mord an Seniorin

Im Prozess um den Mord an einer Seniorin in Ingolstadt hat der 27-jährige Angeklagte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft bestritten. Sein Mandant habe die 80-Jährige nicht getötet, sagte sein Verteidiger in einer Erklärung vor dem Ingolstädter Landgericht am Dienstag. Weitere Angaben wolle er derzeit nicht machen.

Laut Anklageschrift hatte der brasilianische Angeklagte die 80-Jährige im November 2019 in ihrem Haus ausgeraubt. Dabei sei er „mit schwerster stumpfer Gewalt auf den Kopf und Rumpf“ des Opfers vorgegangen, habe sie ...

Außenminister Maas in Moskau

Mord an Georgier: Maas droht Moskau mit weiteren Reaktionen

Bundesaußenminister Heiko Maas hat Russland bei seinem Moskau-Besuch mit weiteren Reaktionen auf den Mord an einem Georgier mitten in Berlin gedroht.

Die Bundesregierung werde zunächst einmal das Urteil in dem bevorstehenden Prozess vor dem Berliner Kammergericht abwarten. Dabei geht es unter anderem darum, ob die russische Regierung den Mord in Auftrag gegeben hat, sagte Maas nach einem Gespräch mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow.

Landgericht Ingolstadt

Mann wegen Mordes an Seniorin vor Gericht

Weil er eine 80-Jährige ermordet haben soll, muss sich ein 27-jähriger Mann ab dem heutigen Morgen vor dem Landgericht Ingolstadt verantworten. Die Leiche der Seniorin war im November des vergangenen Jahres in ihrem Haus im Südwesten der Stadt entdeckt worden. Sie hatte offenbar mehrere Tage lang im Keller des Anwesens gelegen. Bereits kurz darauf wurde der Verdächtige festgenommen. Laut Obduktion starb die Frau an stumpfer Gewalt gegen Oberkörper und Hals.

Die 84-jährige Angeklagte soll im Januar 2020 ihren damals 73 Jahre alten Ex-Mann ermordet haben. Laut Anklage hatte sie zunächs

Ex-Mann verbrannt: 84-Jährige äußert sich erstmals zu Mordvorwurf

Eine 84-Jährige, die sich derzeit wegen Mordes und Brandstiftung mit Todesfolge vor dem Landgericht Konstanz verantworten muss, hat sich am vierten Verhandlungstag erstmals geäußert. Sie soll ihren zehn Jahre jüngeren Ex-Mann im Januar im gemeinsamen Haus in Owingen-Billafingen zuerst mit einem Fleischerhammer auf den Kopf geschlagen und ihn dann mit Benzin übergossen und angezündet haben.

Das ist absurd. Man zündet doch keine Menschen an.

Unter der Leitung von Franz Sprinz werden mindestens 8500 Kölner Juden deportiert, die meisten kommen ins Ghetto Theresienstadt,

Wie konnte ein NS-Verbrecher in Friedrichshafen bloß unbehelligt leben?

Franz Sprinz betrieb eine Drogerie in Friedrichshafen. Sein Vater hatte das Geschäft in der Wilhelmstraße 13 gegründet, und im Jahr 1958 hatte er es von seiner Mutter übernommen. Fragen nach seinem Vorleben wurden offenbar nicht gestellt. Auch nicht nach seinem Tod 1975, im Alter von 71 Jahren. Sonst wäre heute in Friedrichshafen bekannt, dass Franz Sprinz ein verurteilter NS-Täter war. In seiner Funktion als Leiter der Staatspolizeistelle von Köln war er für die Deportation von mindestens 8500 Juden verantwortlich.

Mordprozess wegen tödlicher Messerattacke

Lebenslange Haft für Mord vor Supermarkt

Für seinen tödlichen Messerangriff auf einen Landsmann ist ein 26 Jahre alter Iraner vor dem Landgericht Passau zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der Vorsitzende Richter legte ihm am Montag heimtückischen Mord zur Last. Motiv für die Tat im vergangenen Herbst sei Rache gewesen.

Die Strafkammer folgte mit ihrem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die zwei Anwälte des Angeklagten hatten dagegen auf acht Jahre Gefängnis wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge beziehungsweise auf Totschlag plädiert.

Blumen am Tatort

Seniorin gesteht Tötung eines siebenjährigen Kindes

Zum Auftakt des Prozesses um die Tötung eines sieben Jahre alten Kindes in Basel hat die Angeklagte die Tat gestanden. Die 76-Jährige sagte vor dem Strafgericht, sie habe im Affekt gehandelt.

„Ich bereue es jeden Tag. Es tut mir leid für die Familie.“ Nie habe sie gedacht, dass sie zu einer solchen Tat fähig sei, sagte die Seniorin. „Ich war verzweifelt, weil ich am Abgrund stand.“ Der Schüler war im März 2019 auf offener Straße durch Stiche in den Hals getötet worden.