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 Nicht alle geplanten Projekte können 2020 in Möhringen umgesetzt werden.

Einige Projekte gehen in die Warteschleife

Der Haushalt 2020 ist Hauptthema der Ortschaftsratssitzung in Möhringen gewesen. Nicht alle angestrebten Projekte können umgesetzt werden. Der Stadt Tuttlingen mangele es an Personal, sagte OB Michael Beck.

Er hoffe, dass es mit der Marktgasse 24 im neuen Jahr vorangehe, da dieses Thema schon seit Anfang seiner Amtszeit in Tuttlingen auf der Agenda stehe, so Beck. Ebenso hoffe er, dass nun auch die Schafmarktbrücke realisiert werde, die eigentlich schon hätte 2015 gebaut werden sollen.

 Aus Bio-Abfall soll Dünger werden.

Pilotprojekt: Unternehmen wollen Bio-Müll in Dünger umwandeln

Klärschlamm, Gülle und Kompost: Diese organischen Abfälle sollen künftig weiterverarbeitet werden. Das haben sich zwei Firmen zum Ziel gesetzt. Die Innovation Fabric GmbH und die WeCon Solution GmbH wollen in Tuttlingen eine Pilotanlage bauen, die aus den Abfällen biologischen Dünger erzeugt.

„Darin ist alles enthalten, was dem Boden fehlt. Phosphor, Stickstoff, Kalium, Calcium“, zählt Alexander Weimer, Geschäftsführer von WeCon Solution, auf.

 Der Klinikstandort Tuttlingen wächst. Neben einem Anbau ist auch die Sanierung der Intensivstation und der OPs geplant.

Das Tuttlinger Krankenhaus baut und saniert für fast 50 Millionen Euro

Der Umzug steht unmittelbar bevor: Noch in diesem Monat zieht die Abteilung Geriatrie vom Spaichinger Klinikum in das Krankenhaus nach Tuttlingen um. Die internistische Abteilung folgt im Dezember. „50 bis 60 Betten werden wir damit nach Tuttlingen holen“, sagt Sascha Sartor, Geschäftsführer des Klinikums Landkreis Tuttlingen.

Das sind die ersten Auswirkungen des Kreistagsentscheids zur Verlagerung von Klinikabteilungen aus Spaichingen und der Auftakt einer Reihe von Neu- und Umbaumaßnahmen.

 Doris Senger vertritt den Wahlkreis Donaueschingen-Tuttlingen für die AfD im Landtag.

So äußert sich die AfD-Landtagsabgeordnete Doris Senger über die Seebrücke und Parteikollegen

Doris Senger ist seit dem 11. Juli 2019 als Nachrückerin für Lars Patrick Berg, der ins Europaparlament gewählt wurde, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg für den Wahlkreis 55 Tuttlingen-Donaueschingen. In Tuttlingen ist die 60-Jährige noch kaum in Erscheinung getreten. Die Redakteure Matthias Jansen, Sebastian Heilemann und Ingeborg Wagner wollten wissen, warum das so ist.

Frau Senger, Tuttlingen gehört zu Ihrem Wahlkreis, doch bisher waren Sie kaum präsent hier.

 Das Spaichinger Krankenhaus ist angezählt. Die Stadtratsfraktionen sind enttäuscht vom Kreistagsbeschluss.

Spaichinger Krankenhaus: Gemeinderatsfraktionen wollen das Beste aus der Situation machen

Selten sind die Spaichinger Gemeinderatsfraktionen so einig: Alle sind tief enttäuscht vom Beschluss des Kreistags, die beiden großen Abteilungen des Spaichinger Krankenhauses nach Tuttlingen zu verlagern, und alle bekunden ihre Bereitschaft, durch finanzielle Beteiligung der Stadt die Gesundheitsversorgung am Standort abzusichern. Und alle befürchten ein Abwandern der Patienten in andere Landkreise. Doch im Detail unterscheiden sich die Positionen dann doch.

Gemeinsamer Bau vor Abstimmung vom Tisch

Gemeinsamer Bau vor Abstimmung vom Tisch

Ein Teil des CDU-Antrags zur Verlagerung der großen Bettenstationen nach Tuttlingen hatte eine Machbarkeitsstudie „zur Schaffung eines zentralen Klinikums für den Landkreis Tuttlingen an einem strategisch günstig gelegenen Standort zwischen Tuttlingen und Spaichingen“ gefordert. Diesen Antrag hat der Fraktionsvorsitzende Markus Hugger wegen „Unstimmigkeiten“ aber wieder zurück gezogen.

Sowohl Hans-Martin Schwarz von der Offenen Grünen Liste sagte, die Fraktion werde den Punkt ablehnen, um die Dynamik des Standorts Tuttlingen nicht ...

Man hat es einfach nicht gewollt

Man hat es einfach nicht gewollt

So, das war es also mit einer fast 150-jährigen Einrichtung.

Natürlich ist es keine Tragödie, 15 Kilometer weiter zu fahren. Im hochgelobten Schweden werden inzwischen sogar Taxifahrer in Geburtshilfe ausgebildet, weil die Krankenhäuser schon mal 80 Kilometer entfernt liegen können.

Und natürlich sind die Tuttlinger Krankenhausteams engagiert, freundlich und kompetent. Man fühlt sich dort gut aufgehoben. Für die Überforderungssituation in der Notaufnahme ist eine blinde Gesundheitspolitik verantwortlich, nicht die ...

 Bernhard Schnee (links) begründete seine Ablehnung der Verlagerung ausführlich.

Schnee: Fehler seit Beginn der Diskussion – Polzer: Klinikschließung Zeichen des Wandels

Der Kreistag hat der Verlagerung der beiden Stationen Innere und Altersmedizin nach Tuttlingen zugestimmt (wir haben aktuell berichtet). Mit zwei Ausnahmen. Isabella Kustermann (Freie Wähler, Spaichingen) und Bernhard Schnee (CDU, Denkingen).

Sie beide begründeten ihre Haltung jeweils persönlich. Sie könne es nicht nachvollziehen, dass man eine so gut funktionierende Einrichtung wie das Spaichingen Krankenhaus schließe, so Isabella Kustermann.

Sitzung des Kreistags

Kreistag stimmt Klinik-Verlagerung von Spaichingen nach Tuttlingen zu

In überraschender Einigkeit hat der Kreistag am Donnerstag in der Wurmlinger Schlosshalle beschlossen, die beiden großen Klinikabteilungen Innere und Altersmedizin in Spaichingen zu schließen und nach Tuttlingen zu verlegen. Das betrifft dann auch die Notaufnahme. Ein zeitlich definiertes Ende der beiden verbleibenden Abteilungen mit 30 Betten für die kleinen Abteilungen konservative Orthopädie und plastische Chirurgie beschlossen die Kreisräte auf Antrag der CDU entgegen der Verwaltungsvorlage nicht.