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Zum Tod von Hans Mohr: Er war Vogelschützer mit Leib und Seele

Er hat Zehntausende Nistkästen gebaut, wurde als „erfolgreichster Eulenschützer der Welt“ bezeichnet und hat dem Vogel- und Naturschutz über ein halbes Jahrhundert hinweg unzählige Stunden im Ehrenamt gewidmet. Jetzt ist Hans Mohr aus Rupertshofen, Träger des Bundesverdienstkreuzes, im Alter von 87 Jahren gestorben.

Hans Mohr war Vogelschützer mit Leib und Seele, und zwar von Kindesbeinen an. Er sagte einmal:

Ich habe schon zu Schulzeiten Vögel gezüchtet, so bin ich automatisch in dieses Thema reingewachsen.

Ausstellung widmet sich der Honigbiene

Der Bezirksimkerverein Biberach hat anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums den württembergischen Imkertag ausgerichtet und eine Ausstellung über die „Bedeutung der Honigbiene“ in Stadthalle und Stadtgarten organisiert.

In der Stadthalle stellten neben Geräteherstellern für die Bienenwirtschaft der Obst- und Gartenbauverein Biberach, der Nabu-Ortsverein Biberach, das staatliche Forstamt, die Sinnwelt Jordanbad, „Jugend forscht“-Teilnehmer und Hans Mohr aus Rupertshofen aus.

Mohr appelliert an Bauern

Vogelschützer Hans Mohr aus Rupertshofen appelliert an die Landwirte der Region, in ihren Getreidespeichern Einflugmöglichkeiten für Schleiereulen offen zu halten. Nur so seien die Tiere in der Lage, trotz des Schnees Nahrung zu finden.

„Die derzeitigen Schneemassen bringen Eulen und Greifvögel in arge Nahrungsnot“, sagt Mohr, der für sein Engagement in Sachen Pflanzen- und Tierschutz bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Der kleine Kauz hat viele Freunde

Wenngleich der Steinkauz sich mehr in den Gebieten des Bodensees, des Schussentales, des Rhein- und Neckartals aufhält, sehen die Mitglieder des Arbeitskreises "Vogelschutz und Vogelkunde" eine Möglichkeit der Ansiedlung in Oberschwaben. Dies wurde bei der Hauptversammlung angesprochen.

Genährt wird diese Hoffnung von der Erkenntnis, dass sich der Steinkauz in den vergangenen Jahren immer mehr in nördlicher Richtung verändert. Aus diesem Grunde wird der Arbeitskreis in den nächsten Jahren seine Bemühungen, den Steinkauz in der ...

Vogelschützer Hans Mohr möchte helfen, die Schöpfung zu bewahren

BIBERACH - Eulen. Überall wohin man sieht. Gleich neben der Haustür von Hans Mohr steht eine aus Holz, und an der Wand beim Treppenaufgang hängen Bilder der Tiere. Das Leben von Hans Mohr dreht sich um Vögel - ihre Zucht und ihren Schutz.

Kohlenstaub, Schwarzkalk, Sägemehl, flüssiger Gips und alte Zeitungen - das Rezept für ein Schwalbennest und für das Überleben. "In Rupertshofen gibt es kein einziges natürliches Schwalbennest mehr, aber jede Menge künstlicher mit über 60 Jungen", erzählt Hans Mohr.

Hans Mohr kämpft gegen den stummen Frühling

RUPERTSHOFEN - Gefährdete Vogelarten finden noch immer nicht genügend Schutzgebiete in Baden-Württemberg. Die EU-Kommission hat Deutschland deshalb vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Einer, der hierzulande seit 30 Jahren unermüdlich Vogelschutz betreibt, ist Hans Mohr aus Rupertshofen im Kreis Biberach.

Wer das Mohrsche Haus in Rupertshofen betritt, kriegt die Augen nicht mehr zu: Eulen, überall Eulen. Mehr als 600 in allen Variationen.

Hans Mohr kämpft gegen den stummen Frühling

RUPERTSHOFEN - Gefährdete Vogelarten finden noch immer nicht genügend Schutzgebiete in Baden-Württemberg. Die EU-Kommission hat Deutschland deshalb vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Einer, der hierzulande seit 30 Jahren unermüdlich Vogelschutz betreibt, ist Hans Mohr aus Rupertshofen im Kreis Biberach.

Wer das Mohrsche Haus in Rupertshofen betritt, kriegt die Augen nicht mehr zu: Eulen, überall Eulen. Mehr als 600 in allen Variationen.

Schleiereule hat hierzulande wieder Heimatrecht

Vor 30 Jahren, 1977 also, ist die Schleiereule zum Vogel des Jahres gewählt worden. Grund genug, dieser Vogelart auch heute noch besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Insbesonders Brutplatzmangel machten dieser schönen Eulenart das Überleben lange schwer.

Früher brütete sie bevorzugt in Taubenschlägen und Kirchtürmen. Doch durch das Beseitigen von Taubenschlägen in den Gemeinden und das Vergittern der Kirchtürme - wegen Taubenkot - verschwanden reihenweise diese einstigen Brutplätze.

Wie kann man helfen?

RUPERTSHOFEN - Frost und Schnee dieser Wintertage fordern auch unter der Vogelwelt ihren Tribut. Durch die Winterfütterung können die Überlebenschancen der gefiederten Freunde erhöht werden.

Gern genommen wird der käufliche Meisenknödel, der aufgehängt speziell den Meisen hilft, doch aufgeklopft und unter das Futterhäuschen gestreut, vielen anderen Vögel hilft. So kommen Rotkehlchen, Buchfink usw. auch in Genuss dieser fettreichen Nahrung.

"Schützen kann ich nur, was ich auch kenne!"

RUPERTSHOFEN (Vk) - die Kindergartenkinder aus Rupertshofen befassten sich in den vergangenen Wochen mit dem Thema Vögel im Winter. Sie lernten, dass es wichtig ist, den heimischen Vögeln im Winter Futter bereitzustellen. Zusammen mit der Erzieherin stellten sie Futterzweige her. Jedes Kind brachte von zu Hause einen kleinen Tannenzweig und Vogelfutter mit. Dann ging es mit Begeisterung an die Arbeit. Die Erzieherin half beim Schmelzen des Talges, was einen etwas seltsamen Duft im Kindergarten hinterließ.