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Mordversuch an Tochter? Staatsanwalt hält Eltern weiterhin für schuldig

Im Prozess um den versuchten Mord an einer jungen Frau durch Mitglieder ihrer islamischen Familie in Laupheim hat das Landgericht am Mittwoch die Beweisaufnahme fortgesetzt. Dabei geht es auch darum, zu klären, welche Rolle die Eltern des Opfers bei der Tat am 27. Februar dieses Jahres gespielt haben. Die damals 17-Jährige überlebte mit knapper Not.

Der Vater und die Mutter der jungen Frau waren wegen des dringenden Verdachts, die beiden Hauptverdächtigen – ihren 20 Jahre alten Sohn und den 34-jährigen „Ehemann“ (nach islamischem ...

Versuchter „Ehrenmord“: Gericht hebt Haftbefehl gegen Eltern des Opfers auf

Im Prozess um die beinahe tödliche Messerattacke einer libyschen Familie auf die eigene Tochter im Februar in Laupheim hat die Jugendkammer des Ravensburger Landgerichts am Freitagnachmittag den Haftbefehl gegen die mit angeklagten Eltern auf Antrag der Verteidiger aufgehoben.

Grund für diesen Schritt waren offenbar entlastende Aussagen des heute 18-jährigen Opfers, das zuvor in nicht öffentlicher Sitzung vernommen worden war. Die Freilassung der Eltern wurde angeordnet.

ARCHIV¬_- ILLUSTRATION - Eine Frau versucht sich am 06.06.2012 in Berlin vor der Gewalt eines Mannes zu schaºtzen (gestellte Auf

Wenn ein archaisches Frauenbild in einer Bluttat endet

In einer Flüchtlingsunterkunft in Berg hat am 19. September ein Mann versucht, seine Frau mit einem Messer zu töten. Die 38-Jährige, die sich von dem 45-Jährigen getrennt hatte, überlebte schwer verletzt.

Die Familie lebt seit zwei Jahren in Berg. Der Ehemann hatte zuvor mehrfach gedroht, seine Frau umzubringen, weil sie einen neuen Freund hatte. Immer wieder kommt es zu solchen Bluttaten: Schwere, bisweilen tödlich endende Angriffe auf Frauen, meist verübt vom eigenen Ehemann, den Eifersucht, Rache und Besitzanspruchsdenken zu ...

Schild mit der Aufschrift «Landgericht»

Filmen, wie Schwester verblutet: Familie vor Gericht

Mit drei Messern wurde die 17-jährige Alaa W. so schlimm zugerichtet, dass selbst die sachlich-nüchtern gehaltenen Ausführungen der Staatsanwaltschaft Grauen im Gerichtssaal erregen. Die vier Angeklagten - ihr Ehemann, ihr Bruder und die Eltern - wirken dagegen regungslos. Seit Montag müssen sie sich vor dem Landgericht Ravensburg dafür verantworten, dass Alaa W. Ende Februar mit etlichen Schnitten und Stichen in der elterlichen Wohnung in Laupheim bei Biberach um ein Haar getötet worden wäre - samt Baby in ihrem Leib (Aktenzeichen 2 KLs 242 ...

Im Interview mit Spiegel TV hatte der Vater des schwer verletzten Mädchens auf die Scharia verwiesen. Jetzt wurden er und seine

Versuchter „Ehrenmord“: Ehemann, Bruder und Eltern vor Gericht

Für einen blutigen Mordanschlag auf eine 17-jährige Muslimin müssen sich von heute an deren syrischer Ehemann und ihr aus dem Libanon stammender Bruder verantworten. Die beiden Männer sind vor dem Landgericht Ravensburg wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Auch die aus dem Libanon nach Deutschland gekommenen palästinensischen Eltern stehen vor Gericht. Sie sollen die mutmaßlichen Haupttäter zur Tötung ihrer Tochter aufgefordert, dann aber Hilfe für die Schwerverletzte geholt haben.

Im Interview mit Spiegel TV hatte der Vater des schwer verletzten Mädchens auf die Scharia verwiesen. Jetzt wurden er und seine

Versuchter „Ehrenmord“ an 17-Jähriger kommt vor Gericht

Für einen blutigen Mordanschlag auf eine 17-jährige Muslimin müssen sich vom 24. September an deren syrischer Ehemann und ihr aus dem Libanon stammender Bruder verantworten (24.9./13.00 Uhr). Die beiden Männer sind vor dem Landgericht Ravensburg wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Den aus dem Libanon nach Deutschland gekommenen palästinensischen Eltern wirft die Staatsanwaltschaft Stuttgart gefährliche Körperverletzung vor.


Am kommenden Montag hätte der 20-Jährige wegen Beihilfe zu einer geplanten terroristischen Straftat erneut vor dem Biberacher A

Terror-Verfahren gegen Messerstecher von Laupheim wird eingestellt

Das Terrorismus-Verfahren gegen den aus Libyen stammenden 20-Jährigen, der vergangene Woche in Laupheim seine 17 Jahre alte Schwester niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben soll, wird vorläufig eingestellt. Am kommenden Montag war dazu ein zweiter Verhandlungstag geplant, in dem auch ein Urteil hätte gefällt werden sollen. Das Biberacher Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Stuttgart, die die Einstellung beantragt hatte, begründen diese damit, dass in dem nun anstehenden Prozess wegen versuchter Tötung eine deutlich höhere ...


In diesem Laupheimer Mehrfamilienhaus geschah die Messerattacke.

„Ehrenmord“: Gericht verteidigt Freilassung des „Gefährders“

Die brutale Messerattacke auf eine 17-jährige, aus Libyen stammende Asylbewerberin in Laupheim am Dienstag vergangener Woche sorgt bundesweit für Gesprächsstoff. Die junge Frau ist mittlerweile außer Lebensgefahr, und die Medien berichten in breiter Front von einem versuchten "Ehrenmord" der beiden verhafteten Tatverdächtigen, dem 20-jährigen Bruder des Opfers und dessen 34-jährigem Ehemann nach islamischem Recht. Kein Medienthema war derweil bislang die Frage: Hätte die Justiz die schreckliche Tat verhindern können?

Messerattacke Messer (Symbolbild)

Messerattacke: Zustand des 17-jährigen Opfers stabil

Der Gesundheitszustand der in Laupheim niedergestochenen 17-Jährigen ist stabil. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstag auf Anfrage. Die aus Libyen stammende Jugendliche war am Dienstag mit einem Messerstich in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt worden - ihr Ehemann nach islamischem Recht und ein Bruder des Opfers wurden festgenommen. Gegen den Bruder läuft darüber hinaus derzeit ein Verfahren wegen Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.