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Straßenschild

Alte Straße durch Kehlen – so soll es weitergehen

Wie geht es in Kehlen allgemein und mit der alten Straße im Besonderen weiter? Diese Frage hat sowohl in Elisabeth Kugels Reden am Bürgerempfang und zum Haushalt als auch unter „Verschiedenes“ in der Gemeinderatssitzung eine Rolle gespielt. Die SZ fasst den Stand unter sieben Aspekten zusammen:

Vorgeschichte: Nach viereinhalb Jahren Bauzeit rollen seit 17. Oktober die Fahrzeuge auf der 1,5 Kilometer langen Südumfahrung Kehlen. Zwei Gründe waren es, die den Bodenseekreis zu der 20,8-Millionen-Euro-Investition (6,6 Millionen als ...

Eine zweite Engstelle erhoffen sich Anwohner weiter ortsausgangs, um die Durchfahrt von Kehlen unattraktiver zu gestalten.

Anwohner beklagen: Die Südumfahrung wird kaum angenommen

Drei Monate ist sie nun in Betrieb, doch noch kehrt keine Ruhe rund um die Südumfahrung Kehlen ein. Sei ihre Entlastungswirkung doch im Ort kaum spürbar – so übermittelt es ein Quintett um Thomas Assfalg im Gespräch mit der SZ.

Sie sind alle Anwohner in der Hirschlatter Straße, der „alten Straße“, für die eine Verkehrsminderung um ein Drittel erhofft wurde. Die Schätzungen der Anwohner tendieren in Richtung von „gefühlten“ zehn Prozent.

 Wie es mit seiner Bäckerei weiter gehen kann, wenn die Südumfahrung den Verkehr aus Kehlen heraushalten soll – darüber macht si

Wenn die Autos ausbleiben: Chancen und Risiken für Kehlen

Mit der Südumfahrung soll Kehlens Ortsmitte vom Verkehr entlastet werden. Nur: Mit den Autos drohen auch die Kunden speziell bei Bäcker Stefan Müller auszubleiben. Wie es mit ihm, dem Vesperstüble und Kehlen insgesamt in Zukunft weitergehen kann, das hinterfragt die SZ im dritten Teil ihrer Serie „Lösungswege“.

Wie immer ist damit ein Blick in vergleichbare Kommunen verbunden – in diesem Fall nach Baindt und Baienfurt, die seit 2001 die B 30 „aus dem Ort haben“.

Im bestehenden Gewerbegebiet am Flughafen ist nur noch eine Fläche zu haben. Daher taucht in der Reihung der Bauleitverfahren mi

Prioritätenliste für Bauleitplanverfahren hat den Segen

Der Gemeinderat hat sich entschieden, welches die dringlichsten Bauleitplanverfahren sein sollen. Der Flächennutzungsplan steht obenan, in der Priorisierung der Bebauungspläne folgen das Quartier Buch und die Tettnanger Straße. Insgesamt acht Bauleitplanverfahren tauchten dann im Beschlussvorschlag auf, den das Gremium bei einer Enthaltung von Jonathan Wolf (SPD) annahm.

Dass diese eingeleitet oder weitergeführt werden, dafür muss eine Voraussetzung erfüllt sein – nämlich dass sich die Grundstücke, die es zur Realisierung der ...

 Eine Erweiterung des Gewerbegebiets am Flughafen sei in etwa im Gebiet der rot eingekreisten Fläche vorstellbar – so der Tenor

Ranking der bebaubaren Flächen: Spannend wird es ab Platz zwei

Wie und wo sich die Schussengemeinde baulich entwickeln kann und soll, dem hat sich der Gemeinderat in der Sitzung am Mittwoch gewidmet. Für die Vielzahl an Bauleitplanverfahren mit hoher Dringlichkeit wurde eine Prioritätenliste konkretisiert, die es in der nächsten Ratssitzung am 28. November zu beschließen gilt. Spannend dabei: Wer landet auf den Plätzen hinter dem Flächennutzungsplan?

Denn dass der – als Grundlage vieler anderer Pläne – höchste Priorität genießt, darüber herrschte Einigkeit.


Zwei der drei Gebäude, aus denen sich das staatliche Schulseminar Ende Mai zurückgezogen hat.

