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  Sie stecken schon mitten in der Vorbereitung für das Platzkonzert (von links): Dr. Oliver Neuhaus, Dirk Gaerte und Markus Lehm

Rotary Club informiert bei Platzkonzert über Kinderlähmung

Seit über 30 Jahren setzt sich der Rotary Club dafür ein, dass die Kinderlähmung eingedämmt wird. Inzwischen gibt es weltweit nur noch 33 Neuansteckungen – dennoch gilt es weiter, die Zahl nach unten zu treiben. Deshalb veranstaltet der Rotary Club Sigmaringen am Samstag, 21. September, ab 13 Uhr ein Platzkonzert vor dem Rathaus. Damit soll über die Krankheit aufgeklärt werden.

Das Konzert findet im Rahmen des Clubjubiläums statt, denn er feiert in diesem Jahr seinen 25.

 Nach dem Tod seiner Frau Heike am 24. Januar dieses Jahres muss sich Stefan Gallus aus Braunenweiler um seinen achtjährigen Soh

Diagnose Brustkrebs: Wie diese junge Familie mit dem Verlust der Mutter umgeht

Sie ist 22 Jahre an seiner Seite und schenkt ihm zwei Kinder. Stefan Gallus aus Braunenweiler führt eine Bilderbuchehe. Aber die Diagnose Krebs seiner Frau stellt das glückliche Familienleben von einem Tag auf den anderen komplett auf den Kopf. Heike Gallus verstirbt am 24. Januar dieses Jahres im Alter von 38 Jahren.

Stefan Gallus muss seither sein Leben neu organisieren, die zwei und acht Jahre alten Kinder erziehen, ernähren und gleichzeitig noch zur Arbeit bei den Stadtwerken Bad Saulgau gehen.

 Lutz Ringwelski (rechts) überreicht dem neuen Präsident Dirk Gaerte (links) die rotarische Amtsglocke.

Im Jubiläumsjahr läutet Dirk Gaerte die rotarische Amtsglocke

Der Beginn des neuen rotarischen Jahres im Juli ist zugleich der Start in das Jubiläum „25 Jahre RC Sigmaringen“. Lutz Ringwelski hat seine Präsidentschaft 2018/2019 beendet und das Amt an den ehemaligen Sigmaringer Landrat Dirk Gaerte weitergegeben. Mehr als 80 Clubmitglieder, Partner und Gäste sind zu den Feierlichkeiten anlässlich der Amtsübergabe ins Restaurant Südsee 3 am Zielfinger See gekommen.

Der scheidende Präsident begann seinen Jahresrückblick mit den Worten von Friedrich Nietzsche: „Unsere Pflichten, das sind die Rechte ...

 Der Standort des Hospizes

Für das Hospiz werden 20 Mitarbeiter benötigt

Die Pläne für das Hospiz in Sigmaringen werden konkreter: Annette Köpfler von der St.-Elisabeth-Stiftung aus Bad Waldsee hat am Freitag im Verwaltungsausschuss des Kreistags vorgestellt, wie die Hospizarbeit in der Stiftung vor sich geht. Aktuell betreibt die Stiftung in Ravensburg und Biberach Hospize mit jeweils acht Plätzen.

Nicht nur in Sigmaringen soll es einen weiteren Standort mit gleich vielen Plätzen geben. Neue Hospize sind auch in Leutkirch, Kirchbierlingen bei Ehingen und Nagold in Planung.

 Das Hospiz soll bei der Kirche St. Fidelis in Sigmaringen gebaut werden.

Standort für Hospiz in Sigmaringen ist gesichert

Das neue Hospiz soll zwischen der Kirche St. Fidelis und dem Pflegeheim Fideliswiesen gebaut werden. Die Stadt Sigmaringen als Grundstückseigentümerin und der Kreis haben sich auf diesen Standort verständigt. Zwischenzeitlich ist auch geklärt, dass die St.-Elisabeth-Stiftung mit Sitz in Bad Waldsee das Hospiz betreiben.

