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Ein American Staffordshire Terrier.

Pro & Kontra zu spezieller „Kampfhundesteuer“: Berechtigt oder diskriminierend?

Liebe Userinnen und User,

aufgrund der enormen Resonanz auf einen redaktionelle Kommentar zum Thema "Kampfhundsteuer" im Landkreis Sigmaringen vom 27. September müssen wir etwas klarstellen und uns zugleich entschuldigen. 

Die Entschuldigung betrifft unser Versäumnis, beide redaktionellen Kommentare zu diesem Thema in der Online-Version auf einer Seite darzustellen. Somit entstand der Eindruck, als gäbe es nur eine Meinung - und zwar jene, die sich gegen solche Listenhunde richtet.

 Die SPD plant, Kampfhunde in Sigmaringen künftig zu besteuern.

Bis zu 1780 Euro im Jahr - Die SPD möchte Kampfhundebesitzer so richtig zur Kasse bitten

Die SPD hat in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch beantragt, Kampfhunde künftig separat zu besteuern. Susanne Fuchs (SPD) forderte sogar den aktuellen Höchstsatz im Landkreis, nämlich 1780 Euro im Jahr.

Der Antrag entspang der Erhöhung der Hundesteuer, die im Gremium besprochen wurde. Geplant ist eine Erhöhung von 84 auf 90 Euro beim Ersthund und von 150 auf 168 Euro beim Zweithund, um 4000 Euro mehr Einnahmen für die Stadt zu generieren, so Stadtmitarbeiterin Elisabeth Weigele.

 Mareike Keiper

Abstufen ist notwendig

Die Kampfhundesteuer soll Menschen davon abhalten, sich ein solches Tier anzuschaffen. Doch nur, weil ein Hund einer bestimmten Rasse angehört, ist er noch lange nicht gefährlich. Das zeigen auch die Zahlen der Stadt: 30 Kampfhunde in Sigmaringen haben den Wesensteste bestanden, acht gelten tatsächlich als Gefahr. Diese Abstufung sollte sich auch in der Besteuerung finden, schließlich ist der Wesenstest bisher nicht verpflichtend in Baden-Württemberg – und kostet die Halter Geld.

Justizia

Prozess wegen Kampfhunde-Angriff beginnt im Dezember

Weil sie einen Kampfhund auf einen Jugendlichen gehetzt haben sollen, müssen sich zwei junge Männer vor dem Landgericht Heidelberg verantworten. Prozessauftakt ist am 3. Dezember, wie ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Die Staatsanwaltschaft wirft den 16 Jahre und 22 Jahre alten Angeklagten vor, an Pfingstmontag auf einem Feldweg bei Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) zwei American Staffordshire Terrier scharf gemacht und auf den 15-jährigen Jungen losgelassen zu haben.

Blaulicht

Anklage gegen Beschuldigte nach Kampfhundeattacke erhoben

Knapp drei Monate nach der Kampfhundeattacke auf einen Jugendlichen in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg Anklage gegen drei Beschuldigte erhoben. Der Vorwurf der schweren Körperverletzung richte sich gegen einen 16-Jährigen und einen 22-Jährigen, die mit den Hunden unterwegs waren, erläuterte der Sprecher der Anklagebehörde, Tim Haaf. Der 21-jährige Hundehalter, der seinem 16-Jährigen Bruder die beiden American Staffordshire Terrier überlassen hatte, ist wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt.

Die Erziehung von Kangal-Hunden gilt unter Experten als schwierig, aber als durchaus möglich.

Nach den tödlichen Bissen: Jetzt spricht die Kangal-Halterin

Die Bisse eines Kangals sollen einen kleinen Hund mit dem Namen Bobby bei Biberach tödlich verletzt haben, Schwäbische.de hatte über den Fall berichtet.

Es tut mir leid. So etwas wünscht man keinem.

Die Kangal-Halterin

Nachdem Bobbys Familie schwere Vorwürfe gegen die Besitzerin erhoben hatte, meldet sich diese nun zu Wort. Die Frau aus Biberach sieht manches anders, bestreitet der Vorfall an sich aber nicht. Sie verstehe das Verhalten ihrer Hündin selbst nicht, sagte sie Schwäbische.

Kangal beißt kleinen Hund tot – Familie steht unter Schock und erhebt schwere Vorwürfe

Wie jeden Abend geht ein Biberacher mit seinem Hund Gassi. Doch diesmal kehren die beiden nicht wohlbehalten in das Mehrfamilienhaus im Wohngebiet „Fünf Linden“ zurück.

Ein anderer Hund soll die beiden plötzlich angefallen und den kleinen Bobby totgebissen haben. Der Schock bei seinem Herrchen sitzt Tage später noch tief – der 67-Jährige erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Besitzerin des anderen Hundes.

Bobby, der getötete Vierbeiner, sei ein aufgeweckter kleiner Kerl gewesen, sagen seine Besitzer immer wieder, als ...

Deutscher Schäferhund

Hunde verletzen 704 Menschen: Schäferhunde bissigste Rasse

Durch Hundeangriffe wurden in Bayern im vergangenen Jahr 704 Menschen verletzt - davon in 45 Fällen durch sogenannte Kampfhunde. Zudem wurden 577 Tiere durch Hunde verletzt oder sogar getötet - davon in 33 Fällen durch Kampfhunde, wie das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mitteilte. Am häufigsten an Beißvorfällen beteiligt sei im Jahr 2018 erneut die Rasse Schäferhund beziehungsweise Schäferhund-Mischling gewesen.

Ein Hund der Rasse American Staffordshire Terrier

Gentest nach Hundeattacke in Leimen: Tiere sind Kampfhunde

Die beiden Hunde, die einen Jugendlichen in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) schwer verletzt haben, sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Heidelberg Kampfhunde. „Die Hündin ist es zu 54 Prozent, der Rüde zu 58 Prozent“, sagte Staatsanwalt Tim Haaf der Deutschen Presse-Agentur. Damit gälten sie nach einem Gentest als American Staffordshire Terrier und fielen unter die Kampfhundeverordnung. Die Einordnung könnte Konsequenzen haben, weil Kampfhundebesitzer bestimmte Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen, die in diesem Fall womöglich missachtet ...

Polizei mit Blaulicht

Kampfhunde auf 15-Jährigen gehetzt? Verdächtige festgenommen

Weil sie in Leimen (Rhein-Neckar-Kreis) zwei Kampfhunde auf einen 15 Jahre alten Jugendlichen gehetzt haben sollen, sind zwei junge Männer im Alter von 16 und 22 Jahren festgenommen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sitzt der 16-Jährige inzwischen in Haft. Der Haftbefehl gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Bei der Hundeattacke am 10. Juni erlitt der Jugendliche schwerwiegende, teilweise entstellende Gesichtsverletzungen.