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Das Streitgespräch

Podcast-Streitgespräch: Das Für und Wider der Corona-Verordnungen

Nein. Einer Meinung sind der Ravensburger Rechtsanwalt Klaus Schulz und der Ravensburger Sozialpädagoge Christian Mayer nun wirklich nicht. Doch gerade deshalb, und weil sie den Diskurs suchen, diskutieren die beiden umso lebhafter in dieser Folge.

Um die verschiedenen Blickwinkel auf die Corona-Verordnungen mal gegenüber zu stellen, haben sich die beiden Männer bereit erklärt, öffentlich darüber zu diskutieren. Zwar sind sich die beiden politisch gesehen gar nicht so fern (Klaus Schulz ist bei den Grünen, Christian Mayer bei der ...

In Ravensburg demonstrierten vor der Oberschwabenhalle zahlreiche Bürger unter anderem für ihre Grundrechte.

Streitgespräch über „Grundrechte-Demos“: „Leben lassen und niemanden diffamieren“

Sind die Corona-Einschränkungen für die Bevölkerung notwendig oder übertrieben? Werden dadurch Grundrechte eingeschränkt, Verschwörungstheorien angeheizt, oder aber Notwendiges schlichtweg verharmlost?

Die „Schwäbische Zeitung“ lud ein zum Streitgespräch. Zu Gast: Der Ravensburger Rechtsanwalt Klaus Schulz und der Sozialarbeiter Christian Mayer. Redakteur Oliver Linsenmaier moderierte. Die SZ veröffentlicht das Gespräch in Auszügen.

Zu den Teilnehmern: Der Ravensburger Klaus Schulz ist 58 Jahre alt, Rechtsanwalt und ...

Demonstration gegen Anti-Corona-Maßnahmen in München

Bundesverfassungsgericht weist Eilantrag zu Corona-Demo ab

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag eines Veranstalters abgewiesen, der zu einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in München 10 000 Teilnehmer durchsetzen wollte. Die Stadt München hatte erneut lediglich 1000 Teilnehmer für die am Samstag geplante Kundgebung auf der Theresienwiese erlaubt.

Der Veranstalter hatte sich an die Richter in Karlsruhe gewandt, nachdem sowohl das Verwaltungsgericht in München als auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mehrere Eilanträge abgelehnt und damit die Entscheidung der Stadt ...

Axel Müller erzählt vom Ausnahmezustand im Bundestag im Berlin.

Axel Müller zur Kanzlerkandidatur: „Das könnte auch ein Markus Söder sein“

Die Corona-Krise hat auch die Arbeit im deutschen Bundestag massiv verändert. Das unterstreicht auch der Ravensburger Bundestagsabgeordnete Axel Müller (CDU) im Podcast „Unser Leben und Corona“.

Im Gespräch mit Oliver Linsenmaier erklärt er die neue Ehrlichkeit der Politik, blickt kritisch auf den Umgang mit den Nachbarländern und hebt die Bedeutung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesen schwierigen Zeiten hervor. Auch äußert sich der Jurist zu den temporären Einschränkungen der Grundrechte, ordnet die sogenannten Corona-Demos ...

Joachim Herrmann

Herrmann nach Groß-Demos: „Polizei hat richtig reagiert“

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will das Einsatzkonzept der Polizei bei Demonstrationen nach den großen Protestaktionen mit Tausenden Teilnehmern vom Wochenende nicht ändern. „Die Polizei hat richtig reagiert“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Teilnehmer seien „sehr bemüht“ gewesen, „sich an die Vorgaben des Infektionsschutzes zu halten - wenngleich künftig auch bei solchen Demonstrationen die Sicherheitsabstände noch besser eingehalten werden müssen“.

Rund 150 Teilnehmer kamen zur fünften Grundrechte-Demo auf den Gigelberg.

150 Menschen kommen zur fünften Corona-Demo auf dem Gigelberg

Rund 150 Menschen haben sich nach Schätzungen des städtischen Ordnungsamts am Samstagnachmittag auf dem Biberacher Gigelberg zur fünften Demonstration zur Wahrung der Grundrechte und für eine freie Impfentscheidung versammelt. In der 90-minütigen, friedlich verlaufenen Veranstaltung ging es unter anderem darum, warum die Demos auch in Zeiten zunehmender Lockerungen weitergehen sollen.

Einige der Einschränkungen seien zu Beginn der Krise absolut wichtig gewesen, sagte Ana Bienek vom Demo-Organisationsteam in ihrer Rede.

Alisar Al Maher aus Kißlegg (rechts) und Joseph Baladi aus Wangen haben einen etwas anderen Blick auf die Krise.

Wie zwei Syrer aus der Region über Corona und die deutschen Probleme denken

Alisar Al Maher lebt seit mehr als fünf Jahren mit ihrer Familie in Kißlegg. Die 27-jährige Syrerin ist beruflich wie privat gut integriert, verfolgt aber teilweise kopfschüttelnd die Proteste und manche Verhaltensweisen hierzulande gegen die Corona-Auflagen.

„Protestierende sollten erst ihr Hirn einschalten.“ So war vor kurzem der Leserbrief von Hans-Jürgen Rickers überschrieben, der darin, wie ein anderer Leserbriefschreiber, die Teilnehmer der Anti-Corona-Demos kritisierte.

 Verschwörungstheorien haben in der Corona-Krise Konjunkturm wie hier bei einer Demo in Dresden. Zu diesem Thema gab es jetzt ei

Wangener Webinar warnt vor gefährlichem Strudel aus Verschwörungstheorien

Viel beschäftige sie sich in der Fraktion und im Wahlkreis derzeit mit den Corona-Demonstrationen, sagt die Wangener Grünen-Landtagsabgeordnete und Stadträtin Petra Krebs. Nicht zuletzt deshalb ging es vor kurzem bei einem Webinar auf ihre Initiative hin um „Corona-Verschwörungstheorien und die Gefahr von rechts“.

Inhaltlich setzten sich die Teilnehmer knapp eineinhalb Stunden lang mit der Bewertung der entsprechenden Demos und den Fragen, weshalb Menschen daran teilnehmen und warum so viele Positionen gefährlich sind, auseinander.

 Die Grundrechte-Demo mit Meditation auf dem Wangener Marktplatz.

Diesmal heißt es in Wangen: Meditieren für mehr Grundrechte

Eine Grundrechte-Demo mit Meditation war die für Samstagnachmittag von Gerhard Fiegl angemeldete Versammlung, bei der 15 Demonstranten und acht Gegendemonstranten am Rande der ausgewiesenen Demo-Fläche zusammenkamen.

Hauptredner war Hubert Möhrle, Biobauer aus Großschönach, der schon vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“ erwähnte, dass er sich nicht politisch erkläre, sondern sein Thema das Herz und das eigene Erleben sei: „Ringsherum geht es um Kriege und Auseinandersetzungen.

Protest in Stuttgart

Zulauf zu Demonstrationen gegen Corona-Beschränkungen sinkt

Parallel zur Aufhebung von Beschränkungen in der Corona-Krise geht die Beteiligung an Demonstrationen gegen die staatlichen Auflagen zurück.

Am Pfingstwochenende, zumeist am Samstag, gingen in vielen deutschen Städten wieder Menschen auf die Straße, um gegen Restriktionen zu protestieren. Die Teilnehmerzahlen lagen aber oft unter den angemeldeten Werten. Mancherorts gab es auch Demonstrationen, die sich gegen Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker richteten.