Die von den Franziskanerinnen in Reute gegründete Stiftung kennt sich regional in der Hospizarbeit aus, die Einrichtungen in den Kreisen Biberach und Ravensburg werden von der Stiftung betrieben.

Überwältigend war das Interesse der Besucher am Mittwoch in der Stadthalle.

Modell wäre personell unterfüttert

Statt Schließung fordern die Bürger um Dr. Albrecht Dapp, die sich den Plänen des Landkreises entgegenstellen, eine Stärkung des Standorts Spaichingen mit anderen Vorzeichen. Diese stellte Dapp bei der Informationsveranstaltung am Mittwoch vor (Wir haben bereits berichtet).

Kern ist der Erhalt einer stationären inneren Medizin mit verkleinerter Bettenzahl und der Ausrichtung allgemeine innere Medizin. Dazu komme die (zertifizierte) Diabetologie in allen ihren Erfordernissen wie der Tagesklinik, der ambulanten ärztlichen Betreuung ...

Sascha Kraft übergibt Kornelia Maas den Scheck.

Kinder- und Jugendhospizdienst erhält 600 Euro

Einen Scheck in Höhe von 600 Euro hat am Dienstagabend Sascha Kraft vom Bestattungshaus Kraft aus Hohentengen-Enzkofen an Kornelia Maas vom Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst in Sigmaringen übergeben. Ermöglicht wurde diese Spende durch zwei Fachvorträge, die das alternativ denkende Bestattungsunternehmen im Rahmen der katholischen Erwachsenenbildung auf Spendenbasis durchgeführt hatte.

„Den Tod bewusst wahrzunehmen rutscht von unserer Gesellschaft immer mehr weg“, bedauert der junge Bestatter.

Ihre Stellvertreterinnen Petra Teufel (links) und Ulrike Moser (rechts) gratulierten der Kreisvorsitzenden des Landfrauenverband

Landfrauen ziehen bei der Mitgliederversammlung Bilanz

1350 Mitglieder zählt der Landfrauen-Kreisverband Biberach-Sigmaringen. Seine Vorsitzende Doris Härle legte bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag in Neufra Rechenschaft über das vergangene Geschäftsjahr ab. Sie blickte auf einen schönen und trockenen Sommer zurück und stellte fest: Trotz Trockenheit habe man eine gute Ernte eingefahren, „und in den Gärten und bei den Äpfeln sogar eine reiche“.

430 Veranstaltungen hat der Landfrauen-Kreisverband in 31 Sprengeln und zwei Ortsvereinen ausgerichtet.

Im Kolpinghaus haben sich Vertreter der Hospizgruppen getroffen.

Hospizgruppen aus Südwürttemberg tauschen sich aus

Im Kolpinghaus in Ehingen hat das regionale Netzwerktreffen des Hospiz- und Palliativ-Verbands Baden-Württemberg stattgefunden. Vertreter der Hospizgruppen aus Südwürttemberg haben sich getroffen, um von ihrer Arbeit zu berichten. Schwerpunktthema in diesem Jahr war die Gewinnung von ehrenamtlichen Helfern. Gesprochen wurde außerdem über stationäre Hospize und Schulungen.

Susanne Kränzle, die Vorsitzende des Verbands, dankte der Ehinger Hospizgruppe für die Einladung.

Die Kreisräte haben sich einstimmig für ein Hospiz ausgesprochen, das der Kreis zusammen mit dem Zollernalbkreis konzipieren wil

Kreisrat Köpfer: „Das Hospiz wird ein Segen sein“

Mit Applaus haben die Zuhörer der Kreistagssitzung am Montag den einstimmigen Beschluss der Kreisräte quittiert, ein stationäres Hospiz in Sigmaringen zu konzipieren. Viele in der Hospiz- und palliativarbeit Tätige, darunter Onkologin Dr. Gabriele Käfer, Vertreter von Hospizgruppen und Dekan Christoph Neubrandt, hatten sich im Landratsamt versammelt, um zu signalisieren, wie wichtig ihnen eine solche Einrichtung ist.

In den Fraktionen herrschte große Einigkeit über den zu verhandelnden Tagesordnungspunkt.