Suchergebnis

 Dr. Sandra Schimmel-Esber versteht nicht, warum die Politik die Praxen vertröstet und das Impfen verzögert.

Ärzte für schnellen Impfstart in den Praxen: „Wir sind bereit, willens und fähig“.

Ärger und Enttäuschung spürt Dr. Sandra Esber-Schimmel nach den neuesten Verlautbarungen über die geplante Einbindung der Arztpraxen in die Impfstrategie des Landes. „Wir Ärzte hätten uns gewünscht, dass wir schon früher ins Boot geholt werden“, sagt sie. Esber-Schimmel, die in Essingen mit ihrem Bruder gemeinsam eine Hausarztpraxis führt, betont, sie sei zwar keine Sprecherin für die Ärzteschaft, kenne jedoch den Unmut bei vielen Kollegen. „Wir Ärzte sind bereit, willens und fähig mit einzusteigen.

FFP2-Masken

Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche in Baden-Württemberg steigt weiter. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts in Stuttgart vom Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) bei landesweit 56,3 - nach 54,4 am Vortag.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle stieg um 1276 auf 321 166, die der an oder mit dem Virus Gestorbenen um 30 auf 8214. Derzeit liegen 28 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen.

„Wir hoffen, dass wir noch im März mit den ersten Impfung in der Stauferhalle beginnen können“, so Riesbürhgs Bürgermeister Will

In der Stauferhalle sollen pro Tag bis zu 60 Menschen geimpft werden können

Um den Nachfragedruck auf die Impfzentren zu reduzieren und mobilitätseingeschränkten Mitbürgern der Priorisierungsstufe eins entgegenzukommen, setzt das Land Baden-Württemberg in Pilotprojekten neben Impfteams auch auf Impfmobile. Am Dienstag hat Riesbürgs Bürgermeister Willibald Freihart per E-Mail die Zusage erhalten, dass dem erst am Freitag gemeinsam mit Bopfingen und Kirchheim gestellte Antrag nach einem Impfmobil zugestimmt worden ist.

„Am Freitag haben sich meine Kollegen Gunter Bühler und Willi Feige und ich darauf ...

Astrazeneca findet viel Anklang in Region Ulm

Astrazeneca findet viel Anklang in Region Ulm

Der Impfstoff von AstraZeneca ist in Ulm derzeit kein Ladenhüter. Aktuell sind nach Auskunft des medizinischen Leiters des Zentralen Impfzentrums alle Termine ausgebucht. Seit dieser Woche werden in Ulm 2.200 Impfungen gegen das Corona-Virus pro Tag durchgeführt. Heute hat die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts den Impfstoff von AstraZeneca auch für Über-65-Jährige empfohlen. Bislang konnten diese nur mit den Impfstoffen von Biontec und Moderna geimpft werden.

Ältere Lehrer werden nicht geimpft

Ältere Lehrer werden nicht geimpft

Baden-Württemberg hat großspurig angekündigt, dass alle Lehrer geimpft werden. Eine Aussage, an der sich die Landesregierung auch messen lassen muss und dabei nicht besonders gut abschneidet. Denn bislang können das nur Lehrkräfte tun, die nicht älter als 64 Jahre sind. Die älteren stehen auf dem Abstellgleis. Für sie kommt der Impfstoff Astrazeneca bislang nicht in Frage und die beiden anderen dürfen sie nicht bekommen. Nach Angaben von Gesundheitsminister Spahn soll die Impfkommission jetzt den Impfstoff auch für ältere Gruppen empfehlen.

Im Bürgerzentrum Eselsberg zeigt Christa Stuber (l.) Tanja Locher vom Impfteam des Roten Kreuzes ihren Impfpass und ein Einladun

Als erste Stadt im Südwesten: Ulm impft Senioren vor Ort

Als erste Stadt im Südwesten hat Ulm am Donnerstag mit dem wohnortnahen Impfen von über 80-Jährigen begonnen. Etwa 90 Anwohner über 80 Jahre, die nicht mehr gut zu Fuß sind, sollten am Donnerstag im Bürgerzentrum am Eselsberg geimpft werden, teilte eine Sprecherin der Stadt mit.

Ulm ist Teil eines Pilotprojekts des Sozialministeriums, das künftig landesweit den Kommunen ermöglichen möchte, die Wege zur Impfung für Gehbehinderte und anderweitig eingeschränkte Ältere zu verkürzen.

 Impfen vor Ort soll ab Mitte März in mehreren Gemeinden im Westen des Kreises möglich sein. Ellwangen muss noch warten.

Beim Impfen vor Ort bleibt Ellwangen noch außen vor

In Ellwangen wird es zunächst keine Vor-Ort-Impfbasis geben. Das hat Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle der „Ipf- und Jagst-Zeitung“ auf Anfrage mitgeteilt. Weil die Stadt weniger als 20 Kilometer von Aalen entfernt liegt, wird sie im ersten Aufschlag nicht berücksichtigt.

Am Mittwoch hatte die Landkreisverwaltung in einem Pressetext mitgeteilt, dass Bürger, die über 80 Jahre alt sind, ab dem 11. März vor Ort in den Kommunen gegen das Coronavirus geimpft werden können.

Das Mobile Impfteam des Kreisimpfzentrums (von links: Dr. Herbert Körner, Bruno Mader, Peggy Schirmer-Schmid, Franziska Schneide

Impfungen im Kreis Biberach schreiten voran - jetzt erfolgt die Terminfreigabe täglich

Rund 6700 Menschen haben sich inzwischen im Kreisimpfzentrum Ummendorf gegen Covid-19 impfen lassen. Zusätzlich wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sana-Klinikums und des Rettungsdienstes geimpft. Die Impfungen in den stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis Biberach über die Mobilen Impfteams des Zentralen Impfzentrums in Ulm und des Kreisimpfzentrums sollen bis Ende März abgeschlossen werden. Das teilt das Landratsamt in einer Pressemeldung mit.

 Hauskapelle wird zum Impfzentrum: Ein mobiles Impfteam aus Ulm impfte hat 144 Bewohner, Tagespflege-Gäste und Mitarbeitende des

Mobile Impfteam im Wohnpark am Schloss von Bad Waldsee im Einsatz

Knapp 150 Bewohner von Pflegeheim und „Wohnen mit Service“ sowie die Gäste der Tagespflege und Mitarbeitende des Bad Waldseer Wohnparks am Schloss sind in der Hauskapelle gegen Corona geimpft worden, heißt es in einer Pressemitteilung der St. Elisabeth-Stiftung. Ein mobiles Impfteam aus Ulm habe am Vormittag seine Arbeit aufgenommen und bis zum frühen Nachmittag seien die 144 Dosen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer verimpft gewesen.

91-Jährige wird zuerst geimpftKatarina Keraly (91) habe demnach die erste Impfung des Tages ...

Ein mobiles Impfteam kommt nach Achberg.

Mobile Impfstraße für Personen aus Achberg

Das Landratsamt Ravensburg wird am Sonntag, 21. März, beginnen, die Achberghalle als mobile Impfstraße einzurichten. Die Maßnahme wird alle drei Wochen angeboten und bietet am ersten Termin zwölf Personen die Möglichkeit zur Erstimpfung und an jedem Folgetermin zwölf Personen die Erstimpfung sowie wieder zwölf Personen aus dem vorangegangenen Termin die Zweitimpfung. Die Folgeimpfungstermine sind der 11. April, 2. Mai, 23. Mai usw. Der erste Impftermin wird am Nachmittag abgehalten und beginnt um 14 Uhr.