Kehlens Ortsmitte stehen Veränderungen ins Haus

„Schon 1968: Kehlen sucht seine Gemeindemitte“, so hat am Freitag die Überschrift des 50-Jahr-Rückblicks der SZ gelautet. Ein halbes Jahrhundert später ist die Thematik aktueller denn je: Ein Entwicklungskonzept ist abgesegnet, das die neue Situation berücksichtigt, wenn 2019 mit der Südumfahrung Kehlen die Karten gänzlich neu gemischt werden. Und als „i-Tüfelchen“ obendrauf hat der Weggang des Staatlichen Schulseminars für leere Räume in drei prägnanten Gebäuden geführt – im Dorfgemeinschaftshaus, im Geschäftshaus in der Hügelstraße sowie in ...

Ein Zeitdokument, vermutlich aus dem Jahr 1968: Das Dorfgemeinschaftshaus ist errichtet, die Volksbank im Bau. Sie war zuvor auf

Schon 1968: Kehlen sucht seine Gemeindemitte

Welchen Weg schlägt Kehlen ein? Diese Frage hat sich in ähnlicher Intensität wie heute auch schon vor 50 Jahren gestellt. Im Juni 1968 wurde sie breit in der Zeitung diskutiert – und steht deshalb im Mittelpunkt der SZ-Serie.

Ist es heute – neben den Neuerungen durch den Bau der Südumfahrung und die Leerstände nach dem Auszug des Schulseminars (die SZ berichtet noch) - das Entwicklungskonzept, das im Fokus steht, so war es vor fünf Jahrzehnten der hochrangig angesiedelte Landesentwicklungsplan, der die Gemüter beschäftigte und an ...

Der stellvertretende Bürgermeister Karl Gälle überreicht Andreas Schmid und dessen Partnerin Jasmin Ben Dallal ein Abschiedspräs

Gälle bedankt sich bei Schmid

Am Mittwochabend hat der Gemeinderat Bürgermeister Andreas Schmid verabschiedet. Es war die letzte Sitzung des Gremiums unter seinem Vorsitz. Schmid ist noch bis Mittwoch, 3. Januar, im Amt. Danach übernimmt seine Nachfolgerin Elisabeth Kugel die Geschäfte im Rathaus. Sie saß mit zahlreichen anderen Bürgern hinten im Publikum, das zahlreich erschienen war.

Der stellvertretende Bürgermeister Karl Gälle würdigte am Ende der Sitzung in seiner Ansprache die Arbeit Andreas Schmids in der Gemeinde Meckenbeuren.


Am 22. Oktober ist Wahl - dann entscheidet sich, wer der Gemeinde vorsteht.

Podiumsdiskussion mit der SZ

Am Sonntag, 22. Oktober, sind 10 914 Bürgerinnen und Bürger Meckenbeurens aufgerufen, den Bürgermeister zu wählen. Die Entscheidung fällt zwischen dem Amtsinhaber Andreas Schmid (51) und der Herausforderin Elisabeth Kugel (46).

Andreas Schmid ist seit dem Jahr 2010 Bürgermeister in der Schussengemeinde, nachdem er zuvor bei der Stadt Ravensburg als Abteilungsleiter und Jugendreferent tätig gewesen ist.

Elisabeth Kugel hat soziale Arbeit in der Verwaltung studiert und war dann sieben Jahre in der Bezirkssozialarbeit ...

Andreas Schmid beim Ortsrundgang in Kehlen am Funkenweg, mit Blick auf die Skateanlage.

„Vieles ist in Bewegung – ob wir wollen oder nicht“

Beim dritten von vier Ortsrundgängen (der vierte folgte gestern Abend) ist Bürgermeister Andreas Schmid am Dienstagabend in Kehlen auf das Interesse von 35 Bürgern gestoßen. Nochmals zehn Männer und Frauen kamen anschließend ins SVK-Vereinsheim dazu.

Der Treffpunkt hinter der Halle bietet sich gleich für die erste von vielen Fragen an, mit der sich Schmid in den folgenden 90 Minuten konfrontiert sieht – und zu denen er aufgerufen hat. In Erinnerung kommt das Hochwasser 2013, als der Sportplatz betroffen war.