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 Schon zum vierten Mal heißt das Motto „Stürmt die Burg“ auf dem Michelsberg.

Yoga, Streetfood, Kultur: Was im August auf der Ulmer Wilhelmsburg geboten ist

Ein Sturm zieht auf – und er soll wieder Musik, Kunst und Festival-Flair bringen. Einen Monat lang wird die Ulmer Wilhelmsburg jetzt wieder zum Spielort für die Kultur-Szene, unter dem Motto: „Stürmt die Burg“. Bei der vierten Ausgabe des Festivals, das diesmal bis zum 29. August dauert, spielt sich im Innenhof der Festung gewohnt buntes Programm ab.

Rock, Hip-Hop und ein Musical, Street-Food und Yoga über den Dächern der Stadt, sowie Bildhauerkurse und Kinderprogramm.

Wählt Kopfsalat! Wahlplakate der anderen Art

Wählt Kopfsalat! Wahlplakate der anderen Art

Zur Fasnetszeit sind es bunte Bändel, zu Weihnachten Lichterketten und zur Bundestagswahl hängen Plakate an den Straßenrändern. Auch hier in der Region ist das bald wieder so, denn Ende September wird gewählt. In Illertissen hängen jetzt schon Plakate – die sehen allerdings ein bisschen anders aus. Statt Politikern sind Salatköpfe auf dem Plakat, beruhend auf einem Spruch der Kabarettistin Heike Sauer alias Marlies Blume, die die Plakate gestaltet hat.

 Heike Sauer (rechts) und Andrea Tiebel-Quast rollen am Münsterplatz die Menschenrechte aus.

Hier kann jeder „Menschenrechte betreten“

Auf dem leeren, freien, noch menschenblanken Münsterplatz, an einem wolkenvergrauten Vormittag, betreten zwei Frauen die Szene. Weiße Kittel, schwarze Hosen, so rollen sie gemeinsam ein Banner auf dem Boden aus.

Das Grundgesetz für das Miteinander aller Menschen Einmütig, im Takt: zwei Schritte vor, links, rechts, dann gehen sie in die Knie und lassen das breite Band ein Stück weiterrollen. Ein Text entfaltet sich auf diesem Banner, Wort für Wort – und er hat Gewicht: Es sind die Artikel der Menschenrechtserklärung.

Marlies Hauk vom Häfler Blumenhaus Lang-Buhr hat am ersten Tag nach dem Lockdown die Erfahrung gemacht: „Die Kunden haben Sehnsu

Blumenhäuser und Gärtnereien öffnen wieder und bringen Farbe ins Haus

Die Gärtnereien und Blumenläden haben wieder geöffnet und „das haben wir direkt ab 8 Uhr gemerkt“, sagt Florian Mayer vom Blumenhaus Mayer. Auch Marlies Haug, Inhaberin des Blumenhauses Lang-Buhr bestätigt: „Die Kunden haben regelrecht Sehnsucht nach Blumen.“ Diana Negrao von der Blumenwerkstatt in Hofen zeigt sich ebenfalls erleichtert, dass sie ihre Kunden wieder persönlich begrüßen darf: „Diese persönlichen Kundengespräche haben einfach gefehlt.

Kinder in ihrer Trauer begleiten

Das Kinder- und Familienzentrum „Zum guten Hirten“ Tannheim bietet im Rahmen der Elternschule der Katholischen Erwachsenenbildung Dekanate Biberach und Saulgau einen Elternabend zum Thema „Im Himmel welken keine Blumen“ an. Der Abend findet am 3. November um 19.30 Uhr im Katholischen Gemeindehaus St. Martin, Hauptstraße 10, in Tannheim statt.

Referentin ist Marlies Hinderhofer, Diplom-Sozialpädagogin aus Aulendorf. Kinder trauern anders als Erwachsene, Jugendliche auch.

