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 Ein Schmuckkästchen: die Riedlinger Altstadt.

Einzelhandel stärken: Wie Ortskernen neues Leben eingehaucht werden kann

Kalt pfeift der Wind über den Marktplatz der Riedlinger Altstadt. Einige hochbetagte Menschen gehen an einem leerstehenden Geschäft vorbei und steuern auf ein Café in einem schmucken Altbau.

Dicht gedrängt, eins neben dem anderen, stehen hier prächtige Fachwerkhäuser. Deren Erdgeschoss-Läden beherbergen Schuhläden, Friseure, Bäcker, Banken, ein Kino, einen Buchladen und ein Sanitätshaus.

Die Inhaber wünschten sich jedoch, es kämen mehr Menschen an diesen schönen Ort, um ihre Einkäufe zu erledigen.

Schemmerhofen steht 2019 besser da als erwartet

Die Gemeinde Schemmerhofen steht finanziell in diesem Jahr besser da als geplant. Das haben die Zahlen zum Haushaltszwischenbericht ergeben, die Kämmerin Gertrud Müller-Missel im Gemeinderat vorgestellt hat. Statt einem geplanten Negativergebnis von minus 2,4 Millionen Euro steht die Gemeindekasse zum Ende des Jahres nun deutlich mit 1,9 Millionen Euro im Plus. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Ursprünglich hatte Schemmerhofens Bürgermeister Mario Glaser damit gerechnet, dass die Gemeinde bis zu vier Millionen Euro an Krediten für 2019 ...

Ortsvorsteher Paul Haid (links), Bürgermeister Mario Glaser (2. v. l.) und Christian Neudeck (2. v. r.) legen Hand an beim Spate

Spatenstich für neue Ortsmitte in Ingerkingen – Das soll sich ändern

Seit rund zehn Jahren gibt es Überlegungen für eine Ortsmitte in Ingerkingen. Jetzt fand der Spatenstich für den Bau des Wohn- und Geschäftshauses statt. Im Frühjahr 2021 soll das Gebäude fertig sein, zudem plant die Gemeinde die Außenanlagen.

Die Erleichterung war Ingerkingens Ortsvorsteher Paul Haid sichtlich anzumerken: „Ich freu mich jetzt ganz besonders, dass es endlich losgeht“, sagte er beim Spatenstich am Montagnachmittag. Seit Jahren werde über die Ortsmitte diskutiert, seit Jahren werde eine solche in Ingerkingen vermisst.

Auf der Grünfläche westlich des Freibads (hinten links) soll ein Rückhaltebecken errichtet werden.

Deshalb verzögert sich der Hochwasserschutz am Warthauser Freibad

Die Planungen für das Rückhaltebecken gegen Starkregen am Warthauser Freibad verzögern sich offenbar. Im Frühjahr 2020 will die Gemeinde beratschlagen, ob das Becken auf eigene Kosten oder mit Zuschüssen des Landes gebaut werden soll. Letzteres könnte allerdings aufwendiger werden als zunächst gedacht.

Frei von der Leber weg berichtete Patrick Christ von seinem Gang auf das Biberacher Landratsamt (LRA): Dort habe er das Anliegen eines Rückhaltebeckens am Warthauser Freibad vorgetragen, erklärte der Mitarbeiter des Warthauser ...

Die meisten Räte wollen Glaser als IGI-Vorsitzenden

Der Warthauser Gemeinderat hat mehrheitlich zugestimmt, den Schemmerhofer Bürgermeister Mario Glaser zum neuen Vorsitzenden des Zweckverbands IGI Rißtal zu wählen. Damit haben sie den gewählten Vertretern im Verband die Weisung erteilt, entsprechend abzustimmen.

In einer vorherigen Sitzung hatte der Warthauser Bürgermeister und bisherige Verbandsvorsitzende Wolfgang Jautz angekündigt, dass die Gemeinde keine Kapazitäten mehr frei habe für die Leitung der IGI-Geschäftsstelle.

 Das Warthauser Freibad soll ein neues Kinderplanschbecken erhalten.

Warthauser Freibad soll kostenloses Wlan bekommen

Baugebiete, Sanierungen und neue Anschaffungen: Die Liste der Aufgaben für Warthausen ist lang. Jetzt hat der Gemeinderat den Haushalt für 2020 vorberaten und entschieden, wo im kommenden Jahr investiert werden soll. Manches Vorhaben führte dabei zu Diskussionen.

Eigentlich schien das Thema Kindergarten für viele im Warthauser Rat bereits erledigt, nach der kontroversen Entscheidung zum Neubau der Kita Birkenhard. Doch nun wird in der katholischen Kita St.

 Diskutierten über das Zusammenwirken von Glaube und Demokratie: (v. l.) Gunther Wruck, Mehmet Aksoyan, Barbara Traub, Angelika

Wie Glaube und Demokratie zusammenwirken können

Das Demokratiezentrum Oberschwaben hat zusammen mit den Kreisjugendringen Biberach und Ravensburg und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Biberach im Landratsamt einen Fachtag zum Thema „Glaube und Demokratie – wie geht das zusammen?“ veranstaltet. Ein wichtiges Anliegen war, das Demokratiezentrum der Öffentlichkeit vorzustellen.

Friederike Höhndorf ist seit zwei Jahren Ansprechpartnerin des Demokratiezentrums Baden-Württemberg in Biberach und bildet mit der Kollegin Franziska Bauer aus Ravensburg das „Demokratiezentrum ...

 Die Bauarbeiten sollen 2020 beginnen.

Sperrung in Schwendi: Landesstraße und Kreisstraße bekommen neuen Belag

Die Ortsdurchfahrten in Schwendi (Landstraße 280 und Kreisstraße 7580) bekommen neue Beläge – am Montag haben die Gemeinderäte die Bauarbeiten vergeben. Im Fall der Landstraße erteilten sie darüber hinaus Aufträge für die Gehwegerneuerung, im Fall der Kreisstraße für die Kanalerneuerung.

Den Auftrag für die Erd- und Straßenbauarbeiten bekommt die Firma Eckle aus Langenau, die das günstigste Angebot machte. Die Kosten: 1,2 Millionen Euro.

 So sieht der bisherige Entwurf für den ersten Bauabschnitt des IGI-Gebiets aus.

Im zweiten Anlauf: Räte stimmen für IGI-Gebiet

Im zweiten Anlauf hat der Warthauser Gemeinderat der Aufstellung des Bebauungsplans für das Industriegebiet im Rißtal (IGI) zugestimmt. Doch einige Räte fordern Nachbesserungen in Sachen Klimaschutz. Überraschung löste eine Ankündigung des Warthauser Bürgermeisters aus.

Zum Beginn der Sitzung musste Anja Kästle nochmals klarstellen, was heute zur Diskussion stand. Die Warthauser Hauptamtsleiterin warf ein langes Flussdiagramm an die Wand, markiert war die erste Zeile.

Die ersten Trassenabschnitte von Schemmerhofen bis Bad Schussenried und Laupheim bis Erolzheim sollen im Jahr 2020 gebaut werden

Landkreis vergibt Backbone-Ausbau für 33 Millionen Euro

Der Kreistag hat den Ausbau des landkreisweiten Backbones, also den Aufbau von schnellen Internetverbindungstrassen zwischen den Gemeinden, an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Leonhard Weiss aus Weinstadt, vergeben.

In den kommenden drei Jahren soll durch den mitplanenden Generalunternehmer das komplette Backbone im Landkreis fertiggestellt werden. Das Auftragsvolumen beträgt 33 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit einem Zuschuss, der im Staatshaushalt 2020 verankert werden soll.