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 So sieht die Karte von „We Care“ auf Google Maps aus.

Hilfsangebote aus dem Internet kommen gut an

Dank der Hilfe-Gruppe „We Care“ haben viele Lindauer erfolgreich eine helfende Hand gefunden. Wer bei etwas Unterstützung braucht, meldete sich bisher bei Organisator Simon Gries, der dann an Freiwillige weitervermittelte. Das ist nach wie vor auch telefonisch noch möglich. Jedoch bekommen Menschen, die bei „We Care Lindau“ nach Hilfe suchen, jetzt ganz einfach einen Überblick über Helfer, die im Umkreis wohnen: Auf einer Karte bei Google Maps sind Freiwillige auf einen Blick zu finden.

Früher waren sie gefürchtet, heute sind sie geliebt

„Gockele – häng auf“ – die Pflasterbuzen treiben ihr Unwesen

Kalt und ungemütlich war es im 17. Jahrhundert in den Gassen der Lindauer Altstadt. Sobald es dunkel war, war nur der unterwegs, der wirklich musste. Still war es dann. Einzig der Wind pfiff leise durch die verwinkelten Gassen. Ab und an wurde diese Stille durch ein dröhnendes Schellen und ein dumpfes Trommeln unterbrochen. Eine schaurige Vorstellung. Dann wussten die Inselbewohner: Sie gingen wieder durch die Gassen. Sie – das waren geheimnisvolle Gestalten, die über das Kopfsteinpflaster schlurften und die Menschen in Angst und Schrecken ...


Horst und Rosemarie Zemek feiern ihre goldene Hochzeit.

Vor 51 Jahren hat es sie erwischt

Horst und Rosemarie Zemek hat es vor 51 Jahren sozusagen eiskalt erwischt. Sie lernten sich während der Seegfrörne kennen. Er ist gebürtiger Wiener und war als Bundeswehrsoldat in Lochau stationiert. Rosemarie Zemek ist ein „echtes Lindauer Inselkind“ und auf dem zugefrorenen See „kam es zum ersten Blickkontakt“, erzählen sie.

Die gemeinsame Liebe zum Rock ‘n Roll Tanzen hat die beiden miteinander verbunden. „Mein Mann hat es mir beigebracht und wir haben uns immer regelmäßig im Lindauer „Treffpunkt“ zum Tanzen verabredet“, erinnert ...

Lange Zeit hatten Narren in Lindau nichts zu lachen

Erfreulicherweise kann die Lindauer Narrenzunft in diesen Wochen ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Mit Recht darf sie darauf stolz sein, denn als vor einem halben Jahrhundert insbesondere Horst Bäckert daran ging, dieses Brauchtum bei uns einzuführen, war das durchaus keine ganz so einfache Sache. In Lindau, so hieß es schon 1912 anlässlich des hiesigen „Faschingslebens“, müsse man den Humor mit der Handlaterne suchen. Also Glückwunsch an die Zunft und Dank an den leider schon verstorbenen Horst Bäckert.

„Kinder und Narren sagen die Wahrheit"

Er ist der Vater der Kornköffler – und das, obwohl er sagt, dass er zu der freundlichen Maskengruppe wie die Jungfrau zum Kind kam. Närrisch? Ja klar. Gisbert Grübel, Jahrgang 1945, ist schon seit 50 Jahren närrisch. Und wenn er von den Kornköfflern spricht, dann tatsächlich wie ein Vater von seinem Kind.

1964 ist er Mitglied der Narrenzunft Lindau geworden. Damals noch als Moschtkopf und vor allem aus Spaß an der Freud. Zwei Jahre lang blieb er dem Moschtkopf treu.

Lindauer Zeitungsleser gewinnen ihr persönliches Kochabenteuer

Kochen ist Chefsache. Oder? Zumindest wird sie es für drei Gewinner des Gourmet-Preises der Lindauer Zeitung und des Köchevereins Lindau Westallgäu, im Rahmen der nun zu Ende gehenden Serie „Gutes von hier.“ Kulinarische Köstlichkeiten, zubereitet von einem Meisterkoch zu Hause bei den Gewinnern, für bis zu sechs Personen. Kredenzt mit viel Liebe und Erfahrung. Die Gewinner dürfen den Kochlöffel aus der Hand legen, ganz Auge und Ohr sein und von den Meisterköchen lernen.

"Bäder sind altmodisch und baufällig"

Damals

Vor 50 Jahren marschierten 500 Gewerkschaftsmitglieder, angeführt von Gewerkschaftssekretär Franz Fiala, vor der Lindauer Reißverschlussfabrik auf, um sich mit den dort Streikenden zu solidarisieren. Die Geschäftsleitung hatte angekündigt, die Streikenden auszuschließen. Gestreikt wurde, weil sich das Unternehmen nicht an die tariflichen Vorgaben hielt.

Beim Landesverbandstag des bayerischen Einzelhandels in Lindau bezeichnete Bürgermeister Hans Koch den Einzelhandel der Inselstadt als das Schaufenster der ...

"Böse Narren" stahlen den Moschtkopf

Damals

Vor 50 Jahren lief in Bremen der erste Neubau der Bundesmarine vom Stapel. Das Minensuchboot wurde von Brigitte Haas, Tochter von OB Josef Haas, auf den Namen "Lindau" getauft, die Stadt Lindau übernahm die Patenschaft.

Zwei Häuser wurden in der Burggasse auf der Insel abgebrochen für den Einbau einer modernen Turnhalle für das Englische Institut, der heutigen Maria-Ward-Schule. Diese Turnhalle wird nicht auch heute noch genutzt.

"Der Hauptbahnhof bleibt auf der Insel"

Von unserem Mitarbeiter Michael Urbanzyk

Vor 50 Jahren löste am 28. Juli ein sintflutartiger Wolkenbruch und Dauerregen nahezu Katastrophenalarm aus. Das Lindauer Strom-Umspannwerk stand kurz vor der Stilllegung ebenso wie das Maschinenhaus der Kläranlage, und in Backstuben drohten die Mehlvorräte zu Kleister zu werden. Mit voll gelaufenen Kellern in Wohnhäusern und Industriebetrieben, etwa bei Escher-Wyss, hatte die Feuerwehr mehr als alle Hände voll zu tun.

Wer rast, muss zum Sonntagsunterricht

Von unserem Mitarbeiter Manfred Maurer

Vor 50 Jahren: Gut beschickt wie seit Jahren nicht mehr, präsentiert sich der Lindauer Jahrmarkt. Auf der Insel bieten rund 200 Fieranten ihre Waren an. Welche Anziehungskraft Lindau ausübt, zeigte sich daran, dass sage und schreibe 640 Händler einen Stand wollten. Auf dem Platz vor der Sängerhalle können die Kunden unter 28 Schaustellern wählen. Erstmals nach dem Krieg ist auch eine Geisterbahn dabei.