 Peter Bette ist der neue Koordinator von „Kultur in Heggbach“. Aktuell hat er einen Ausmalwettbewerb gestartet, der den Bewohne

Von der Industrie in den Kulturbetrieb: das ist der neue Heggbacher Kulturkoordinator

Seit Jahrzehnten steht Peter Bette in seiner Freizeit als Bassmann auf der Bühne. Von Jazz über Tango bis zu Country und Dixieland reicht sein musikalisches Spektrum. Doch jetzt hat er für eine weitere Aufgabe die Seiten gewechselt. Als neuer Kulturkoordinator des Heggbacher Wohnverbunds ist er hinter den Kulissen tätig. Sein erstes Jahresprogramm musste coronabedingt komplett abgesagt werden. Doch Peter Bette wollte zumindest den Bewohnern etwas bieten und organisierte eine wohnverbundsinterne Kabaretttour.

 Marlies Blume verzauberte mit ihrem alternativen Programm im Heggbacher Wohnverbund.

Mit Kichererbsen und guter Laune durch schwierige Zeiten

Mit Kreativität und Herzlichkeit hat „Marlies Blume“ die Bewohner des Heggbacher Wohnverbunds begeistert. Neben Wohngruppen in Heggbach und Ehingen erlebten auch Bewohner des Rosa-Bauer-Hauses in Biberach die Kabarettistin live.

Ursprünglich war geplant gewesen, dass die preisgekrönte Bühnenkünstlerin aus Ulm im Rahmen des Heggbacher Kulturprogramms Mitte März im dortigen Festsaal für die Öffentlichkeit auftritt. Allerdings musste die bereits im Vorfeld ausverkaufte Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

In blumige Worte fasste die Kabarettistin die Vor- und Nachteile der Coronapandemie.

Hygienisch reines Vergnügen: So verlief die erste Veranstaltung seit März in der Lindenhalle

Wenn Marlies Blume in sich geht, kommt sie wieder heraus und wächst dann über sich hinaus. In der Coronakrise hatte die Trägerin des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises besonders viel Zeit, in sich zu gehen. Entsprechend vielseitig sprach Blume in der Lindenhalle über die Vor- und Nachteile des Lebens mit dem Virus. Seit 12. März war der Kabarettabend mit Marlies Blume die erste öffentliche Veranstaltung in der Lindenhalle, mit besonderem Hygienekonzept.

Wer in dieser Sommersaison die Ulmer (Wilhelms-)burg stürmt, wird auch schon einmal mit Einkaufswagen voller Kräutern auf die La

„Spielwiese Wilhelmsburg“ will Kultur vom Feinsten bieten

Der Sommer ist da – und Corona leider auch noch. Aber kein Grund für die Macher der Kulturevents in der Ulmer Wilhelmsburg, auf Veranstaltungen dort zu verzichten. An einem der schönsten Orte der Stadt, am Michelsberg hoch über Ulm, können Besucher nicht nur angenehme Stunden im großzügigen Biergarten verbringen, sie können auch die 67 Programmpunkte genießen, die ihnen von der Kulturabteilung der Stadt in Zusammenarbeit mit verschiedenen hiesigen Kultureinrichtungen zwischen dem Auftakttag an diesem Freitag und dem Ende am 30.

 Marlies Blume

Der Kampf geht weiter

Einen kurzweiligen Abend hat der DGB-Kreisverband Sigmaringen laut seiner Mitteilung den Besuchern anlässlich des Frauentags im Alten Schlachthof beschert. Im Theaterraum führte Heike Sauer alias Marlies Blume durch ihr Programm „Zur Sache Frau!“. Sie kam ziemlich schnell zur Sache und führte alte Verhaltensmuster auf das „Adam-und-Eva-Äpfele“ zurück.

Aus der Kabarettistin spricht die Überzeugung, dass Frauen auch führen können. „Ihr dürft euch trauen“, impfte sie den überwiegend weiblichen Anhang im Auditorium „Schanzengleichheit“ ...